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Diagnostik Verwandte 1. Grades wurde erstellt von Pusteblume
10 Aug. 2024 11:48
  • Pusteblume
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo ihr lieben

Mein Vater verstarb 2013 an MM. Von Diagnose bis zum Ende vergingen 6 Jahre. Dazwischen war er nach erfolgreicher Hochdosistherapie ein Jahr lang beschwerdefrei und die Laborwerte waren top. Leider hielt der Zustand nich lange an und mein Papa starb an einer Lungenentzündung.
Damals fragten meine Eltern die Ärzte, ob die Krankheit vererbbar ist - dies wurde verneint.
Jetzt hat der Bruder eines Freundes neu MGUS, der Vater verstarb dieses Jahr ebenfalls nach dem Kampf mit dem Multiplen Myelom.
Für mich stellt sich nun die Frage, da ich jetzt auch schon Kinder habe - wie hoch ist das Risiko eines Verwandten 1. Grades an MM zu erkranken? Gibt es Möglichkeiten zur Früherkennung?
Mich hat der Kampf meines Vaters wahnsinnig geprägt und traumatisiert. Ich war ein Teenie als die Diagnose kam und wir hielten als Familie fest zueinander und begleiteten ihn auch zu jeder Untersuchung. Ich blieb bis zum Schluss bei ihm.
Die Angst rund um die Krankheit bleibt wohl für immer und ich würde mir wünschen, dass ich die irgendwie ausschliessen kann.
Vielen liebe Dank,
Pusteblume

Jockel258 antwortete auf Diagnostik Verwandte 1. Grades
13 Aug. 2024 17:59
  • Jockel258
  • 377 Beiträge seit
    22 September 2022
Hallo Pusteblume,

ich will mal versuchen, wiederzugeben was ich aus diversen Vorträgen von einigen Ärzten mitgenommen habe. Es wird immer wieder betont, dass das Multiple Myelom nicht vererbbar ist. Auch ist eine Vorsorge mehr oder weniger sinnlos weil viele anscheinend diesen Fehler schon mit 27 Jahren in sich tragen und bei sehr sehr sehr wenigen das Myom dann ausbricht. Wenn es doch eine familiäre Häufung gibt, scheint es wohl wirklich reiner Zufall zu sein.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen deine Angst nehmen.

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Körper sind vergänglich, Seelen nicht.

miregal antwortete auf Diagnostik Verwandte 1. Grades
14 Aug. 2024 06:41
  • miregal
  • 1011 Beiträge seit
    17 Mai 2019
In USA gibt es die PROMISE studie, die Abhängigkeiten bei Verwandten testet (Dana Farber Institut)

dreirichtige antwortete auf Diagnostik Verwandte 1. Grades
14 Aug. 2024 10:40
  • dreirichtige
  • 4 Beiträge seit
    08 April 2021
Hallo Zusammen,

ich bin dann ein Zufallsfall!

Meine Mutter hatte Multiples Myelom. Erkannt 2005, mit Diagnose Lebenserwartung 5 Jahre. Sie ist dann tatsächlich auch 2010 verstorben.

Bei mir kam die Diagnose 2014. Ohne ASZT lebe ich jetzt, eingestellt mit diversen Medikamenten, ganz gut. Bei Überlastung habe ich zwar starke Rückenschmerzen, aber ansonsten geht es mir gut.

Alle vier Wochen 1800 mg Darzalex (früher Infusion, mittlerweile als Spritze) halten meine Werte stabil.

klein Grisu antwortete auf Diagnostik Verwandte 1. Grades
14 Aug. 2024 18:24
  • klein Grisu
  • 435 Beiträge seit
    23 Dezember 2016
Es gab vor ~ 4 Jahren das Thema schon einmal: www.myelom.org/forum/diagnostik/4591-fam...-risiko.html?start=0

Es gibt eine vererbare genetische Veränderung eines Paraprotein-Antikörper. Diese Veränderung scheint die Enstehung eines Myeloms zu begünstigen und es kann zu familären Häufungen kommen

www.innovations-report.de/fachgebiete/bi...om-forschung-141932/

Sonnige Grüße

Markus