Emi antwortete auf Krankschreibung zwischen Aperese und Hochdosis
06 Sep. 2016 14:38 - 06 Sep. 2016 15:09
- Emi
-
230 Beiträge seit
17 Dezember 2015
17 Dezember 2015
Zu Caros Kommentar: Das war z.B. bei meinem Mann so. Er wollte auch wirklich arbeiten gehen, er hat das gebraucht, zur Ablenkung. Wobei er immer in Kontakt mit dem Onkologen war (mind. wöchentlich, auch nach der Sammlung, und natürlich sobald Probleme auftraten, jederzeit war der Onkologe erreichbar, auch nachts). Er hatte auch z.B. mal dazwischen eine Infektion - und sobald Fieber kam, wurde natürlich krank geschrieben. Das war klar. Ein guter Kontakt zum Arzt und das Vertrauen, dass man direkt krank geschrieben werden kann, wenn man es braucht, ist natürlich Grundvorassetzung, da hat Caro Recht.
Gleichzeitig will ich aber an unserem Beispiel zeigen, das es sehr wohl auch ohne lange Krankheitsausfälle gehen kann. Es hängt ja von vielen Faktoren ab, wie man die Therapie verträgt. Ein guter Arzt sollte das auch mit einbeziehen in seine "Prognose". Pauschal sagen kann man es natürlich nicht. Der Arzt meines Mannes hatte ihm aber auch von Anfang an gesagt, dass arbeiten durchaus geht. Und sowohl mein Mann als auch ich fanden diese Aussage gut, hat sie doch ein wenig die Angst vor der Therapie (in unserem Fall gerechtfertigterweise) genommen.
Was ich noch erwähnen möchte: Mein Mann hatte in der Zeit sehr viel im Home Office gearbeitet. Er hätte sonst täglich 40 min hin und 40 min zurück pendeln müssen, das hätte er sicher nicht so ohne weiteres geschafft. Mit dem Home Office konnte er sich auch ab und an mal hinlegen und ausruhen - Christines Kommentar hat mir das wieder in Erinerung gerufen. Also eine 100%ige Leistungsfähigkeit war also ehrlich gesagt doch nicht da. Viele Dinge liefen damals bei ihm online (conference Calls etc), Geschäftsreisen etc. fielen gottseidank weg. Er hatte aber durchaus auch stressige Zeiten, da war der Bilanzabschluss parallel z.B. (Dexa sei Dank hatte er Gelegenheit für Nachtschichten :lol: ) Seine Chefs und Mitarbeiter waren übrigens von Anfang an informiert und das half natürlich auch ungemein.
LG
Emi
Gleichzeitig will ich aber an unserem Beispiel zeigen, das es sehr wohl auch ohne lange Krankheitsausfälle gehen kann. Es hängt ja von vielen Faktoren ab, wie man die Therapie verträgt. Ein guter Arzt sollte das auch mit einbeziehen in seine "Prognose". Pauschal sagen kann man es natürlich nicht. Der Arzt meines Mannes hatte ihm aber auch von Anfang an gesagt, dass arbeiten durchaus geht. Und sowohl mein Mann als auch ich fanden diese Aussage gut, hat sie doch ein wenig die Angst vor der Therapie (in unserem Fall gerechtfertigterweise) genommen.
Was ich noch erwähnen möchte: Mein Mann hatte in der Zeit sehr viel im Home Office gearbeitet. Er hätte sonst täglich 40 min hin und 40 min zurück pendeln müssen, das hätte er sicher nicht so ohne weiteres geschafft. Mit dem Home Office konnte er sich auch ab und an mal hinlegen und ausruhen - Christines Kommentar hat mir das wieder in Erinerung gerufen. Also eine 100%ige Leistungsfähigkeit war also ehrlich gesagt doch nicht da. Viele Dinge liefen damals bei ihm online (conference Calls etc), Geschäftsreisen etc. fielen gottseidank weg. Er hatte aber durchaus auch stressige Zeiten, da war der Bilanzabschluss parallel z.B. (Dexa sei Dank hatte er Gelegenheit für Nachtschichten :lol: ) Seine Chefs und Mitarbeiter waren übrigens von Anfang an informiert und das half natürlich auch ungemein.
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Emi
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Letzte Änderung: 06 Sep. 2016 15:09 von Emi.
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felicity2001 antwortete auf Krankschreibung zwischen Aperese und Hochdosis
07 Sep. 2016 03:12
- felicity2001
22 Beiträge seit
07 Oktober 2015
07 Oktober 2015
ich empfehle dir, darüber nachzudenken, einen weiteren Arzt aufzusuchen. Nach der Mobilisierungschemo fährt dein Immunsystem komplett runter, die Neupogenshots allein sind schon bekannt für Nebenwirkungen. Besorg Dir einen Termin bei Dr. Straka.
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joseph antwortete auf Krankschreibung zwischen Aperese und Hochdosis
07 Sep. 2016 11:24
- joseph
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