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Leitlinie CAR-T Zellen: Management von Nebenwirkungen

CAR (Chimäre Antigen Rezeptor)-T-Zellen sind gentechnisch modifizierte T-Zellen, die Zielantigen-exprimierende Zellen unabhängig vom endogenen T-Zell-Rezeptor (TCR) erkennen und zerstören können. Eine CAR-T-Zelltherapie kann mit schweren Nebenwirkungen assoziiert sein, deren Erkennung und Behandlung einer entsprechenden Schulung des multidisziplinären Behandlungsteams bedarf. 

Zu den sehr häufigen Akuttoxizitäten gehören Allgemeinsymptome wie Fieber und Schüttelfrost im Rahmen eines Cytokine-Release-Syndroms (CRS). Weitere, begleitend zum CRS, teils aber auch unabhängig davon auftretende Nebenwirkungen von CAR-T-Zellen sind neurologische Komplikationen, die als Immuneffektorzell-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (Immune effector Cell-Associated Neurotoxicity Syndrome, ICANS) bezeichnet werden. Über die Akuttoxizität hinaus zeigen Patientinnen und Patienten (Pat.) nach CAR-T-Zell-Therapie teils langfristige Zytopenien, eine B-Zell-Aplasie mit Hypogammaglobulinämie mit erhöhtem Risiko schwerer Infektionen, sowie seltenerer Spättoxizitäten. Weitere Nebenwirkungen können in Abhängigkeit vom Zielantigen auftreten.

Grundlagen des Managements dieser Nebenwirkungen sollen im Folgenden zusammenfassend dargestellt werden. Die Empfehlungen wurden mit dem Ziel einer schnell überblickbaren Zusammenfassung erstellt. Es gelten zusätzlich immer die Empfehlungen der produktspezifischen Fachinformation bzw. der aktuell gültigen Risikomanagementpläne.

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