AMMonline

     

  • Ibi
  • 158 Beiträge seit
    17 März 2025
Hallo,
Die ex-vivo Tests für Multiple Myelom („my dst“, wie von Carla berichtet) werden seit einigen Jahren bereits genutzt im Research bzgl. Wirkung von (neuen) Medikamenten und Untersuchungen bzgl. Resistenzen die im Laufe der MM Behandlung entstehen können.
Siehe z.B. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10929583/
Und z.B. news.cuanschutz.edu/cancer-center/overco...-in-multiple-myeloma

Warum sie nicht für einzelnen Patienten genutzt werden (können), um eine Therapie darauf abzustimmen, sollte ein Hämatologe/Onkologe, vielleicht eher jemand aus der Forschung, beantworten können (Kosten, Komplexität,…).

In gewisser Art und Weise wird heute auch schon getestet ob bestimmte Medikamente bei einzelnen Patienten wirksam sein können in dem das Vorhandensein verschiedener Oberflächenproteinen oder gewisse Genabweichungen im Knochenmark geprüft werden (Immunphänotypisierung, FISH, Molekulargenetik). Bestimmte Medikamente wirken eben nur, wenn man auch die „passende“ Abweichung in den Myelomzellen hat.

Liebe Grüße
Ibi

  • Maria
  • 40 Beiträge seit
    19 Februar 2024
Hier nun ein paar weitere Infos.

1. das Labor von "next generation" sagte, dass sie für Multiples Myelom und unsere Therapeutika KEINE Tests haben.

2. Mein Onkologe sagte, dass man in der Petrischale mit irgendeiner Dosierung nicht darauf schließen könne, ob und welches Medikament beim Patienten wirkt. Also derzeit gäbe es leider für uns keine Tests.


16 Feb. 2026 17:12
  • Doris2460
  • 672 Beiträge seit
    13 August 2022
Bin sehr irritiert, das mit der mittleren Überlebenszeit stimmt doch schon lange nicht mehr. Bei meiner Diagnose 2021 waren es schon 12 Jahre und inzwischen stimmt ja auch dass nicht mehr.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

16 Feb. 2026 18:27 - 16 Feb. 2026 18:31
  • Mapoli
  • 1676 Beiträge seit
    18 Juni 2011
Doris, Du hast Recht.

So ist das aber leider mit Veröffentlichungen. Der verlinkte Bericht von Maria aus der Schweiz ist schon drei Jahre alt, dort wird Berichtet von einer Untersuchung, die sicherlich auch schon Jahre vorher begonnen hat. Wenn man nach "offiziellen" Zahlen sucht, findet man die Zahlen vom Robert Koch Institut. Aber auch die Erhebungen sind natürlich nicht aktuelle, denn es dauert leider immer bis es durch all die Prüfinstanzen kommt.
Dort ist Ende 2024 die Rede von einer relativen 10-Jahres-Überlebensrate** von 38 %. Bei 5 Jahren stimmt dann wieder der Artikel fast: relative 5-Jahres-Überlebensrate** 58 % bei Frauen und 56 % bei Männern, also etwa mehr als die Hälfte lebt dann noch. Aber auch diese Zahlen basieren wieder aus Erhebungen von 2019 und 2020. Also längst vor den heute üblichen Behandlungsmethoden. Die Forschung schreitet schnell voran. 6 Jahre seit der Erhebung sind lang und die Ergebnisse heute anders!
Letzte Änderung: 16 Feb. 2026 18:31 von Mapoli.

  • Mapoli
  • 1676 Beiträge seit
    18 Juni 2011
Und noch als Nachtrag:

Bei unserem letzten virtuellen Stammtisch wurde berichtet, dass es eine neue Studie aus Frankreich zu der Lebenserwartung gibt, die gezeigt hat, dass die Lebenserwartung sehr abhängig vom Alter bei Diagnosestellung ist. Je älter man ist, um so mehr nähert sich die statistische Kurve der Lebenserwartung mit MM der Kurve der eigenen Lebenserwartungskurve an!
Somit schon wieder vielversprechend.

LG
Ma

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