Frage an direkte Angehörige (Sohn/ Tochter) wurde erstellt von ABo
24 Okt. 2014 10:22
- ABo
0 Beiträge seit
26 März 2026
26 März 2026
Ich war neulich bei meinem Hausarzt, weil ich gelesen habe dass das Myelom anscheinend eine Krankheit ist, die auch vererbbar ist.
Lt Internet sind die Chancen aber schwindend gering, selbst bei größerer Chance es zu erben, da es ja eine so seltene Krankheit ist, aber wie man ja bekanntlich weiss ist der Teufel ein Eichhörnchen.
Die Meinung meines Arztes: es ist nicht vererbbar, jedoch gibt es (so wie ich ihn verstanden habe) Arten/Formen des Myeloms, wo es dann eben doch eher vererbt wird bzw die Chancen eben höher sind es zu bekommen. Da ich eigentlich alles von meiner Mom mitbekommen habe was man eigentlhc so nicht will (Probleme mit Hormonen etc) bin ich mir jetzt ein wenig unschlüssig ob ich da mal etwas in die WEge leiten sollte.
er hat mir eine Adresse mitgegeben in Homburg, wo wohl genetisch nachgeforscht wird ob man eben zu der Gruppe gehört die ein höheres Risiko hat.
Was denkt ihr? Macht man sich da nur selber verrückt? oder lohnt es dort mal anzuklopfen?
Verspricht frühere Erkennung denn überhaupt einen Vorteil? (ich habe gelesen man beobachtet im Frühstadium eigentlich nur).
Lt Internet sind die Chancen aber schwindend gering, selbst bei größerer Chance es zu erben, da es ja eine so seltene Krankheit ist, aber wie man ja bekanntlich weiss ist der Teufel ein Eichhörnchen.
Die Meinung meines Arztes: es ist nicht vererbbar, jedoch gibt es (so wie ich ihn verstanden habe) Arten/Formen des Myeloms, wo es dann eben doch eher vererbt wird bzw die Chancen eben höher sind es zu bekommen. Da ich eigentlich alles von meiner Mom mitbekommen habe was man eigentlhc so nicht will (Probleme mit Hormonen etc) bin ich mir jetzt ein wenig unschlüssig ob ich da mal etwas in die WEge leiten sollte.
er hat mir eine Adresse mitgegeben in Homburg, wo wohl genetisch nachgeforscht wird ob man eben zu der Gruppe gehört die ein höheres Risiko hat.
Was denkt ihr? Macht man sich da nur selber verrückt? oder lohnt es dort mal anzuklopfen?
Verspricht frühere Erkennung denn überhaupt einen Vorteil? (ich habe gelesen man beobachtet im Frühstadium eigentlich nur).
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leopoldi antwortete auf Frage an direkte Angehörige (Sohn/ Tochter)
24 Okt. 2014 11:37
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Liebe ABo,
so ist es, man beobachtet nur. So lange es keine Möglichkeit gibt dem frühzeitig etwas entgegen zu setzen, seh ich keinen Sinn in der Sache. Man hat wohl erkannt dass es familiäre Häufung geben mag. Allerdings ist das bei dieser eh schon so seltenen Krankheit so verschwindend gering, da ist das Risiko von nem Lkw überfahren zu werden deutlich höher.
Mach Dich frei von dem Gedanken, lebe bewusst und mach was Dir gut tut, das sind die besten Voraussetzungen um 100 Jahre alt zu werden.
LGe
Monika
so ist es, man beobachtet nur. So lange es keine Möglichkeit gibt dem frühzeitig etwas entgegen zu setzen, seh ich keinen Sinn in der Sache. Man hat wohl erkannt dass es familiäre Häufung geben mag. Allerdings ist das bei dieser eh schon so seltenen Krankheit so verschwindend gering, da ist das Risiko von nem Lkw überfahren zu werden deutlich höher.
Mach Dich frei von dem Gedanken, lebe bewusst und mach was Dir gut tut, das sind die besten Voraussetzungen um 100 Jahre alt zu werden.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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Monalisa antwortete auf Frage an direkte Angehörige (Sohn/ Tochter)
24 Okt. 2014 12:45
- Monalisa
0 Beiträge seit
26 März 2026
26 März 2026
Hallo Anne
Geb auch kurz meinen Senf dazu.
Bei uns ist ja so , ich bin die Mutter mit meinen 3 Kinder(erwachsen).
Ich hatte auch gleich furchtbar Angst das unsere Kinder auch betroffen sind. Hab sie auch gleich zum Arzt gejagt um Blut abnehmen zu lassen. Bei allen dreien war es negativ.
Man kann ja sowieso nichts tun wie Monika schon schreibt.
Es gab wenigstens für den Moment mal Entwarnung.
War auch deshalb so skeptisch weil meine Mama mit 43 Jahren an dieser Krankheit Hodgkin Lymphom verstorben ist. Das ist ja ähnlich.
Man muß alles nehmen wie es kommt, es annehmen und sehen wie man mit klar kommt.
Ist nicht leicht das sagt keiner, aber wenn du unsicher bist gehst du zum Arzt und lässt dich testen. Für den Moment jedenfalls.
Hab auch meinen Onko angesprochen aber er meinte es wäre nicht vererblich.
LG
Geb auch kurz meinen Senf dazu.
Bei uns ist ja so , ich bin die Mutter mit meinen 3 Kinder(erwachsen).
Ich hatte auch gleich furchtbar Angst das unsere Kinder auch betroffen sind. Hab sie auch gleich zum Arzt gejagt um Blut abnehmen zu lassen. Bei allen dreien war es negativ.
Man kann ja sowieso nichts tun wie Monika schon schreibt.
Es gab wenigstens für den Moment mal Entwarnung.
War auch deshalb so skeptisch weil meine Mama mit 43 Jahren an dieser Krankheit Hodgkin Lymphom verstorben ist. Das ist ja ähnlich.
Man muß alles nehmen wie es kommt, es annehmen und sehen wie man mit klar kommt.
Ist nicht leicht das sagt keiner, aber wenn du unsicher bist gehst du zum Arzt und lässt dich testen. Für den Moment jedenfalls.
Hab auch meinen Onko angesprochen aber er meinte es wäre nicht vererblich.
LG
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Katrin antwortete auf Frage an direkte Angehörige (Sohn/ Tochter)
24 Okt. 2014 13:36
- Katrin
0 Beiträge seit
26 März 2026
26 März 2026
schließe mich leopoldi an:
nicht verrückt machen.
Ich denke man wird sowieso sensibler sein als Kind, wenn man weiß, welche Erkrankungen die Eltern hatte.
im Fall Myelom bringt es nur momentan keinen Nutzen, weil man auch im frühesten Stadium nur abwarten kann.....
Im Fall Brustkrebs als Gegenbeispiel erscheint das anders: Je früher der tumor erkannt wird, umso besser sind die heilungschancen;)
viele liebe Grüße
Katrin
nicht verrückt machen.
Ich denke man wird sowieso sensibler sein als Kind, wenn man weiß, welche Erkrankungen die Eltern hatte.
im Fall Myelom bringt es nur momentan keinen Nutzen, weil man auch im frühesten Stadium nur abwarten kann.....
Im Fall Brustkrebs als Gegenbeispiel erscheint das anders: Je früher der tumor erkannt wird, umso besser sind die heilungschancen;)
viele liebe Grüße
Katrin
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joseph antwortete auf Frage an direkte Angehörige (Sohn/ Tochter)
24 Okt. 2014 21:03
- joseph
0 Beiträge seit
26 März 2026
26 März 2026
Liebe Abo
Hier wurde schon dieses Thema aufgegriffen, guck mal
www.myelom.org/patientenforum.html?tx_mmforum_pi1 [action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=817
Liebe Grüsse
Joseph
Hier wurde schon dieses Thema aufgegriffen, guck mal
www.myelom.org/patientenforum.html?tx_mmforum_pi1 [action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=817
Liebe Grüsse
Joseph
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ABo antwortete auf Frage an direkte Angehörige (Sohn/ Tochter)
25 Okt. 2014 08:24
- ABo
0 Beiträge seit
26 März 2026
26 März 2026
danke für eure antworten und danke für den link!
uff, na wunderbar, dominant vererbbar...
hm.
das ding ist halt dass ich wirklich meiner mutter sehr ähnlich bin und alles mitgenommen hab (von hormonproblemen zur selben stimmung etc etc)
das macht mir jetzt natürlich zu denken. kribblen in den beinen und in den armen hab ich auch seit jeh her (so hat es bei ihr angefangen), aber mein arzt meint da ich das schon seit 10 jahren hab sollte ich mir keine sorgen machen.
hab jetzt letzte woche trotzdem mal ein großes blutbild machen lassen (weiss nicht ob man darauf was erkennt). genau diese carreras stiftung hat mir mein arzt auch genannt.
die frage ist halt ob man es wissen will oder nicht, und welche schlussfolgerungen man daraus ziehen würde.
meine ernährung habe ich schon ein wenig umgestellt, nur wenn da, so wie ich verstehe ein gen verrückt spielt, dann frage ich mich ob das auc nur ansatzweise hilft.
ich glaube ich warte jetzt mal auf das blutbild ab und lasse mir das mal durch den kopf gehen. :roll:
uff, na wunderbar, dominant vererbbar...
hm.
das ding ist halt dass ich wirklich meiner mutter sehr ähnlich bin und alles mitgenommen hab (von hormonproblemen zur selben stimmung etc etc)
das macht mir jetzt natürlich zu denken. kribblen in den beinen und in den armen hab ich auch seit jeh her (so hat es bei ihr angefangen), aber mein arzt meint da ich das schon seit 10 jahren hab sollte ich mir keine sorgen machen.
hab jetzt letzte woche trotzdem mal ein großes blutbild machen lassen (weiss nicht ob man darauf was erkennt). genau diese carreras stiftung hat mir mein arzt auch genannt.
die frage ist halt ob man es wissen will oder nicht, und welche schlussfolgerungen man daraus ziehen würde.
meine ernährung habe ich schon ein wenig umgestellt, nur wenn da, so wie ich verstehe ein gen verrückt spielt, dann frage ich mich ob das auc nur ansatzweise hilft.
ich glaube ich warte jetzt mal auf das blutbild ab und lasse mir das mal durch den kopf gehen. :roll:
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