- Margret
24 März 2026
Bitte hier weiterlesen: www.zeit.de/2010/22/E-Vitamine
Ich sag`s ja immer: Schmeisst die Pillen weg und esst so viel frisches Obst und Gemüse, wie eben möglich. Mahlzeit.
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- Karsten
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22 April 2010
was ist denn nun richtig?
Wie ich das sehe bringt Obst und Gemüse doch auch nichts.
Siehe unten.
www.myelom.org/patientenforum.html?tx_mmforum_pi1 [action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=385
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- Kuddel57
24 März 2026
Margret sagt, esst Lebensmittel statt jener Pillen, die bestenfalls „wichtige“ Inhalte ausgewählter Früchte liefern. Diese Kernaussage entwickelte sich auch bei Linus Pauling. Nährstoffe haben wichtige Funktionen im Körper. Fehlen sie, kann es zu Störungen bis hin zur Krankheit kommen. Wie das Auto bestimmte Zusätze benötigt, funktioniert der Körper nur bei optimaler Versorgung mit allen Vitalstoffen störungsfrei.
Aber wir wissen noch zu wenig über die komplexen Vorgänge im Organismus und können durch Gabe einzelner Nährstoffe ebenfalls Krankheiten auslösen.
Hier tut sich ein weites Feld für die neuen Ernährungsmediziner auf.
Für uns bedeutet es derzeit, möglichst natürliche Lebensmittel zu essen. Die finden wir in der Gemüseabteilung, beim Fleisch und eingeschränkt bei den Milchprodukten, seltener auch beim Bäcker.
Kümmere Dich nicht um die Stoffe die drin sind, fürchte den Mangel durch „gesündere“ Produkte.
Gesund werden wir durch natürliche Kost nicht. Aber vielleicht hilft es dem Körper, seinen Alltag besser zu bewältigen.
Kochen und Essen ist bei mir eine Leidenschaft.
LG
Jürgen
PS: Nach der Kurkumindiskusion verarbeite ich nun mehr Kurkuma.
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- KretaKater
24 März 2026
Kuddel57 schrieb: . . . Hier tut sich ein weites Feld für die neuen Ernährungsmediziner auf.
Für uns bedeutet es derzeit, möglichst natürliche Lebensmittel zu essen . . . Gesund werden wir durch natürliche Kost nicht. Aber vielleicht hilft es dem Körper, seinen Alltag besser zu bewältigen.
Kochen und Essen ist bei mir eine Leidenschaft.
LG
Jürgen
PS: Nach der Kurkumindiskusion verarbeite ich nun mehr Kurkuma.
Es gab schon eine Zeit, wo mein Mann hochdosierte Supplemente zuführen musste, allen voran Vitamin C und Carnitin . . . das war aber eher Folgeerscheinung der Übermaßbehandlung per HD-Chemo (ohne Sinn und Verstand und auch noch falsch berechnet!) - an diesen Folgen leidet er noch heute, weniger am MM.
Aber nach etlichen Monaten intensivster Komplementärbehandlung wurde uns immer mehr klar, dass das nicht der weitere Weg sein kann, und so haben wir alles immer mehr reduziert. Es blieb dann noch sowas wie Selen, Zink und Q10, aber auch das werde ich zumindest so umstellen, dass die Stoffe aus natürlichen Quellen kommen. Bei Magnesium und Kalzium ist es mir schon gelungen mit Sango-Korallen-Pulver . . . das Problem ist halt die Nahrungsmenge, denn mein Mann isst immer noch kleinste Spatzenportionen, deshalb lege ich so großen Wert auf allerbeste Qualität und Frische und Bio.
Wer sich umfassend über die natürliche Ernährung informieren will, dem lege ich 2 Bücher ans Herz:
Prof. Dr. med. R. Béliveau, Dr. med. Denis Gingras:
Krebszellen mögen keine Himbeeren
David Servan-Schreiber:
Das Anti-Krebs-Buch
. . . beide Bücher gibts inzwischen auch als Taschenbuch.
Und bei all dem nie den Spaß vergessen
LG
Britta
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- Karsten
-
22 April 2010
auf Obst und Gemüse gebe ich keinen Pfifferling mehr was den Vitamineffekt betrifft.
Ich habe fast mein ganzes Leben vom eigenem ökologischem Gartenanbau verzehrt was reingeht.Habe Äpfel und Karotten für den Winter gehortet und wurde trotz allem in jungen Jahren von dieser Krankheit nicht verschont.
Habe zwar schon seit Jahren Mg-Ca täglich genommen,setze jetzt aber seit der Diagnose verstärkt auf zusätzliche hohe Dosen Vitamine.
Meine Auswertung der Vitamine und Mineralien in meinem Blut könnte momentan nicht besser sein.(gemessen vor meiner Stammzellensammlung in Leipzig).
Außerdem frage ich mich, wieso Privatpatienten mit Vitamininfusionen bei schweren Behandlungen versorgt werden,Kassenpatienten jedoch außen vor bleiben.
Der Effekt der zusätzlichen Vitamine ist umstritten und das wird sich warscheinlich auch nicht ändern.
Vielleicht kommt in einigen Jahren einer daher und sagt,tja wir hätten viel höher zusetzten müssen,diese geringen Mengen konnten doch nichts bringen. Weiß man es?
Zudem hat vor kurzem hier jemand seinen 9.Geburtstag seit der Diagnosestellung gefeiert und gleichzeitig die Wörter "ich nehme Nahrungsergänzung" in den Mund genommen.
Man klammert sich ja doch an alles was positive Schlagzeilen macht,oder?
Vielleicht sollten sich mal ein paar Patienten die Erfahrung mit Nahrungsergänzung haben zu Wort melden,ich würde mich jedenfalls freuen.
Beste Grüße
Karsten
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- Kuddel57
24 März 2026
<<Ich habe fast mein ganzes Leben vom eigenem ökologischem Gartenanbau verzehrt was reingeht.Habe Äpfel und Karotten für den Winter gehortet und wurde trotz allem in jungen Jahren von dieser Krankheit nicht verschont.>>
Das ist die alte Geschichte vom gesunden Raucher und dem Lungenkranken Nichtraucher.
Erwischen kann die Krankheit jeden.
Nun, wo wir erkrankt sind, geht es um die Frage, was besser sei.
Trotz Vollwerternährung habe auch ich einiges an Nahrungsergänzung im Schrank. Naht eine Erkältung, unterstütze ich mit Vitamin C, kündigen sich Muskelkrämpfe an, nehme ich Magnesium. Beides hilft mir schnell und gründlich.
Aber was braucht mein Körper, wenn ich auf die volle Kost verzichte?
Vom Fisch nimmt er sich was ihm taugt, Fischölkapseln kennt er nicht!
Du bist nicht erkrankt, weil Du Obst und Gemüse gegessen hast.
Es scheint aber eine Häufung dieser Erkrankung bei Gärtnern und Landwirten zu geben.
Heute ist mir fast egal, warum oder wodurch ich den Krebs bekam.
Fazit:
Ergänzungen können helfen aber kaum heilen.
Lasst es euch schmecken!
LG
Jürgen
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