TP53 Deletion - Hochrisiko wurde erstellt von Klaus040310
08 Mai 2023 09:27
- Klaus040310
6 Beiträge seit
11 März 2023
11 März 2023
Hallo,
die Knochenmarkbiopsie vor wenigen Monaten, die zur Diagnose MM führte, zeigte einen Hochrisiko-Faktor. In 7% der Plasmazellen fand man eine TP53 Deletion. Meine Frage ist nun, ob das Hochrisiko doch nicht so hoch ist weil NUR 7% der Plasmazellen die Veränderung zeigen? Wäre das Risiko größer wenn mehr Plasmazellen betroffen wären? Oder macht das überhaupt keinen Unterschied. Sind 7% Plasmazellen mit TP53 Deletion normal oder eher wenig oder besonders viel?
Hat jemand Erfahrung?
Danke
Klaus
die Knochenmarkbiopsie vor wenigen Monaten, die zur Diagnose MM führte, zeigte einen Hochrisiko-Faktor. In 7% der Plasmazellen fand man eine TP53 Deletion. Meine Frage ist nun, ob das Hochrisiko doch nicht so hoch ist weil NUR 7% der Plasmazellen die Veränderung zeigen? Wäre das Risiko größer wenn mehr Plasmazellen betroffen wären? Oder macht das überhaupt keinen Unterschied. Sind 7% Plasmazellen mit TP53 Deletion normal oder eher wenig oder besonders viel?
Hat jemand Erfahrung?
Danke
Klaus
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Logopädin antwortete auf TP53 Deletion - Hochrisiko
08 Mai 2023 18:04
- Logopädin
422 Beiträge seit
06 Februar 2016
06 Februar 2016
Hallo Klaus,
das ist eine schwierige Frage, auf die die Medizin noch keine richtige Antwort hat.
Ich habe dieses sogenannte "cut-off-level" für den Zugewinn 1q21 zu recherchieren versucht.
Letztlich ist das einfach eine Übereinkunft unter den Medizinern, ab wann eine chromosomale
Veränderung relevant ist.
Bei der TP 53 Deletion heißt es, dass manche schon 1% als Hochrisiko einstufen, andere erst 10-20 %.
Also nichts Genaues weiß man...
Mach dir keinen Kopf. Relevant ist viel mehr, inwiefern diese Hochrisikokonstellation durch Medikamente
überwunden werden kann. Dann spielt es keine Rolle mehr, wieviele Zellen da nun betroffen waren.
Herzliche Grüße
Nicole
das ist eine schwierige Frage, auf die die Medizin noch keine richtige Antwort hat.
Ich habe dieses sogenannte "cut-off-level" für den Zugewinn 1q21 zu recherchieren versucht.
Letztlich ist das einfach eine Übereinkunft unter den Medizinern, ab wann eine chromosomale
Veränderung relevant ist.
Bei der TP 53 Deletion heißt es, dass manche schon 1% als Hochrisiko einstufen, andere erst 10-20 %.
Also nichts Genaues weiß man...
Mach dir keinen Kopf. Relevant ist viel mehr, inwiefern diese Hochrisikokonstellation durch Medikamente
überwunden werden kann. Dann spielt es keine Rolle mehr, wieviele Zellen da nun betroffen waren.
Herzliche Grüße
Nicole
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joseph antwortete auf TP53 Deletion - Hochrisiko
14 Mai 2023 14:40
- joseph
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Hi Klaus
Mach dir nicht zuviele Gedanken über Mutationen wie TP53 usw,
Ich habs immer vernachlässigt und mich in Gedanken konzentriert, was gibts an Therapien fürs Myelom
Das hat dazu geführt, dass ich heute im 19ten Jahr nach der Diagnose bin , ohne mir einen Kopf zu machen über Deletion hier und da
Denk positiv, lass die falschen Gedanken fern von dir
Mein MM stand immer im Schatten, auch heute
LG
Joseph
Mach dir nicht zuviele Gedanken über Mutationen wie TP53 usw,
Ich habs immer vernachlässigt und mich in Gedanken konzentriert, was gibts an Therapien fürs Myelom
Das hat dazu geführt, dass ich heute im 19ten Jahr nach der Diagnose bin , ohne mir einen Kopf zu machen über Deletion hier und da
Denk positiv, lass die falschen Gedanken fern von dir
Mein MM stand immer im Schatten, auch heute
LG
Joseph
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miregal antwortete auf TP53 Deletion - Hochrisiko
14 Mai 2023 18:23
- miregal
1011 Beiträge seit
17 Mai 2019
17 Mai 2019
Ich bin kein Mediziner, aber ich denke dass bereits die erste Zelle, sozusagen Urzelle, sich irgendwann stark vermehren wird, deshalb Unterscheidung Hochrisiko. Die anderen Zellstämme sind da wohl eher in Normalrisiko einzuordnen. In de rtherapie sollten nach Möglichkeit alle Myelomzellen elimiert werden, es kann aber sein, dass nur der Hochrisikoanteil übrig bleibt. Ich kann nicht mal sagen was del53 für eine Mutation ist, also ob generell schwer zu behandeln oder deren exzessive Vermehrung zum Risiko führt.
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Triple M antwortete auf TP53 Deletion - Hochrisiko
19 Mai 2023 08:36
- Triple M
61 Beiträge seit
30 Juni 2017
30 Juni 2017
Hallo Klaus,
wie Nicole schon schrieb, wird die Frage, ab wann man von einer Hochrisikokonstellation spricht, aktuell viel diskutiert. Dies liegt unter anderem daran, dass verschiedene Studien mit unterschiedlichen Cut–offs, sprich Definitionen von „Hochrisiko“ durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt haben. Angesichts der Tatsache, dass teilweise auch eine Grenze von 55% diskutiert wird, erscheinen 7% (noch) im niedrigeren Bereich (der Klon entwickelt sich aber in der Regel weiter, wie miregal schon schrieb).
Eine Deletion von TP53 ist meines Erachtens übrigens gleichzusetzen mit einer 17p Deletion. 17p bezeichnet den kurzen Arm des Chromosoms, welches das Gen TP53 enthält. Dieses ist zuständig für die Regulierung eines bestimmten Proteins (P53), welches eine Anti–Tumor–Wirkung entfaltet.
Fehlt ein Teil des Chromosoms 17, dann fehlt auch das wichtige Gen.
Allen alles Gute
Triple M
wie Nicole schon schrieb, wird die Frage, ab wann man von einer Hochrisikokonstellation spricht, aktuell viel diskutiert. Dies liegt unter anderem daran, dass verschiedene Studien mit unterschiedlichen Cut–offs, sprich Definitionen von „Hochrisiko“ durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt haben. Angesichts der Tatsache, dass teilweise auch eine Grenze von 55% diskutiert wird, erscheinen 7% (noch) im niedrigeren Bereich (der Klon entwickelt sich aber in der Regel weiter, wie miregal schon schrieb).
Eine Deletion von TP53 ist meines Erachtens übrigens gleichzusetzen mit einer 17p Deletion. 17p bezeichnet den kurzen Arm des Chromosoms, welches das Gen TP53 enthält. Dieses ist zuständig für die Regulierung eines bestimmten Proteins (P53), welches eine Anti–Tumor–Wirkung entfaltet.
Fehlt ein Teil des Chromosoms 17, dann fehlt auch das wichtige Gen.
Allen alles Gute
Triple M
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