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Gedanken einer jungen Ärztin wurde erstellt von rudi
11 Mai 2011 18:23
  • rudi
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    23 Oktober 2009
Tja, da merkt man es deutlich - Ärzte und Ärztinnen sind auch nur Menschen.

www.medi-learn.de/tagebuch-annette/?p=563




Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Katrin antwortete auf Gedanken einer jungen Ärztin
12 Mai 2011 06:26
  • Katrin
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    25 März 2026
guten morgen;
klar sind ärzte nur menschen-
junge ärzte- die karrierebesessen versuchen bloß keine fehler zu machen und alles streng nach anweisung zu befolgen,
ältere ärzte die abgestumpft sind,
den jungen ärzten druck machen

die meisten ärzte sind selber nie mit den erkrankungen konfrontiert, die sie selber behandeln,
woher auch wissen wie es sich anfühlt?

die stunden die man im studium aufweisen muss die wirklich die soziale ebene betrifft sind so gering wie der anteil schneeglöckchen in einer wiese-
dennoch wollen sie trotzdem alle nichts schlechtes für den patienten,

gelegentlich trifft man sogar wirklich engagierte ärzte, wie z.B. Prof. Einsele, der sogar während eines Paris Aufenthaltes umgänglich auf Emails antworten- seien sie noch so sinnlos und verzweifelt.Oder Prof. Ludwig, der immer und immer wieder freiwilig an Patienentagungen mitarbeitet und sogar eine Stiftung gegründet hat.
Auf diese engagierten Ärzte zähle ich-
und es ist schön zu wissen, dass trotz dennoch seltener erkrankung es menschen auf dieser welt gibt, die ihr leben der krankheit verschrieben haben, obwohl sie selber nicht erkrankt sind.


in diesem sinne, einen sonnigen guten morgen,
Katrin

gast antwortete auf Gedanken einer jungen Ärztin
18 Mai 2011 19:49
  • gast
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    25 März 2026
Hallo Katrin;
ich bin selber Ärztin,allerdings um einiges älter, und mein Name ist ebenfalls Katrin.Ich habe die Multiple Myelom Erkrankung meines Vaters 1987-1991 aktiv miterlebt.Jetzt hat das MM wieder zugeschlagen : mein 54 jähriger Bruder kämpft jetzt seit Wochen mit diesem Teufel und bekommt eine Komplikation nach der anderen.Mittlerweile ist er dialysepflichtig geworden im Stadium IIIb, nachdem er sich im Februar 2011 noch in der wait-und watch Phase befand.Es ist alles so gemein und ungerecht.Für mich ist es zur Zeit die größte Tragödie , die eintreten konnte.Ich wollte nur einmal schreiben, um meine Gedanken zu sortieren.Danke.Katrin

Jeanny150765 antwortete auf Gedanken einer jungen Ärztin
22 Mai 2011 23:11
  • Jeanny150765
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    17 Juni 2010
Hallo,

meine Mutti war letzte Woche beim Zahnarzt,weil immernoch der Unterkiefer hin und wieder sehr schmerzt.Es wurde nun geröntgt und eine Kiefernekrose ist ausgeschlossen.Sehr gut.Aber zum eigentlichen Thema: Ich war nicht dabei diesmal,die Ärztin nahm meinen Vater zur Seite und sagte,ob die Tochter(ich)zuviel im Internet lesen würde?Weil meine Mutti wohl meinte,mh,schon wieder Röntgenstrahlen usw.Also passt es wohl vielen Ärzten nicht,das man sich um diese Krankheit Wissen verschafft und schon mal das ein oder andere hervorbringt.
Völlig egal was diese Zahnärztin denkt,wichtig ist,das ich einigermaßen Bescheid weiss,denn ich will einfach nur das aller aller Beste für meine Mutti.Viele Ärzte fühlen sich durch das Wissen vieler Patienten in Ihrer Berufsehre gekränkt.Als wie"ich bin hier die Fachkraft".Dabei will man doch nur,das alles richtig läuft in der Behandlung und unnötiges nicht sein muss.


LG
Jeanny

Jeanny150765 antwortete auf Gedanken einer jungen Ärztin
22 Mai 2011 23:24
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
Hallo "neue" Katrin,


das ist wirklich eine Katastrophe,erst Dein Vater und nun Dein Bruder.Also ist es doch erblich.
Ich bin immer traurig,wenn ich soetwas lese.Man kann auch nicht wirklich trösten,weil man sowieso irgentwie alleine damit fertig werden muss.Trotzdem ist dieses Forum sehr hilfreich,alle hier tragen das gleiche Schicksal,ob als Patient oder Angehöriger.Beides ist sehr schwer zu akzeptieren.Aber,ich muss sagen,jetzt nach fast einem Jahr der Therapie meiner Mutter,ist irgentwie eine Ruhe eingetreten,alle Werte sind ok.So war das am Anfang nicht,da hat man die völlige Panik bekommen.Ich hoffe darauf,das mit Abschluss der Therapie ersteinmal eine längere Zeit "Ruhe"ist und mit einer entsprechenden sehr gesunden Lebensweise,dieses MM "uns" einfach in Ruhe läßt.(der besagte Baum von Joseph lässt mir keine Ruhe,ich bin gespannt...)
Also liebe Katrin,verliert den Mut nicht,bestimmt wird alles getan,damit bei Deinem Bruder bald eine Besserung eintritt.Das wünsche ich Euch.


LG
Jeanny