AMMonline

     

Inge antwortete auf Andreas Rajewski
10 Feb. 2012 19:40
  • Inge
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026


Sehr,sehr traurig: Otto und Inge.

Lieber Andreas danke für Dein stetes Verständnis, Deine Hilfe, Deine Freundlichkeit.
Danke, daß wir Dich kennenlernen durften.

Liebe Barbara, Dir und Deinen Lieben viel, Kraft und Stärke in dieser so schweren Zeit.

Seid fest umarmt und gegrüßt,
wir denken an Euch!

elisea antwortete auf Andreas Rajewski
10 Feb. 2012 20:11
  • elisea
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Andreas, ich kannte Dich nicht persönlich, aber Deine Beiträge, Deine verständnisvollen Worte haben auch mir sehr geholfen.
Ja, wir wissen alle, dass unser Leben irgendwann zu ende geht, aber wir MMler wissen auch, dass wir vor der Zeit von unseren Lieben werden Abschied nehmen müssen. Bei aller Gefasstheit und Wissen ein schweren, weil endgültiger Schritt. für uns und u nsere Familien. Da tröstet es nicht, dass wir noch alles regeln konnten.
Ach, ich bin einfach traurig und möchte seinen Lieben ganz still die Hand drücken.
elisea

Martin.Q antwortete auf Andreas Rajewski
10 Feb. 2012 22:30
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
Ich habe Andreas in Heidelberg vor einigen Jahren kurz treffen dürfen... Er gehörte für mich zu den ersten Patienten aus diesem Forum, deren Name ich mir gemerkt hatte...

Ich habe seinen Mut und seinen Kämpfergeist sehr bewundert.

Mein Mitgefühl gilt all den Personen, die Ihm nahe standen.

Almish antwortete auf Andreas Rajewski
12 Feb. 2012 12:20
  • Almish
  • 355 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Myelom sucks...:bang:

Kopf hoch, Nase in den Wind
Das Leben stinkt
Sterben kann gar nicht so schlimm sein, sonst täten es nicht so viele

Rita antwortete auf Andreas Rajewski
13 Feb. 2012 11:01
  • Rita
  • 31 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Ich hab es gestern von einer Freundin der Familie erfahren - ja Andreas hat die Krankheit angenommen, gekämpft - Mut und Zuversicht an andere weitergegeben - und ist nun doch viel zu früh gegangen. Mir bleibt er immer ein Vorbild, Ratgber und Unterstützer - Danke!
Ich wünsche Barbara und den Kindern Kraft und Trost in dieser schweren Zeit.
Rita

lisa_kotschi antwortete auf Andreas Rajewski
16 Feb. 2012 12:01
  • lisa_kotschi
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
liebe Forumsmitglieder,

viele von euch wissen bereits, dass uns Andreas Rajewski am 8. Februar für immer verlassen hat. Wir verlieren in ihm eines unserer besten und lange Zeit aktivsten Mitglieder dieses Forums.

Andreas wurde 2002 als Hochrisikopatient mit Multiplem Myelom diagnostiziert. In kurzen Abständen folgten autologe und allogene Transplantation, die Luft schafften. Trotzdem gab es kein neueres Medikament, das Andreas nicht nehmen musste, um seine Krankheit in Schach zu halten.

Erst 2009, also sieben Jahre nach seiner Erkrankung, gab er seine Berufstätigkeit auf, als zunächst das eine, 2011 das zweite Auge in große Mitleidenschaft gezogen wurde. Noch im Herbst 2011 entschied er sich für eine Augenoperation, die ihm wenigstens einen Teil seiner Sehkraft wiedergeben sollte.

Andreas hat für sich selbst nie den Mut verloren und gelernt, mit großer Gelassenheit und einem Stück Distanz mit seiner Erkrankung umzugehen. Gleichzeitig informierte er sich umfassend über Therapieoptionen und über Möglichkeiten, seine Begleiterkrankungen einzudämmen. „Wissen vermindert Angst “ gehörte zu einem seiner zentralen Lebensprinzipien. Darüber hinaus war ihm wichtig, dass es ein Leben jenseits der Erkrankung gibt.

In diesem Sinne hat Andreas auch seit Aufbau eines Patienten-Forums auf der APMM-Website in 2004 sein Wissen anderen MitpatientInnen und Angehörigen zur Verfügung gestellt, seine Erfahrungen mit anderen geteilt und vielen mit seinem Rat geholfen, ihre eigene Erkrankung und Therapiemöglichkeiten abzuwägen.

Ein Teil der Forumsmitglieder haben ihn auch im Laufe der vergangenen Jahre persönlich kennen gelernt. Die bereits ins Forum gestellten Beiträge sprechen für sich und erinnern an Andreas als einen überaus einfühlsamen, liebevollen Menschen, der mit seinem hintergründigem Humor ein wenig „Leichtigkeit“ jenseits der Erkrankung brachte.

In diesem Sinne wollen auch wir, die Mitglieder der APMM, uns von ihm verabschieden und uns seiner in Dankbarkeit erinnern. Wir teilen den Schmerz mit seiner Frau Barbara und seiner Familie und hoffen, dass die vielen schönen Stunden, die sie mit Andreas verbracht haben, irgendwann die große Trauer um den Verlust überwiegen werden.

Lisa Kotschi im Namen der APMM