AMMonline

     

03 Apr. 2010 02:04
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Auch nach soliden Organtransplantationen (Niere, Leber, Herz) mit intensiver Immunsuprimierung kann man Multiples Myelom bekommen.
Sachen gibts - da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich ?

www.nature.com/modpathol/journal/v17/n4/pdf/3800080a.pdf

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

03 Apr. 2010 09:31
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    24 März 2026
Na ja... der Text stammt aus 2004 und wahrscheinlich hat sich durch Verfeinerung der Medikamente inzwischen einiges positiv verändert.

Ausserdem: Die statistische Wahrscheinlichkeit, eine Organstransplantation zu benötigen, ist - Gott sei dank - gering. Die Wahrscheinlichkeit, danach durch Medikamente gegen die Abstoßungsreaktion ein MM zu entwickeln, ist nochmals erheblich geringer. Es gibt bei Tranplantationen andere Risiken, die wesentlich relevanter sind.

  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Margret,
wenn man die "wissenschaftlichen Untersuchungen" über Medikamente und auch über Lebensmittel bis hin zu Gemüse und Obst genau nachließt, dann ist im Grunde genommen alles mehr oder weniger "schädlich" was wir zu uns nehmen - wenn die Dosis nicht stimmt!

Und diese richtige Dosis zu finden ist und muß das Ziel der zukünftigen Forschungen sein.
"Mehr ist manchmal weniger" und "weniger ist manchmal mehr"

Und das muss / müsste individuell an jeden Patienten nach zuvorgehender ausführlicher Diagnose und Status Quo der aktuellen Morbidität angepasst werden - und zwar auch "dynamisch" wenn sich Änderungen ergeben.

Aber da ist unser Gesundheitswesen und das Methodenmanagement in den Kliniken und Praxen noch meilenweit entfernt davon.

Und übrigens eine allogene SZT ist irgendwie auch eine "Organspende" von Stammzellen nämlich (dem Ursprung aller Organe).

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

04 Apr. 2010 13:05
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    24 März 2026
Hallo Rudi,

ja, das ist ein weites Feld... Es kann nicht vernünftig sein, dass auf einem Beipackzettel " 3 x täglich 1 Tablette" steht und diese Dosierung für eine 46 Kilogramm leichte Frau mit 1,52 m Größe ebenso gilt, wie für einen 125 Kilo Mann mit 1,98 m Größe. Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht - das sind doch alles wesentliche Faktoren für die Dosierung.
:bang:

Unsere Medizin macht nicht mal einen Unterschied zwischen Männern und Frauen (obwohl es da ja den einen oder anderen geben soll...:wink: ). Forschungen zeigen, dass manche Mittel bei Frauen gar nicht oder völlig anders als bei Männern wirken. (Umgekehrt wird's wahrscheinlich genau so sein.) Auch Krankheitssymptome können je nach Geschlecht sehr verschieden ausfallen - man denke nur an das Beispiel vom Herzinfarkt, der bei Frauen oft wie starke Magenschmerzen mit Übelkeit daherkommt.

Ein weites Feld... :roll:


04 Apr. 2010 14:28
  • KretaKater
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    24 März 2026

. . . Und übrigens eine allogene SZT ist irgendwie auch eine "Organspende" . . .


8) mein Lieblingsthema . . . und an dem Beispiel in dem Link, wo es eigentlich "nur" um Organtransplantation geht, wird das Dilemma deutlich: die SZT - egal ob allogen oder autolog - ist für mich nur ein Notbehelf, weil den Medizinern für/gegen Blutkrebs bislang nicht anderes eingefallen ist. Da lässt sich halt nichts wegschneiden, es geht nur über diesen totalen Krieg gegen das blutbildende System, das dann ersetzt werden muss.

Und genau da endet mein Verständnis für die Methode:

Bei der autologen SZT ist das Problem, dass es bislang nicht möglich ist, die eigenen Zellen sauber zu bekommen und so mit ziemlicher Sicherheit auf den völlig am Boden liegenden Organismus ohne eigenes Immunsystem defekte oder Schläferzellen treffen, die dann leichtes Spiel haben.

Bei der allogenen SZT bekommt man auf ein ebenso darniederliegendes Immunsystem fremde Zellen, von denen man leider auch nicht weiß ob sie "sauber" sind.

Dazu bei beiden Methoden die notwendige Immunsuppression als Kernproblem . . . und was mich richtig wütend macht ist dann dieses Geschwafel von wir hoffen dies oder das . . . aus dem Munde von Onkologen/Professoren . . . wenn unser Homöopath sowas sagen würde, dann ist das in den Augen der Schulmediziner unseriös :evil: die sollten mal erst vor der eigenen Tür das Kehren anfangen.

Trotzdem: Frohe Ostern :D

LG
Britta

04 Apr. 2010 14:47
  • Margret
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    24 März 2026
Hallo Britta,

ja. :-?

Und was ist die Alternative? :o

Lieben Gruß und frohe Ostern
Margret