AMMonline

     

  • Tina Sonne
  • 1 Beitrag seit
    07 Mai 2023
Hallo Ihr Lieben,

ich lese schon eine Weile mit und bin verwundert, dass so wenig über alternative Ansätze zu finden ist.

Ich habe seit März die Diagnose Smolderng MM (IgG 3374 mg/dl, IgA 33 mg/dl, CRP, 0,8, Kappa 633 mg/l, Lamba 8,4 mg/l, Beta-2-Globuline 3 mg/l. Ich lasse alle vier Wochen mein Blut untersuchen, war im MRT - will aber auf keinen Fall Chemo und Stammzellentransplantation.
Es gibt bereits vielversprechende Studien zu alternativen Heilansätzen. Ja, es ist gibt sehr Vieles für/gegen Krebs allgemein, aber es ist schwierig, die passenden Therapien speziell für MM zu finden.
Meine bisherigen Ansätze:
1. Nahrungsumstellung: möglichst natürlich, Bio, Laktovegetarisch. Ich hab mich für die Öl-Weiweiss-Kost von Dr. Johanna Budwiig entschieden: schmeckt lecker ist (für mich) einfach um zu setzten.
2. Entgiften: altuell mit CDL, Zeolith, Sauerkrautsaft und regelmässige Einläufe. Momentan beschäftige ich mich mit kolloidales Silber (kann die Stammzellen erneuern!!!! -> www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek...e-mittel/stammzellen )
3. Vitamine und Mineralien auffüllen: bei mir ist es D3, K2, Selen (hab eine Schilddrüsenautonomie), Curcumin, Bor, MSM, Chondroitin, Glucosamin (hab Arthrose) - informiere mich gerade über Heilpilze, Aminosäuren usw.
4. Bewegung: durch jahrelange Arthroseschmerzen im Knie hab ich mich viel zu wenig bewegt und versuche täglich 10.000 Schritte und zwei Stunden Rad fahren.
5. Schlaf: seit 10 Jahren schlafe ich schlecht und zu wenig -> da hab ich noch kein passendes Konzept gefunden...
6. Psyche: auch die Seele will gereinigt werden ;-) ich hab bisher noch keine passende Therapeutin für mich gefunden.

Es wäre schön andere Erfahrungsberichte, Ansätze und bestenfalls natürlich Erfolgsgeschichten zu lesen.

Alles Liebe und Gesundheit!
Eure Tina

  • Jockel258
  • 377 Beiträge seit
    22 September 2022
Bei dieser ganzen Diskussion verstehe ich nur eines nicht:
Warum geht es immer Schulmedizin CONTRA Naturheilkunde?
Ich glaube uns Patienten würde es viel besser gehen, wenn das zusammen gehen würde.

Bei einem smoldering Myelom brauchst du dir noch nicht allzu viele Sorgen machen, nur wenige werden zu einem echten multiplen Myelom welches therapiepflichtig wird.
Und meiner Meinung nach hat man da nicht viel Einfluss drauf.
Halbwegs gesund ernähren, ausreichend Bewegung, und vor allem nicht zu viel Gedanken drum machen, was alles ungesund ist.
Ich denke, eine gesunde Mischung von allem ist das beste.

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Körper sind vergänglich, Seelen nicht.

07 Mai 2023 22:21 - 07 Mai 2023 22:28
  • Franziska123
  • 532 Beiträge seit
    08 August 2018
gebe ich Dir recht Jockel!

Man hat keinen Einfluss. Wenn man in therapiefreien Zeiten etwas tut
kann das gut sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen,das z.B.
Gerstengras ( gut für alles) und Curcumin sehr dazu beitragen,das Myelom
lange in einem Level zu halten,nicht therapiepflichtig zu werden.
Wiederrum bin ich jetzt etwas geteilter Meinung. Man soll ja das Imnunsystem nicht
puschen. Das Revlimid z.B. bewirkt ja :
-Hemmung der Proliferation bestimmter hämatopoetischer Tumorzellen
-Hemmung der Produktion entzündungsfördernder (proinflammatorischer) Zytokine, insbesondere TNF-α
und Interleukin-6 und Interleukin-12 Antiangiogenese (Verhinderung oder Minderung der Gefäßneubildung)
-Stimulation von T-Zellen und natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) und in der Folge Verbesserung der durch
diese Zellen vermittelte Immunität gegen Tumorzellen
-Erhöhung der natürlichen Killer-T-Zellen (NKT-Zellen)
-Steigerung der Blutbildung (Erythropoese).

Sollte man da eingreifen während Therapie? Ich denke nein.

Trotzdem nimmt meine Mutter hin und wieder B12 Vitamine mit Folsäure ( HB wird immer besser),
auch während Therapie. Löwenzahntee immer(Leber muss entlastet werden).

Sonst aber nichts.

In der therapiefreien Zeit war da schon vieles andere dabei. Hat fast 9 Jahre gedauert,bis wieder
die Revlimidtherapie nötig war. Wer weiß?
Es ist pro und Contra.Wir wissen es nicht wirklich. Man hofft einfach nur,das man etwas verzögern kann,
das es hilft. Wenn man alle möglichen Naturmittel oder Nahrungsergänzungen eintippt,dann helfen die alle
gut und gegen alles. Wenns so einfach wäre.
Das gewisse Maß von allem,so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Aber auch das kann nicht immer
umgesetzt werden,weil viele mit dem Rücken zur Wand stehen.Dann müssen härtere Geschütze ran.
Hoffen wir auf noch bessere Medikamente. Man muss froh sein,das es für das Myelom viele Behandlungs-
möglichkeiten gibt. Da kann man im Gegensatz zu anderen Krebsarten eine berechtigte Hoffnung auf eine
lange Lebenszeit haben. Euch alles Gute.

LG
Jeanny
Letzte Änderung: 07 Mai 2023 22:28 von Franziska123.

  • markusschramm
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo Tina,
danke für Deinen Beitrag. Finde ich interessant. Die Diagnose ist ja recht frisch bei Dir. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es in Schach hälst. Bei mir ist es seit Diagnose weitestgehend konstant.
Eine Heilpraktikerin hat mir neulich noch erzählt, dass Kurkuma-Infusionen helfen können. Das probiere ich vielleicht mal aus und werde dann ggf. hier berichten. Ich lasse aber grade alles los und genieße das Leben. Die ewige Suche nach alternativen Therapien hat mich gestresst und das ist kontraproduktiv.
In dem Sinne
sonnige Grüße
Markus

  • markusschramm
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo Jockel,
hast Du Statistiken oder Artikel darüber, wie viele smoldering Myelome zu "echten" Myelomen werden? Ich habe da nichts zu gefunden.
Liebe Grüße Markus

  • Jockel258
  • 377 Beiträge seit
    22 September 2022
Hier gibt es eine Broschüre von myelom.online:

myelom.online/images/pdf-Dokumente/u-mgus_de.pdf

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

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