Beschwerde über Ärzte wurde erstellt von desi
05 Feb. 2013 21:51
- desi
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Meine Mutter ist im September 2012 an MM gestorben, ein Rückfall nach einer angeblich erfolgreichen Transplantation.
Ich war mit den Krankenhausunterlagen bei 2 unabhängigen Onkologen, die das Handeln der Ärze bestätigt haben, man hat also nichts tun können.
Als sie gestorben war, war ich unglaublich wütend auf die Ärzte wegen ihres herzlosen Verhaltens meiner Mutter gegenüber.
Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde und nachdem die Biopsie da war, ging eine Assistenärztin zu ihr und sagte, der Krebs ist wieder da, sie werden sterben und tschuss.
So waren alle anderen Ärzte auch.
Auf der onkologischen Station, wo 30 todkranke menschen lagen, war nachst nur 1 schwester da- ein 20-jähriges Mädchen, das sich wirklich mühe gegeben hat, sich aber nicht um alle kümmern konnte. wenn meine mama ohne verwandten dort allein gewesen wäre, hätte sie die letzen beiden nächte ihres lebens im blut und urin dagelegen. da die familie da war, haben wir sie immer sauber gemacht. die anderen patienten, den es genauso ging, lagen aber die ganze nacht im blut und im erbrochenen usw.- sowie zu der organisation des krankehauses.
nach ihrem tod habe ich es mir vorgenommen, mich irgendwie zu beschwerden, habe es aber noch nicht gemacht, weil andere dinge vorrangig waren.
jetzt habe ich das Gefühl, ich würde meine Mutter verraten, wenn ich nichts in dieser Hinsicht unternehme. tiere im zoo werden zum teil besser behandelt als sie.
ich möchte hier fragen, wo man sich am besten beschweren kann. es kann doch nicht sein, dass man menschen so abvertigt.
vielen dank
desi
Ich war mit den Krankenhausunterlagen bei 2 unabhängigen Onkologen, die das Handeln der Ärze bestätigt haben, man hat also nichts tun können.
Als sie gestorben war, war ich unglaublich wütend auf die Ärzte wegen ihres herzlosen Verhaltens meiner Mutter gegenüber.
Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde und nachdem die Biopsie da war, ging eine Assistenärztin zu ihr und sagte, der Krebs ist wieder da, sie werden sterben und tschuss.
So waren alle anderen Ärzte auch.
Auf der onkologischen Station, wo 30 todkranke menschen lagen, war nachst nur 1 schwester da- ein 20-jähriges Mädchen, das sich wirklich mühe gegeben hat, sich aber nicht um alle kümmern konnte. wenn meine mama ohne verwandten dort allein gewesen wäre, hätte sie die letzen beiden nächte ihres lebens im blut und urin dagelegen. da die familie da war, haben wir sie immer sauber gemacht. die anderen patienten, den es genauso ging, lagen aber die ganze nacht im blut und im erbrochenen usw.- sowie zu der organisation des krankehauses.
nach ihrem tod habe ich es mir vorgenommen, mich irgendwie zu beschwerden, habe es aber noch nicht gemacht, weil andere dinge vorrangig waren.
jetzt habe ich das Gefühl, ich würde meine Mutter verraten, wenn ich nichts in dieser Hinsicht unternehme. tiere im zoo werden zum teil besser behandelt als sie.
ich möchte hier fragen, wo man sich am besten beschweren kann. es kann doch nicht sein, dass man menschen so abvertigt.
vielen dank
desi
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Katrin antwortete auf Beschwerde über Ärzte
06 Feb. 2013 08:02
- Katrin
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
liebe desi,
ich kann deine wut und deinen ärger sehr gut nachvollziehen,
es tut mir so leid, dass ihr in so einer schrecklichen zeit solche menschen treffen musstet und ihr euch so alleine gelassen gefühlt habt.
wir haben selber ebenso menschliches versagen im klinischen bereich kennengelernt, haben sorgfaltswidriges verhalten angezeigt und versucht unsere situation nicht zu tolerieren.
man fühlt sich, als würde man alleine gegen eine ganze armee kämpfen- es war schrecklich!
(mein vater lag damals während ASZT mit einem schweinegrippe-patienten am zimmer und trotz mehrmaligem Hinweisen auf diese Situation gab es anscheinend kein freies bett für ihn:bang:)
mich hat diese situation damals ausgebrannt- wohl ebenso wie es bei dir gerade nach dem tod deiner mama sein wird-ich kann das nachvollziehen!
weißt du, es gibt immer 2 unterschiedliche arten an personen am Krankenbett eines Angehörigen
die menschen die ihr herzblut für ihren beruf vergießen, die tag und nacht arbeiten, die forschen, ihre zeit am bett der patienten verbringen-
und andererseits diejenigen personen die den falschen beruf ergriffen haben, gar nicht aus verschulden sondern wohl eher die intensität des jobs nicht verstanden, die ihre arbeit minutiös machen und es halt als "job" verstehen.
ich für meinen teil bin zu der erkenntnis gelangt, dass ich der erstere gruppe zu tiefsten dank verpflichtet sein muss,
aber am verhalten der 2. Gruppe wohl auch nichts falsch ist.(wenn auch unverständlich)
kritik darf es daher nur am system geben-
tja die frage wo man richtig "kritik"übt ist schwierig,
es besteht natürlich die möglichkeit zur klage- aber
oftmals nutzt ein ehrlicher brief an den träger viel mehr....
und vielleicht hilft dir das auch die sache ein wenig los lassen zu können;(
ich für meinen teil hoffe heute, dass die nachuntersuchung und das röntgen von meinem papa gut gehen wird-
mitfühlende grüße
Katrin
ich kann deine wut und deinen ärger sehr gut nachvollziehen,
es tut mir so leid, dass ihr in so einer schrecklichen zeit solche menschen treffen musstet und ihr euch so alleine gelassen gefühlt habt.
wir haben selber ebenso menschliches versagen im klinischen bereich kennengelernt, haben sorgfaltswidriges verhalten angezeigt und versucht unsere situation nicht zu tolerieren.
man fühlt sich, als würde man alleine gegen eine ganze armee kämpfen- es war schrecklich!
(mein vater lag damals während ASZT mit einem schweinegrippe-patienten am zimmer und trotz mehrmaligem Hinweisen auf diese Situation gab es anscheinend kein freies bett für ihn:bang:)
mich hat diese situation damals ausgebrannt- wohl ebenso wie es bei dir gerade nach dem tod deiner mama sein wird-ich kann das nachvollziehen!
weißt du, es gibt immer 2 unterschiedliche arten an personen am Krankenbett eines Angehörigen
die menschen die ihr herzblut für ihren beruf vergießen, die tag und nacht arbeiten, die forschen, ihre zeit am bett der patienten verbringen-
und andererseits diejenigen personen die den falschen beruf ergriffen haben, gar nicht aus verschulden sondern wohl eher die intensität des jobs nicht verstanden, die ihre arbeit minutiös machen und es halt als "job" verstehen.
ich für meinen teil bin zu der erkenntnis gelangt, dass ich der erstere gruppe zu tiefsten dank verpflichtet sein muss,
aber am verhalten der 2. Gruppe wohl auch nichts falsch ist.(wenn auch unverständlich)
kritik darf es daher nur am system geben-
tja die frage wo man richtig "kritik"übt ist schwierig,
es besteht natürlich die möglichkeit zur klage- aber
oftmals nutzt ein ehrlicher brief an den träger viel mehr....
und vielleicht hilft dir das auch die sache ein wenig los lassen zu können;(
ich für meinen teil hoffe heute, dass die nachuntersuchung und das röntgen von meinem papa gut gehen wird-
mitfühlende grüße
Katrin
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Pirjoinkeri antwortete auf Beschwerde über Ärzte
06 Feb. 2013 11:52
- Pirjoinkeri
-
133 Beiträge seit
09 Mai 2012
09 Mai 2012
Liebe Desi,
Ich kann auch dein Ärger gut nachvollziehen. Ich bin jetzt ja eine Patientin, aber ich bin auch eine Altenpflgerin und habe jahrelang am Bett gestanden.
Ich hoffe, dass ich zu den mit Herzblut gehöre.
Es ist ganz wichtig, dass du dich im Krankenhaus schriftlich beschwerst. Je mehr die Angehörigen auf die Barrikaden gehen, desto eher verändert sich etwas.
Leider Können die Patienten das häufig nicht tun, weil es denen einfach zu schlecht geht.
Das Personal ist hilflos, viele, Gott sei Dank, haben immer noch den Pflegeberuf aus Berufung gewählt, aber es geht immer nur um das Geld. Demnach ist das Personal drastisch in letzten Jahren gekürzt
worden. Und es geht ja irgendwie, aber WIE?
Also ganz wichtig, man muss sich melden, auch wenn es schwer ist.
Dadurch hilfst Du dem Personal und anderen Patienten.
Deine Beschwerde kannst Du entweder an die Pflegedienstleitung oder direkt an Krankenhausleitung richten und bitte um eine Antwort
fordern.
Ich Wünsche dir alles Gute
LG
Pirjo
Ich kann auch dein Ärger gut nachvollziehen. Ich bin jetzt ja eine Patientin, aber ich bin auch eine Altenpflgerin und habe jahrelang am Bett gestanden.
Ich hoffe, dass ich zu den mit Herzblut gehöre.
Es ist ganz wichtig, dass du dich im Krankenhaus schriftlich beschwerst. Je mehr die Angehörigen auf die Barrikaden gehen, desto eher verändert sich etwas.
Leider Können die Patienten das häufig nicht tun, weil es denen einfach zu schlecht geht.
Das Personal ist hilflos, viele, Gott sei Dank, haben immer noch den Pflegeberuf aus Berufung gewählt, aber es geht immer nur um das Geld. Demnach ist das Personal drastisch in letzten Jahren gekürzt
worden. Und es geht ja irgendwie, aber WIE?
Also ganz wichtig, man muss sich melden, auch wenn es schwer ist.
Dadurch hilfst Du dem Personal und anderen Patienten.
Deine Beschwerde kannst Du entweder an die Pflegedienstleitung oder direkt an Krankenhausleitung richten und bitte um eine Antwort
fordern.
Ich Wünsche dir alles Gute
LG
Pirjo
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Mapoli antwortete auf Beschwerde über Ärzte
06 Feb. 2013 22:46
- Mapoli
-
1676 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
Hallo Pijo,
da muß ich Dir leider wiedersprechen.
Mein Vater hat vor einigen Jahren auf einer geriatrische Station gelegen mit entsetzlichen pflegerischen Zuständen. Viel zu wenig Personal, zu wenig Zeit, dadurch falsche Medikamentengabe usw. Es ging ihm sehr schnell sehr schlecht und wir haben zuhause sehr lange gebraucht, ihn wieder aufzubauen. Es waren unhaltbare Zustände auf der Station. Daraufhin habe ich bei dem Stationsarzt und der Verwaltung über die Zustände beschert. Etwa zwei Jahre später lag meine Mutter auf der gleichen Station, Personell hatte sich in der Hinsicht etwas getan, dass es noch weniger Personal gab und eine sehr schlechte Organisation. Man konnte sich aber noch genau an meine Beschwerde erinnern und hat es uns ganz deutlich zu spüren gegeben. Ich würde mich heute nicht mehr so schnell beschweren, man weiß hier auf dem Land leider nie, wann mal wieder jemand aus der Familie dort hin muss. Ausweichmöglichkeiten haben wir hier leider nicht.
LG
Ma
da muß ich Dir leider wiedersprechen.
Mein Vater hat vor einigen Jahren auf einer geriatrische Station gelegen mit entsetzlichen pflegerischen Zuständen. Viel zu wenig Personal, zu wenig Zeit, dadurch falsche Medikamentengabe usw. Es ging ihm sehr schnell sehr schlecht und wir haben zuhause sehr lange gebraucht, ihn wieder aufzubauen. Es waren unhaltbare Zustände auf der Station. Daraufhin habe ich bei dem Stationsarzt und der Verwaltung über die Zustände beschert. Etwa zwei Jahre später lag meine Mutter auf der gleichen Station, Personell hatte sich in der Hinsicht etwas getan, dass es noch weniger Personal gab und eine sehr schlechte Organisation. Man konnte sich aber noch genau an meine Beschwerde erinnern und hat es uns ganz deutlich zu spüren gegeben. Ich würde mich heute nicht mehr so schnell beschweren, man weiß hier auf dem Land leider nie, wann mal wieder jemand aus der Familie dort hin muss. Ausweichmöglichkeiten haben wir hier leider nicht.
LG
Ma
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lisa_kotschi antwortete auf Beschwerde über Ärzte
07 Feb. 2013 11:46
- lisa_kotschi
-
1139 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
Hallo Desi,
ich kann Deinen Schmerz und Deinen Zorn gut verstehen. Gleichzeitig ist es so, dass kurz nach dem Tod eines geliebten Angehörigen, die Fragen, ob und welche Versäumnisse vor dem Tod gemacht wurden, egal von wem, besonders heftig sind (= meine eigene Erfahrung und auch die von anderen). Heute noch (nach 10 Jahren) bin ich immer wieder am grübeln, ob bei der Therapie nicht noch andere Wege möglich gewesen wären... ob dieses oder jenes nicht auch von mir anders hätte entschieden oder gemacht werden müssen. Fragen bleiben immer offen. Wie man im einzelnen damit umgeht, muss wohl jeder für sich entscheiden.
Ich teile die Ansicht von Katrin, dass es vor allem im Gesundheitssystem selbst liegt, dass in Krankenhäusern bei Pflege und Betreuung zu Lasten der PatientInnen gespart wird. Die sog. Fallpauschalen haben diese Situation wohl noch verschärft.
Deshalb schlage ich Dir folgende Wege für Deine Beschwerden vor.
1. Den Patientenvertreter der Bundesregierung. Du findest seine Webseite incl. Kontaktaufnahmemöglichkeit unter
www.patientenbeauftragter.de/ .
2. Darüber hinaus habe ich eine Webseite gefunden, die auf die Möglichkeit eines Ombudsmannes in den Kliniken hinweist (allerdings weiß ich nicht, ob es in "Deiner" Klinik so etwas gibt. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird so eine anonyme Beschwerdeeinrichtung propagiert. Näheres findest Du unter
www.gutehospitalpraxis.de/wiki/10_auftra...5_patientenvertreter
Zu guter letzt oder vielleicht sogar als ersten Schrittt könntest Du Dich an den Patientenbeistand bei der DLH, unserer Bundesorganisation für Leukämie- und Lymphomerkrankte wenden. Dort findest Du sicher Rat und Beistand. Die Kontaktnummern findest Du unter
www.leukaemie-hilfe.de/patientenbeistand.html
Gerne will ich Dir und allen Betroffenen (PatientInnen wie Angehörige) mein großes Mitgefühl in dieser Situation aussprechen.
Ich wünsche Dir Mut bei Deinen nächsten Schritten.
Lisa
ich kann Deinen Schmerz und Deinen Zorn gut verstehen. Gleichzeitig ist es so, dass kurz nach dem Tod eines geliebten Angehörigen, die Fragen, ob und welche Versäumnisse vor dem Tod gemacht wurden, egal von wem, besonders heftig sind (= meine eigene Erfahrung und auch die von anderen). Heute noch (nach 10 Jahren) bin ich immer wieder am grübeln, ob bei der Therapie nicht noch andere Wege möglich gewesen wären... ob dieses oder jenes nicht auch von mir anders hätte entschieden oder gemacht werden müssen. Fragen bleiben immer offen. Wie man im einzelnen damit umgeht, muss wohl jeder für sich entscheiden.
Ich teile die Ansicht von Katrin, dass es vor allem im Gesundheitssystem selbst liegt, dass in Krankenhäusern bei Pflege und Betreuung zu Lasten der PatientInnen gespart wird. Die sog. Fallpauschalen haben diese Situation wohl noch verschärft.
Deshalb schlage ich Dir folgende Wege für Deine Beschwerden vor.
1. Den Patientenvertreter der Bundesregierung. Du findest seine Webseite incl. Kontaktaufnahmemöglichkeit unter
www.patientenbeauftragter.de/ .
2. Darüber hinaus habe ich eine Webseite gefunden, die auf die Möglichkeit eines Ombudsmannes in den Kliniken hinweist (allerdings weiß ich nicht, ob es in "Deiner" Klinik so etwas gibt. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird so eine anonyme Beschwerdeeinrichtung propagiert. Näheres findest Du unter
www.gutehospitalpraxis.de/wiki/10_auftra...5_patientenvertreter
Zu guter letzt oder vielleicht sogar als ersten Schrittt könntest Du Dich an den Patientenbeistand bei der DLH, unserer Bundesorganisation für Leukämie- und Lymphomerkrankte wenden. Dort findest Du sicher Rat und Beistand. Die Kontaktnummern findest Du unter
www.leukaemie-hilfe.de/patientenbeistand.html
Gerne will ich Dir und allen Betroffenen (PatientInnen wie Angehörige) mein großes Mitgefühl in dieser Situation aussprechen.
Ich wünsche Dir Mut bei Deinen nächsten Schritten.
Lisa
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Pirjoinkeri antwortete auf Beschwerde über Ärzte
07 Feb. 2013 12:38
- Pirjoinkeri
-
133 Beiträge seit
09 Mai 2012
09 Mai 2012
Hallo Mapoli,
Es tut mir wirklich Leid, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Wenn die Zuständigen mit der Kritik nicht umgehen können, liegen eindeutig Defizite in der Leitung vor.
Weil Sie müssen den Mitarbeitern klarmachen, dass eine Beschwerde nur aufzeigt, dass etwas nicht richtig funktioniert. So können Fehler in der Organisation behoben werden. Eigentlich müsste man dankbar für Beschwerden sein. Beschwerden sind nur Verbesserungsvorschläge.
Ich habe lange in Qualitätsmanagement gearbeitet und das Personal in Umgang mit Beschwerden geschult, daher sehe ich das bestimmt anders.
Aber meines Wissens muss jede Institution, auch en Krankenhaus, ein Qualitätssystem installiert haben, da u.a. Umgang mit Beschwerden beinhaltet.
Hier z.B. Bekommt man jedesmal nach KH-Aufenthalt einen Bogen, den man anonym ausfüllen kann.
Aber ich würde mich persönlich jedesmal melden, wenn ich mit Pflege oder meiner Behandlung unzufrieden bin. Und zwar würde ich zunächst mit den Menschen selbst sprechen und wenn das nicht hilft, dann mitden "Chefs" oder QM oder Ombudsmann, oder was auch immer vor Ort vorhanden ist.
Gut, es ist sicher einfacher, wenn man sich im Gesundeheitssystem gut auskennt und weiß, wie man es am besten anstellt.
Wie auch immer, ich finde es wichtig, Fehler aufzuzeigen, nur so kommen wir weiter.
LG und einen sonnigen Tag
Pirjo
Es tut mir wirklich Leid, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Wenn die Zuständigen mit der Kritik nicht umgehen können, liegen eindeutig Defizite in der Leitung vor.
Weil Sie müssen den Mitarbeitern klarmachen, dass eine Beschwerde nur aufzeigt, dass etwas nicht richtig funktioniert. So können Fehler in der Organisation behoben werden. Eigentlich müsste man dankbar für Beschwerden sein. Beschwerden sind nur Verbesserungsvorschläge.
Ich habe lange in Qualitätsmanagement gearbeitet und das Personal in Umgang mit Beschwerden geschult, daher sehe ich das bestimmt anders.
Aber meines Wissens muss jede Institution, auch en Krankenhaus, ein Qualitätssystem installiert haben, da u.a. Umgang mit Beschwerden beinhaltet.
Hier z.B. Bekommt man jedesmal nach KH-Aufenthalt einen Bogen, den man anonym ausfüllen kann.
Aber ich würde mich persönlich jedesmal melden, wenn ich mit Pflege oder meiner Behandlung unzufrieden bin. Und zwar würde ich zunächst mit den Menschen selbst sprechen und wenn das nicht hilft, dann mitden "Chefs" oder QM oder Ombudsmann, oder was auch immer vor Ort vorhanden ist.
Gut, es ist sicher einfacher, wenn man sich im Gesundeheitssystem gut auskennt und weiß, wie man es am besten anstellt.
Wie auch immer, ich finde es wichtig, Fehler aufzuzeigen, nur so kommen wir weiter.
LG und einen sonnigen Tag
Pirjo
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