Gadolinium Kontrastmittel bei MGUS wurde erstellt von Imok
17 Juni 2019 19:02
- Imok
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Hallo liebe Gemeinde
,
ich hatte heute ein MRT mit Kontrastmittel (Gadolinium) weil mein Kopf durchgecheckt werden musste. Zwar sind die Nierenwerte okay, aber im Nachhinein habe ich mir Gedanken gemacht, ob das bei MGUS vielleicht einen Schub auslösen könnte oder so? Beim Plasmozytom darf man es ja nicht geben, aber woher weiß ich, dass ich das nicht habe? Ich hatte im Leben schon mehrere MRTs mit Kontrastmittel. Das soll sich ja auch anreichern im Körper.
Habt Ihr auch Kontrastmittel bekommen oder lehnt Ihr das ab wegen Eurer Erkrankung. Im Internet ist bezüglich MGUS und Gadolinium nichts zu finden.
ich hatte heute ein MRT mit Kontrastmittel (Gadolinium) weil mein Kopf durchgecheckt werden musste. Zwar sind die Nierenwerte okay, aber im Nachhinein habe ich mir Gedanken gemacht, ob das bei MGUS vielleicht einen Schub auslösen könnte oder so? Beim Plasmozytom darf man es ja nicht geben, aber woher weiß ich, dass ich das nicht habe? Ich hatte im Leben schon mehrere MRTs mit Kontrastmittel. Das soll sich ja auch anreichern im Körper.
Habt Ihr auch Kontrastmittel bekommen oder lehnt Ihr das ab wegen Eurer Erkrankung. Im Internet ist bezüglich MGUS und Gadolinium nichts zu finden.
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leopoldi antwortete auf Gadolinium Kontrastmittel bei MGUS
19 Juni 2019 11:24
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Imok,
woher hast Du die Information, dass beim Plasmozytom kein Gadolinium gegeben werden soll?
Wir hatten vor langer Zeit schon einmal darüber diskutiert, ob Gadolinium Krebszellen anschieben kann. Damals aus der Sicht der Angehörigen eines Myelom-Patienten war ich einfach skeptisch, hatte aber noch keine Information wieso oder weshalb.
Mittlerweile habe ich nach mehreren eigenen Kontrastmitteluntersuchungen und der neueren Erkenntnis, dass Gadolinium zumindest zum Teil nicht wieder ausgeschieden wird, einen neuen Blickwinkel gewonnen. Ich habe unter Berücksichtigung intakter Nierenwerte sechs Gadoliniumgaben in fünf Monaten bekommen. Drei Jahre später ist mein Wert noch um das 30fache erhöht. Ich bin in Behandlung bei einem Metalltoxikologen und versuche mit kostspieligen Chelatinfusionen mühsam Spuren von Gadoliniumablagerungen aus dem Körper herauszubetteln. Im Gehirn bleibt das Zeug wahrscheinlich für den Rest meines Lebens.
Nach meinem Verständnis belasten jegliche Schwermetallbelastungen unsere Zellen. Über Aluminium und Quecksilber spricht Jeder. Zum großen Teil behaupten Ärzte, diese Metalle würden uns nicht schaden.
Mein Metall-Spezialist sieht es so, dass Schwermetalle ursächlich sind für eine Vielzahl von Autoimmunerkrankungen und auch förderlich für Krebs.
So lange es nicht eindeutig geklärt ist, warum solche Krankheiten entstehen, sehe ich dies zumindest als bedenklich, immer im Zusammenspiel mit der Vielzahl weiterer Belastungen, die täglich auf unseren Körper einprasseln. Was irgendwie zu vermeiden ist, versuchen wir zu vermeiden.
Für lineare Gadoliniumverbindungen wurden Zulassungen ruhend gestellt. Aus einer Gruppe von Betroffenen weiß ich, dass die heute noch als unbedenklich verabreichten makrozyklinischen Kontrastmittel nicht weniger Spuren hinterlassen.
Ich kenne diesen Gewissenskonflikt zu gut. Der Grat zwischen sicherer Diagnose und Vergiftung. Obwohl die EMA und das Bfarm aufgefordert haben, die Kriterien für die Notwendigkeit eines Kontrastmittels sehr streng zu prüfen, wird das in der Praxis noch belächelt. So musste ich auch in der Uniklinik meines Vertrauens die Erfahrung machen, dass mir nach hartnäckiger Weigerung eingestanden wurde, dass Kontrastmittel in meiner Verlaufskontrolle nicht notwendig sei. Aber es sei eben Standard. Und es schadet auch nicht.
Soweit ich das jetzt von einer radiologischen Assistentin verstanden habe, sieht man Veränderungen in der Regel mit den heute hochauflösenden Geräten auch ohne Kontrastmittel gut. Lediglich in der Einschätzung, welcher Beschaffenheit ein Tumor ist oder ob z.B. Entzündungsvorgänge zum Zeitpunkt der Untersuchung gerade in aktivem Zustand sind, lässt sich unter Umständen nicht eindeutig abgrenzen.
Außerdem wird nach Alternativen Möglichkeiten geforscht:
www.aerzteblatt.de/nachrichten/76555/MRT...ttel-sichtbar-machen
Hoffen wir, dass wir bald alle davon profitieren können.
Gruß
Monika
woher hast Du die Information, dass beim Plasmozytom kein Gadolinium gegeben werden soll?
Wir hatten vor langer Zeit schon einmal darüber diskutiert, ob Gadolinium Krebszellen anschieben kann. Damals aus der Sicht der Angehörigen eines Myelom-Patienten war ich einfach skeptisch, hatte aber noch keine Information wieso oder weshalb.
Mittlerweile habe ich nach mehreren eigenen Kontrastmitteluntersuchungen und der neueren Erkenntnis, dass Gadolinium zumindest zum Teil nicht wieder ausgeschieden wird, einen neuen Blickwinkel gewonnen. Ich habe unter Berücksichtigung intakter Nierenwerte sechs Gadoliniumgaben in fünf Monaten bekommen. Drei Jahre später ist mein Wert noch um das 30fache erhöht. Ich bin in Behandlung bei einem Metalltoxikologen und versuche mit kostspieligen Chelatinfusionen mühsam Spuren von Gadoliniumablagerungen aus dem Körper herauszubetteln. Im Gehirn bleibt das Zeug wahrscheinlich für den Rest meines Lebens.
Nach meinem Verständnis belasten jegliche Schwermetallbelastungen unsere Zellen. Über Aluminium und Quecksilber spricht Jeder. Zum großen Teil behaupten Ärzte, diese Metalle würden uns nicht schaden.
Mein Metall-Spezialist sieht es so, dass Schwermetalle ursächlich sind für eine Vielzahl von Autoimmunerkrankungen und auch förderlich für Krebs.
So lange es nicht eindeutig geklärt ist, warum solche Krankheiten entstehen, sehe ich dies zumindest als bedenklich, immer im Zusammenspiel mit der Vielzahl weiterer Belastungen, die täglich auf unseren Körper einprasseln. Was irgendwie zu vermeiden ist, versuchen wir zu vermeiden.
Für lineare Gadoliniumverbindungen wurden Zulassungen ruhend gestellt. Aus einer Gruppe von Betroffenen weiß ich, dass die heute noch als unbedenklich verabreichten makrozyklinischen Kontrastmittel nicht weniger Spuren hinterlassen.
Ich kenne diesen Gewissenskonflikt zu gut. Der Grat zwischen sicherer Diagnose und Vergiftung. Obwohl die EMA und das Bfarm aufgefordert haben, die Kriterien für die Notwendigkeit eines Kontrastmittels sehr streng zu prüfen, wird das in der Praxis noch belächelt. So musste ich auch in der Uniklinik meines Vertrauens die Erfahrung machen, dass mir nach hartnäckiger Weigerung eingestanden wurde, dass Kontrastmittel in meiner Verlaufskontrolle nicht notwendig sei. Aber es sei eben Standard. Und es schadet auch nicht.
Soweit ich das jetzt von einer radiologischen Assistentin verstanden habe, sieht man Veränderungen in der Regel mit den heute hochauflösenden Geräten auch ohne Kontrastmittel gut. Lediglich in der Einschätzung, welcher Beschaffenheit ein Tumor ist oder ob z.B. Entzündungsvorgänge zum Zeitpunkt der Untersuchung gerade in aktivem Zustand sind, lässt sich unter Umständen nicht eindeutig abgrenzen.
Außerdem wird nach Alternativen Möglichkeiten geforscht:
www.aerzteblatt.de/nachrichten/76555/MRT...ttel-sichtbar-machen
Hoffen wir, dass wir bald alle davon profitieren können.
Gruß
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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leopoldi antwortete auf Gadolinium Kontrastmittel bei MGUS
22 Juni 2019 16:41
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Bericht aus 2009
www.bloodjournal.org/content/114/22/1809?sso-checked=true
Gadoliniumhaltiges Kontrastmittel fördert das Wachstum multipler Myelomzellen
www.bloodjournal.org/content/114/22/1809?sso-checked=true
Gadoliniumhaltiges Kontrastmittel fördert das Wachstum multipler Myelomzellen
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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gex antwortete auf Gadolinium Kontrastmittel bei MGUS
23 Juni 2019 08:14
- gex
-
592 Beiträge seit
15 Juni 2016
15 Juni 2016
www.myeloma.org/videos/askdrdurie-should...d-part-mri-testing-0
Dr. Durie rät auch von Gadolinium ab. Es ist unnötig zur Befundung von Myelomherden und kann ernsthafte abnormale Immunreaktionen auslösen.
Dr. Durie rät auch von Gadolinium ab. Es ist unnötig zur Befundung von Myelomherden und kann ernsthafte abnormale Immunreaktionen auslösen.
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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leopoldi antwortete auf Gadolinium Kontrastmittel bei MGUS
23 Juni 2019 11:42
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Danke Gex.
Das ist doch mal ne klare Aussage. Gadolinium kann das Immunsystem triggern, dabei auch entartete Zellen des Immunsystems. Ganz abgesehen von der Problematik bei gestörter Nierenfunktion.
2017 bestanden die Radiologen bei meinem Mann auf Gadolinium, bei einer Raumforderung an der Leberpfortader, weil man nicht einschätzen konnte, ob die dem Myelom zuzuordnen war. Letztendlich wars trotzdem nicht gesichert. Strahlentherapie hat das Ding außer Gefecht gesetzt.
Dr. Durie sagt, in der Myelomdiagnostik nicht notwendig. Mit dem Myelom gesellen sich über die Jahre dann doch oft unliebsame Begleiterkrankungen hinzu.
Für Nichtmyelompatienten bedeutet Gadolinium auch eine Triggerung des Immunsystems. Nach meiner kleinen Logik wehrt sich das Immunsystem gegen das Metall, welches sich in den Zellen einlagert. Was Überreaktionen des Immunsystems bedeuten weiß jeder. Es gibt beinah kein Körperteil/System, welches nicht autoimmun angreifbar ist.
LGe
Monika
Das ist doch mal ne klare Aussage. Gadolinium kann das Immunsystem triggern, dabei auch entartete Zellen des Immunsystems. Ganz abgesehen von der Problematik bei gestörter Nierenfunktion.
2017 bestanden die Radiologen bei meinem Mann auf Gadolinium, bei einer Raumforderung an der Leberpfortader, weil man nicht einschätzen konnte, ob die dem Myelom zuzuordnen war. Letztendlich wars trotzdem nicht gesichert. Strahlentherapie hat das Ding außer Gefecht gesetzt.
Dr. Durie sagt, in der Myelomdiagnostik nicht notwendig. Mit dem Myelom gesellen sich über die Jahre dann doch oft unliebsame Begleiterkrankungen hinzu.
Für Nichtmyelompatienten bedeutet Gadolinium auch eine Triggerung des Immunsystems. Nach meiner kleinen Logik wehrt sich das Immunsystem gegen das Metall, welches sich in den Zellen einlagert. Was Überreaktionen des Immunsystems bedeuten weiß jeder. Es gibt beinah kein Körperteil/System, welches nicht autoimmun angreifbar ist.
LGe
Monika
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Vicky1964 antwortete auf Gadolinium Kontrastmittel bei MGUS
08 Juli 2019 15:12
- Vicky1964
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Hallo Zusammen, meine Umweltvergiftungen (u.a. Gadolinium Kontrastmittel) habe ich über 24 Std.- Urin bei dem deutsch-amerikan. Labor Micro Trace in Bad Hersbruck feststellen lassen. Die Untersuchung von etwa 20 Umweltgiften kostet rd. 120 Euro.
Danach habe ich Kontakt zur Uniklinik Heidelberg, Myelom-Abt., aufgenommen und von dort weiß ich, daß ich offenbar deshalb MGUS bekommen habe, weil mein Körper sich gegen die Gifte, bes. Gd u. Barium gewehrt hat. Gd wird immer mit Barium injektiert.
Leider bin ich seit 1988 auch mal in sehr kurzen Abständen zu MRT mit Kontrastmittel gewesen und wenn das der Fall ist, steigt die Wahrscheinlich auf schwere Vergiftungsfolgen.
Prominentestes Opfer ist Geena Norris, die Frau von Chuck Norris.
In der aktuellen Spiegel-Ausgabe könnt ihr auch Etwas zu dem Thema lesen.
Die Familien der Kinder sind mir bekannt.
Mehr Infos findet ihr in den Facebook-Gruppen Gadolinium-Vergiftung und in meiner Gruppe Gadoliniumvergiftung - NRW - Gruppe.
Ich habe inzwichen ein stark ausgeprägtes Symtom der "Systemischen Nephrogenen Fibrose" (Haut wie ein Taucheranzug). Ich weiß von einigen vergangenen Einträgen hier; dass es Betroffene mit diesem Symtom gibt, die aber nicht wussten, was es damit auf sich hat. Besonders eine Patientin, die dann nach Frankreich ausgewandert ist. Vielleicht kennt sie hier Jemand und kann sie auf meine Zeilen aufmerksam machen.
Gruß
Vicky aus Leverkusen
Danach habe ich Kontakt zur Uniklinik Heidelberg, Myelom-Abt., aufgenommen und von dort weiß ich, daß ich offenbar deshalb MGUS bekommen habe, weil mein Körper sich gegen die Gifte, bes. Gd u. Barium gewehrt hat. Gd wird immer mit Barium injektiert.
Leider bin ich seit 1988 auch mal in sehr kurzen Abständen zu MRT mit Kontrastmittel gewesen und wenn das der Fall ist, steigt die Wahrscheinlich auf schwere Vergiftungsfolgen.
Prominentestes Opfer ist Geena Norris, die Frau von Chuck Norris.
In der aktuellen Spiegel-Ausgabe könnt ihr auch Etwas zu dem Thema lesen.
Die Familien der Kinder sind mir bekannt.
Mehr Infos findet ihr in den Facebook-Gruppen Gadolinium-Vergiftung und in meiner Gruppe Gadoliniumvergiftung - NRW - Gruppe.
Ich habe inzwichen ein stark ausgeprägtes Symtom der "Systemischen Nephrogenen Fibrose" (Haut wie ein Taucheranzug). Ich weiß von einigen vergangenen Einträgen hier; dass es Betroffene mit diesem Symtom gibt, die aber nicht wussten, was es damit auf sich hat. Besonders eine Patientin, die dann nach Frankreich ausgewandert ist. Vielleicht kennt sie hier Jemand und kann sie auf meine Zeilen aufmerksam machen.
Gruß
Vicky aus Leverkusen
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
