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Multiples Myelom: Viererkombination mit tieferen Remissionen als ein Dreierregime

Das Ärzteblatt berichtet am 15.Dezember über die bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Diego präsentierten Ergebnisse der Phase-3-Studie Iskia.

In der Studie wurde eine Viererkombination, bestehend aus dem CD38-Antikörper Isatuximab, dem Proteasominhibitor Carfilzomib, dem Immunmodulator Lenalidomid und dem Steroid Dexamethason (IKRd) gegen die Dreierkombination ohne den Antikörper (KRd) getestet. Von beiden Therapieregimes wurden jeweils 4 Zyklen vor der ASCT und danach zur Konsolidierung gegeben.

Primärer Endpunkt war die Rate an Patientinnen und Patienten, die nach Konsolidierung keine minimale Resterkrankung (MRD) mehr aufwiesen.
Hierbei war die Vierer- der Dreierkombination signifikant überlegen: 77 % versus 67 % der Patienten hatten nach der Konsolidierung MRD-Negativität erzielt (Odds Ratio [OR] 1,67; p = 0,049).
Wurde eine noch sensitivere Methodik mit einer Nachweisschwelle von 10-6 verwendet, so war der Unterschied mit 67 % versus 48 % noch ausgeprägter (OR 2,29; p < 0,001).
Bei PFS zeigten sich aktuell noch keine Unterschiede zwischen beiden Therapiearmen, dafür war die Nachbeobachtungszeit noch zu kurz.
Die Toxitäten der Therapie war im Arm mit Isatuximab minmal höher als ohne.

Die Viererkombination kann also zu deutlich tieferen Remissionen führen, so Francesca Gay von der Universität in Turin. Ob das in besseren Überlebensdaten resultiert, wird erst die längerfristige Nachbeobachtung zeigen. Sie wird auch Aufschluss darüber geben, wie die MRD-Negativität mit progressionsfreiem und Gesamtüberleben korreliert.

 

zum Artikel im Ärzteblatt

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