Eine Studie vom Uniklinikum Würzburg liefert erstmals ein Maß, um die Knochenregeneration beim Multiplen Myelom zu beurteilen.
Die Vermessung der Läsionsgröße ist ein verlässlicher Parameter für die Definition des Endpunktes in geplanter Folgestudie zur Bewegungstherapie.
• Nach Induktionstherapie verkleinern sich Läsionen um 22 Prozent.
• Es wurde sechs Zyklen mit dem Anti-SLAM7-Antikörper Elotuzumab in Kombination mit dem Proteasom-Inhibitor Carfilzomib, dem Immunmodulator Lenalidomid und Kortison Dexmethason (kurz E-KRd) durchgeführt. Danach hat sich die Größe der Löcher im Schnitt um 22 Prozent verringert. Auf den Röntgenbildern war eine deutliche Remineralisierung des Knocheninneren (Trabekels), zu erkennen.
• Aber 22 % ist noch zu weit von 100 Prozent entfernt. Es werden unbedingt neue Therapieideen benötigt, um den Knochenaufbau anzustoßen. Dies verfolgt Frau Prof. Dr, Jund (Oberärztin der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am UKW) mit dem Imact-Training.
• Nach Induktionstherapie verkleinern sich Läsionen um 22 Prozent.
• Es wurde sechs Zyklen mit dem Anti-SLAM7-Antikörper Elotuzumab in Kombination mit dem Proteasom-Inhibitor Carfilzomib, dem Immunmodulator Lenalidomid und Kortison Dexmethason (kurz E-KRd) durchgeführt. Danach hat sich die Größe der Löcher im Schnitt um 22 Prozent verringert. Auf den Röntgenbildern war eine deutliche Remineralisierung des Knocheninneren (Trabekels), zu erkennen.
• Aber 22 % ist noch zu weit von 100 Prozent entfernt. Es werden unbedingt neue Therapieideen benötigt, um den Knochenaufbau anzustoßen. Dies verfolgt Frau Prof. Dr, Jund (Oberärztin der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am UKW) mit dem Imact-Training.
Impact-Training:
Vermessung der Läsionsgröße ist verlässlicher Parameter.
Am Uniklinikum Würzburg haben die Radiologen Dr. Jan Peter Grunz und Privatdozent Dr. Andreas Kunz unabhängig voneinander Röntgenbilder von 20 neu diagnostizierten MM-Patientinnen und Patienten vor und nach der standardisierten E-KRd-Therapie beurteilt. Hierzu wurde eine Computertomografie erstellt.
Welche Faktoren zusammenkommen müssen, um den knochenzersetzenden Prozess umzukehren und einen vollständigen stabilen Knochenaufbau zu erreichen, sei noch unklar. Die Tumorzellen haben die Knochenzellen stark verändert, sie können keinen Knochenaufbau betreiben. Diesen Zustand gilt es zu überwinden, erörtert Franziska Jundt. Man hoffe und vermutete, dass die mechanische Stimulation durch das Sprung- und Stampftraining diese Bremse löst. Vielleicht können neue Immuntherapien weitere Anstöße liefern, vielleicht muss zusätzlich ein Signalweg in den Knochenzellen beeinflusst werden.
Wiedereinmal ein Hoffnung bringender Artikel für alle Myelompatienten mit Knochenschäden. Die Forschung geht weiter!
- Springen und stampfen für stärkere Knochen.
- Von dem Training haben wir hier bereits mehrfach berichtet und in unseren Videos (Grundlagen --> Mediathek) sind gute Erklär-Filme dazu zu finden.
- Durch gezieltes und regelmäßiges Springen und Stampfen soll das muskuloskelettale System stimuliert werden, sodass sich die Knochendichte erhöhen, die Mobilität verbessern und Frakturen vorgebeugt werden könnte.
Vermessung der Läsionsgröße ist verlässlicher Parameter.
Am Uniklinikum Würzburg haben die Radiologen Dr. Jan Peter Grunz und Privatdozent Dr. Andreas Kunz unabhängig voneinander Röntgenbilder von 20 neu diagnostizierten MM-Patientinnen und Patienten vor und nach der standardisierten E-KRd-Therapie beurteilt. Hierzu wurde eine Computertomografie erstellt.
Welche Faktoren zusammenkommen müssen, um den knochenzersetzenden Prozess umzukehren und einen vollständigen stabilen Knochenaufbau zu erreichen, sei noch unklar. Die Tumorzellen haben die Knochenzellen stark verändert, sie können keinen Knochenaufbau betreiben. Diesen Zustand gilt es zu überwinden, erörtert Franziska Jundt. Man hoffe und vermutete, dass die mechanische Stimulation durch das Sprung- und Stampftraining diese Bremse löst. Vielleicht können neue Immuntherapien weitere Anstöße liefern, vielleicht muss zusätzlich ein Signalweg in den Knochenzellen beeinflusst werden.
Wiedereinmal ein Hoffnung bringender Artikel für alle Myelompatienten mit Knochenschäden. Die Forschung geht weiter!
