AMMonline

     

10 Jan. 2013 19:45
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hi Joseph,

bei einem Vortrag in Würzburg hat ein Spezialist mal gesagt, dass die Bestrahlung hinsichtlich Knochenaufbau sehr lange nachwirkt. Ich glaube mich zu erinnern, dass er was von drei Monaten gesagt hat.
Allerdings war mir "nur Bestrahlung" bei einer neuen Osteolyse doch etwas suspekt. Vielleicht seh ich da was falsch, aber die Krankheit sitzt doch im System und man kann doch eher nicht davon ausgehen, dass sie nur an einer Stelle nagt?
Das war nun trotzdem interessant und ich geh nicht davon aus, dass Dir hinsichtlich Therapie in der Zeit was davongelaufen ist.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

10 Jan. 2013 19:47
  • christine
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    25 März 2026
Hi Josef

Das ist ja sch..., aber bei Dir müsste eine erneuerte Runde mit Velcade, Caledyx + Dex Wunder tun können. Das hat ja schon mal funktioniert.
Viel Glück beim Onkologen

übrigens: hm, ich habe 2 Wochen nach Bestrahlung Chemo bekommen... also Dex,Velo + Cyclo. Das ging gut ohne Nebenwirkungen.

10 Jan. 2013 20:56
  • joseph
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    25 März 2026
Hi Monika

Das Problem liegt doch eher in der Kontrollierbarkeit meines MMs

Ohne monoklonalen Pik ist das nicht einfach, erstens zu wissen, wann der Partner um sich haut , zweitens, welche Dosis zu wecher Zeit

Also musste zu erst mal die Bestrahlung ran, weil ein Hühnerei grosses Loch im Becken gegenüber Pfanne nicht mehr zum lachen ist .............. noch bin ich in der Bewegung nicht eingeschränkt, konnte heut noch 3km Spazieren gehen (Wildentenfüttern), aber wie siehts Morgen aus, wenn nicht anschlägt ?

LG

Joseph

10 Jan. 2013 21:56
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hi Joseph,

was die ganzen Werte bzw. Kontrollierbarkeit anbelangt bin ich Laie. Ich ging halt nur generell davon aus, wenn ne neue Osteolyse erkennbar ist würde "der Cocktail" Sinn machen, weil man mit der Bestrahlung das MM doch bestenfalls punktgenau fangen kann. Es ist aber doch kaum davon auszugehen, dass es isoliert sitzt. Ist es nicht so?
Dann den Elfenkörper sachte weiter bewegen, aber nicht einrosten lassen. Wird schon gut gehn :wink:.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

10 Jan. 2013 22:44
  • joseph
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    25 März 2026

leopoldi schrieb: Es ist aber doch kaum davon auszugehen, dass es isoliert sitzt. Ist es nicht so?


Hi Monika

Die Möglichkeit bestände durchaus mit einem solitären Plasmozytom, da ich ohne Erhaltungstherapie doch über 5 Jahre in CR war und keine Bewegung im Serum ausser bei den Leuchtwürmchen zu erkennen war

LG

Joseph

11 Jan. 2013 00:18
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Joseph,
ich würde das eher auch so sehen wie Monika.
Solitäre Plasmozytome sind bei Erstdiagnosen üblich und gehen in den meisten Fällen in multiple Myelome über.
Da bei dir ja schon vor 6-7 Jahren mehrere Osteolysen vorlagen, die auch schon bestrahlt wurden, ist jetzt der "Rückgang" auf den Status "Solitäres Plasmozytom eher unwahrscheinlich.

Sicher bist du ein schwieriger "Ausnahmefall" mit asekretorischem Leichtketten Myelom und da ist der einzige Marker der Wert der freien Leichtketten im Serum und Urin. Und dieser Wert ist ja vor kurzem gestiegen.
Wie sind die freien Leichtketten bei der aktuellen Blutprobe?

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com