- rudi
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23 Oktober 2009
rudi schrieb: Trotz der jüngsten Fortschritte bei der Behandlung von multiplem Myelom gilt diese Krankheit noch immer als weitgehend unbehandelbar.
.............und wir sind davon überzeugt, dass ein BiTE-Antikörper dazu beitragen kann, die klaffenden Behandlungslücken beim multiplen Myelom zu füllen"
Mich hat eben diese Darstellung gestört.
Aber es gibt ja eine gewisse Hoffnung auf was Neues zur Behandlung des MM.
Aber wie bisher auch, wirkt es nicht bei allen und kann auch schwerwiegende bis tödliche Nebenwirkungen haben.
Siehe hier:
www.berlinonline.de/berliner-zeitung/arc...haft/0020/index.html
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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- KretaKater
24 März 2026
da muss ich jetzt aber mal was dagegen halten:
Klar - ohne Moos nix los, nur leider ist das nicht das Problem. Die logische Folge dieses Denkens führt nämlich dazu, dass Substanzen, die vielleicht genauso gut und mit weniger Nebenwirkungen helfen könnten, gar nicht in die Forschung kommen, was nicht patentierbar ist, bringt keinen Gewinn. Das ist der Haken an der Geschichte.Margret schrieb: . . . es ist grundsätzlich gut, dass mit Medikamenten Gewinne gemacht werden. Sonst gäbe es ja keinen Anreiz, welche zu entwickeln . . .
Der Aktienkurs bestimmt die Forschung, das ist eine Erkenntnis, die mich sehr früh schon einfach umgehauen hat. Als ich bei meinen ersten Recherchen zu "neuen" Medikamenten für/gegen das MM die neuesten Meldungen immer erst einmal in Wirtschaftsmagazinen gefunden hatte :evil: wohin führt das denn?Margret schrieb: . . . Ich verstehe deine grundsätzliche Kritik - dass nämlich aus einer klitzekleinen und vagen Erfolgsmeldung ein deutlicher Anstieg des Aktienkurses werden kann . . .
Du erlaubst dass ich kurz und trocken lache . . . kann ich dann den Herrschaften, die meinen Mann beinahe zu Tode gebracht hatten, und weil er heute immer noch an den Folgen dieser Misshandlungen leidet, die große Rechnung machen?Margret schrieb: . . . Die meisten Menschen hier im Forum wären ohne Medikamente (daraus folgend: Ohne Pharmaindustrie..., ohne das Gewinnstreben der Unternehmen und Börsianer..., ...) bereits tot. Unbehandelt endet das Leben mit MM im Stadium III nämlich im Schnitt nach 6 Monaten . . .
Mein Mann hat Stadium III und wurde mit genau diesem Argument - ich glaube mich zu erinnern, dass da sogar von nur 6 Wochen die Rede war - in diese Übermaßbehandlung getrieben.
Im schulmedizinischen Sinn ist er seit über 3 Jahren "unbehandelt" . . . dass er nun mit einer Fraktur in der Klinik liegt ist bitter, hat aber wahrscheinlich damit zu tun, dass man die ganze Zeit "nur" die schmerzende Wirbelsäule im Blickfeld hatte und dahingehend auch nur kontrolliert hat. Seine Blutwerte waren immer in einem akzeptablen Bereich, und seine Nieren arbeiten auch. Es wäre also alles gut zu ertragen, wenn diese Sch....HD-Chemo nicht gewesen wäre, die auch noch für die Katz war, weil er nie nie nie eine SZT machen wird. Ich weiß gar nicht . . . nach wievielen Jahren räumen die ihren TK-Schrank und kippen die das dann weg?
Nix für ungut
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- leopoldi
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23 Oktober 2009
soweit ich informiert bin, werden keine Zellen weggekippt, ohne vorher mit dem Patienten nochmal Rücksprache zu halten.
LGe
Leopoldi
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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- rudi
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23 Oktober 2009
tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/20...Matthias_Klinger.pdf
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
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- Ela
24 März 2026
ich lese die neueste Forschungs- und/oder Therapieansätze immer mit dem größten Optimismus, wir standen bei der Behandlung meines Mannes schon mehrmals mit dem Rücken zur Wand und neben den ganzen lieben Zusprüchen vieler Schreiber hier im Forum sind es auch gerade neue Meldungen die einen dazu veranlassen weiter zu machen und die Hoffnung nicht aufzugeben. Ich will eigentlich auch nicht immer lesen, dass es nur um die Profitgier der Pharmafirmen geht sondern auch mal darum, dass es den Patienten das Überleben sichert.
Natürlich arbeitet keine Pharmafirma nur zum Wohle des Patienten, aber sollen sie sich doch damit eine goldene Nase verdienen, solange es meinem Mann das Überleben sichert, soll mir das doch egal sein.
Ela
Ich glaube wir wissen alle, wie wichtig die Psyche ist und nachdem der Gesundheitszustand meines Mann Ende letzten Jahres sehr dramatisch war, hat er die allogene Anfang des Jahres sehr gut überstanden und auch der Rückfall mit einem erneuten Tumor am Kopf an Tag 75 posttransplant hat uns nie zum Aufgeben gebracht (ok gedacht haben wir daran oft). Mittlerweile hat er die Bestrahlungen des Tumors am Kopf überstanden und ist seit Anfang Mai bereits wieder am Arbeiten. Zwar nur mit verminderter Kraft, aber wir leben zur Zeit so etwas wie Alltag und das ist sehr schön und mehr als wie die ganzen letzten Monate zu hoffen gewagt haben. Also nie unterkriegen lassen
Ela
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- sergio
27 Oktober 2009
Es gibt vielen von uns doch Zuversicht und Hoffnung, also weiter so und nicht haengenlassen!!!
sergio
p.s. Ich verstehe einerseits die Kritik, die oft vorgebracht wird, bez. der Pharmafirmen, und nicht nur dieser, andererseits sollte man eben persoenlich versuchen den Weg zu finden, der fuer einen die groesstmoegliche Chancen bietet aber auch der einen "zufriedenstellt" und Sicherheit gibt.
Sergio
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