- jürgenk
25 August 2011
Mein Chemohirn spielte mir einen Streich.
So hielt ich Deinen Namen für die Überschrift welche ich nicht zur Kenntnis nahm. Damit entgingen mir wesentliche Informationen die zu absurden Schlüssen und längst beantworteten Fragen führten. Sorry.
Dich haben die Aufmerksameren aus dem Forum längst aufgefangen. Da bist Du in guten Händen.
Für Dich als Angehörige ist es auch aus meiner Sicht der schwerere Part. Bin daher froh, selbst statt einem Angehörigen erkrankt zu sein, wollte aber meine Leute vor der Belastung schützen und ging. Geholfen habe ich ihnen damit kaum.
Dir viel Kraft
Deinem Lebensgefährten gute Besserung
Jürgen
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- schruedi
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26 März 2011
Dein 'Name' sagt doch schon alles oder zumindest sehr viel aus über dich.
Wie kannst du nur acht Wochen warten, leiden, zweifeln, ... ? Das wichtigste für dich ist jetzt Information (gegen die Ratlosigkeit) die findest du hier im Forum, aber du solltest dir auch einen Arzt suchen, der sich in unserer Materie 'auskennt' und dir Infos holen. Du hast ein RECHT darauf. Bitte werde einfach aktiv. Mit deinem Partner wird es oft nicht möglich sein darüber zu reden, aber er wird dir sehr dankbar sein wenn du ihm Kraft gibst mit deiner Dasein für ihn, mit deinem Verständnis für ihn und seine Situation. Das genügt oft schon.
Ich hab seit 2009 die Diagnose (OP in derLendenWS) dann 06/2011 autologe Stammzellentransplantation und seit 09/2011 Erhaltungstherapie revlimid+dexamethason.
Die Therapie macht schon etwas mit mir, manchmal bin ich aggressiv oder dann wieder nur müde und antriebslos. Und ich dachte auch immer meine Frau muss das doch verstehen. Aber auch sie hat Ängste, Noch Wünsche an das Leben und vor allem möchte sie helfen! Und das könnt ihr am besten mit Verständnis. Ich weiß, es ist nicht immer leicht, aber damit kannst du deinem Partner am meisten helfen.Denn die Krankheit kannst du ihm nicht abnehmen, aber du kannst an eine schöne gemeinsame, intensive Zeit glauben. Gebt dem Leben einfach mehr Zeit miteinander. Viel Kraft und Zuversicht dir und deinem Partner wünscht dir Rudi
Hoffnung - ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)
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- gast
25 März 2026
Margret schrieb: Liebe/r Ratlos,
manchmal ist Angehöriger sein, schlimmer als Patient sein. Weil man dem Leid des Partners gegenüber so hilflos ist, seine eigene Angst bewältigen muss und - als wäre das nicht genug - immer Hoffnung, Mut und Zuversicht verbreiten will. Eine Gratwanderung und höchst anstrengend.
Du findest hier immer Menschen, denen es ebenso geht, die Dich verstehen, die zuhören. Erzähl uns von dir...
Liebe Grüße,
Margret
Ja genau Margret so ist es --schön ein Foto von Dir zu sehen--und wie geht es Dir --so alleine??? Hildegard
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