Frau Holle antwortete auf M-Gradient
10 Jan. 2021 10:12
- Frau Holle
-
134 Beiträge seit
15 November 2020
15 November 2020
Guten Morgen Moni,
das hab ich mir fast gedacht, gut dass du das nochmals bestätigst.
Ich werde in Würzburg anrufen und mit dem Arzt nochmals Rücksprache halten, bevor ich noch ganz verwirrt bin
LG Nadine
das hab ich mir fast gedacht, gut dass du das nochmals bestätigst.
Ich werde in Würzburg anrufen und mit dem Arzt nochmals Rücksprache halten, bevor ich noch ganz verwirrt bin
LG Nadine
Viva la vida!
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Sonnentau antwortete auf M-Gradient
23 Apr. 2021 21:13
- Sonnentau
-
84 Beiträge seit
23 März 2021
23 März 2021
Hänge mich an diesen Thread, um nicht noch einen neuen zu eröffnen. Bei uns wird das Paraprotein ja meist nicht extra bestimmt. Wir haben in der Regel Gesamtprotein sowie IgG, IgA und IgM. Bei einer meiner Kontrollen wurden aber auch die gebundenen (!) Leichtketten LK ermittelt:
kappa 12,53 g/l,
lambda 0,45 g/l,
Quotient 27,84 (Referenzbereich 1,29-2,61);
Summe LK 12,98 g/l.
IgG 39,1 g/l (99 % der Antikörper!),
IgM 0,22 g/l,
IgA 0,19 g/l.
Ziehe ich die ca. 0,135 g/l an LK ab, die in den gesunden, polyklonalen (im Verhältnis kappa:lambda = 2:1) IgA u. IgM gebunden sind, bleiben rd. 12,845 g/l LK in den IgG, mit 0,405 Rest an lambda-LK. Dann können aber nur rund 1,215 g/l LK in NICHT monoklonalen IgG gebunden sein bzw. "in extremis" zw. 0,93 und 1,46 (bei Quotienten zw. 1,29 und 2,61). Die monoklonalen Antikörper (= mein Paraprotein) würden dann noch 88,6 bis 92,8 (Mittel: 90,5) % einnehmen; ergäbe einen M-Gradienten von 39,1*0,905 ~ 35,4 g/l. (+- vielleicht 1,0 g/l, wenn man noch Messtoleranzen einräumt.)
Stimmt das so? Habe ich irgendwo einen Denkfehler?
(Wichtige Anm. zur Sicherheit: nicht mit den freien LK, FLC, verwechseln, bei denen schaut's viel freundlicher aus.) (Anm. 2: das müssten dann bei mir 39 % des Gesamtproteins im Serum sein (?)!)
(Anm. 3: die funktionalen IgG lägen dann nur bei maximal (!!) 4,5 - Ref.: 7,0...16,0 - g/l.)
DANKE fürs Mitdenken
kappa 12,53 g/l,
lambda 0,45 g/l,
Quotient 27,84 (Referenzbereich 1,29-2,61);
Summe LK 12,98 g/l.
IgG 39,1 g/l (99 % der Antikörper!),
IgM 0,22 g/l,
IgA 0,19 g/l.
Ziehe ich die ca. 0,135 g/l an LK ab, die in den gesunden, polyklonalen (im Verhältnis kappa:lambda = 2:1) IgA u. IgM gebunden sind, bleiben rd. 12,845 g/l LK in den IgG, mit 0,405 Rest an lambda-LK. Dann können aber nur rund 1,215 g/l LK in NICHT monoklonalen IgG gebunden sein bzw. "in extremis" zw. 0,93 und 1,46 (bei Quotienten zw. 1,29 und 2,61). Die monoklonalen Antikörper (= mein Paraprotein) würden dann noch 88,6 bis 92,8 (Mittel: 90,5) % einnehmen; ergäbe einen M-Gradienten von 39,1*0,905 ~ 35,4 g/l. (+- vielleicht 1,0 g/l, wenn man noch Messtoleranzen einräumt.)
Stimmt das so? Habe ich irgendwo einen Denkfehler?
(Wichtige Anm. zur Sicherheit: nicht mit den freien LK, FLC, verwechseln, bei denen schaut's viel freundlicher aus.) (Anm. 2: das müssten dann bei mir 39 % des Gesamtproteins im Serum sein (?)!)
(Anm. 3: die funktionalen IgG lägen dann nur bei maximal (!!) 4,5 - Ref.: 7,0...16,0 - g/l.)
DANKE fürs Mitdenken
Diagnose MGUS/ IgG kappa im Mai 2019
Mittelwerte/ aktuelle Werte BLUT (5.9.22):
IgG 37,2 (Ref.: bis 16,0), aktuell: 35,8;
IgA 0,16, akt.: 0,15 (ab 0,70); IgM 0,26, akt.: 0,31 (ab 0,40); Gesamteiweiß 87,3 (ca. 60-80), akt.: 87 [alles g/l].
FLC aktuell: kappa 21,6 (Ref.: bis 19,4), lambda 8,8 (ab 5,7) mg/l, kappa/lambda 2,5 (bis 1,65).
CRAB neg.; B2M β2-Mikroglobulin 2,2 (Ref. bis ca. 2,7) mg/l, CRP sehr niedrig, LDH im Rahmen.
Nikolaus
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UndineD. antwortete auf M-Gradient
26 Apr. 2021 12:32
- UndineD.
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Grüß dich Nikolaus,
dass hier niemand reagiert hat, könnte daran liegen, dass es Anderen geht wie mir. Ich gebe zu, deine Rechnungen sind mir zu kompliziert! Ich kann das nicht so nachvollziehen, obwohl ich normalerweise keine Störungen im logischen Denken habe.
Aus meiner Sicht ist der Quotient hoch, auch die IGGs. Allerdings liest man üblicherweise von "freien Leichtketten" und IGGs ec. werden meist in % angegeben. Deine Messwerte machen es daher schwierig, das müsste man ja alles mühsam umrechnen.
Kann sein, dass ich hier eine Blockade habe, kann auch sein, dass ich hier diejeinge bin, die es ausspricht was andere auch denken.
Kennst du noch "Des Kaisers neue Kleider?"
Um sich auszutauschen wäre es günstiger wenn wir die gleichen Rechnungen u. Referenzwerte hätten.
L.G.
Undine
dass hier niemand reagiert hat, könnte daran liegen, dass es Anderen geht wie mir. Ich gebe zu, deine Rechnungen sind mir zu kompliziert! Ich kann das nicht so nachvollziehen, obwohl ich normalerweise keine Störungen im logischen Denken habe.
Aus meiner Sicht ist der Quotient hoch, auch die IGGs. Allerdings liest man üblicherweise von "freien Leichtketten" und IGGs ec. werden meist in % angegeben. Deine Messwerte machen es daher schwierig, das müsste man ja alles mühsam umrechnen.
Kann sein, dass ich hier eine Blockade habe, kann auch sein, dass ich hier diejeinge bin, die es ausspricht was andere auch denken.
Kennst du noch "Des Kaisers neue Kleider?"
Um sich auszutauschen wäre es günstiger wenn wir die gleichen Rechnungen u. Referenzwerte hätten.
L.G.
Undine
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Sonnentau antwortete auf M-Gradient
26 Apr. 2021 15:08
- Sonnentau
-
84 Beiträge seit
23 März 2021
23 März 2021
Liebe Undine,
danke für deine Antwort. Ich hab eh befürchtet, dass es zu kompliziert werden würde. Ich hab zuviel hineingepackt...
Nun, die Gesamt-IgGs, IgAs, IgMs kennt ja jede/r von sich, da sind Werte, Einheiten und Referenzwerte klar und hinlänglich bekannt.
Ich habe aus 7 Messungen 38,0 g/l IgG
(nur die letzten 4 aus ein- und demselben Labor: 38,2 g/l).
Das beinhaltet brauchbare polyklonale und unbrauchbare monoklonale (bei mir IgG in kappa) Antikörper.
Meine IgA und IgM sind so niedrig, siehe Signatur, die kann man eigentlich für die Rechnung vernachlässigen.
Mich interessiert seit gut zwei Jahren die Frage, wie viel an funktionalen Antikörpern ich im Blutserum habe, also wieviel der duchschnittlich 38 g/l (3,8 g/dl) NICHT monoklonal sind. Da mir das nie direkt angegeben wurde, hab ich herumgerechnet.
Meine Überlegung war: normale Immunglobuline haben ein kappa/lambda-Verhältnis von 2:1. Jegliche lambda-Leichtkette, die ich besitze, MUSS zu einem GESUNDEN Antikörper IgA/G/M gehören (stimmt das so?). Das war eigentlich die einzig entscheidende Frage - wenn diese Annahme stimmt, stimmt m.E. auch meine komplizierte Rechnerei.
(3x gebundene lamba- ergibt gesamt gebundene LK in polyklonalen AK,
und 3x diese LK ergeben die Gesamtmenge dieser "GESUNDEN" AK.)
Nochmal: die FREIEN LK haben nichts damit zu tun, und die anderen Werte hab ich in einer Form gegeben, die man mit jeweils eigenen vergleichen kann (dachte ich zumindest).
Anhang: gesamte Antikörper AK Sonnentaus bei der einen Messung = 39,5(1) g/l; gesamte GEBUNDENE LK: 12,98 g/l, rund 1/3 der AK, was sie auch sein sollen. Verhältnis kappa/lambda ~ 30, ist leider "logisch" so, weil viel monoklonale IgG (kappa), und der schmalbasige, hohe Gradient in der Ephorese-Kurve deutet auch drauf hin.
Schlussbemerkung: ich erkenne schon, das ist sicher wieder viel zu viel, mir ging's jedenfalls nicht um einen Austausch von Werten, sondern hauptsächlich um die Frage, die ich mit STIMMT DAS SO ? hervorgehoben habe.
danke für deine Antwort. Ich hab eh befürchtet, dass es zu kompliziert werden würde. Ich hab zuviel hineingepackt...
Nun, die Gesamt-IgGs, IgAs, IgMs kennt ja jede/r von sich, da sind Werte, Einheiten und Referenzwerte klar und hinlänglich bekannt.
Ich habe aus 7 Messungen 38,0 g/l IgG
(nur die letzten 4 aus ein- und demselben Labor: 38,2 g/l).
Das beinhaltet brauchbare polyklonale und unbrauchbare monoklonale (bei mir IgG in kappa) Antikörper.
Meine IgA und IgM sind so niedrig, siehe Signatur, die kann man eigentlich für die Rechnung vernachlässigen.
Mich interessiert seit gut zwei Jahren die Frage, wie viel an funktionalen Antikörpern ich im Blutserum habe, also wieviel der duchschnittlich 38 g/l (3,8 g/dl) NICHT monoklonal sind. Da mir das nie direkt angegeben wurde, hab ich herumgerechnet.
Meine Überlegung war: normale Immunglobuline haben ein kappa/lambda-Verhältnis von 2:1. Jegliche lambda-Leichtkette, die ich besitze, MUSS zu einem GESUNDEN Antikörper IgA/G/M gehören (stimmt das so?). Das war eigentlich die einzig entscheidende Frage - wenn diese Annahme stimmt, stimmt m.E. auch meine komplizierte Rechnerei.
(3x gebundene lamba- ergibt gesamt gebundene LK in polyklonalen AK,
und 3x diese LK ergeben die Gesamtmenge dieser "GESUNDEN" AK.)
Nochmal: die FREIEN LK haben nichts damit zu tun, und die anderen Werte hab ich in einer Form gegeben, die man mit jeweils eigenen vergleichen kann (dachte ich zumindest).
Anhang: gesamte Antikörper AK Sonnentaus bei der einen Messung = 39,5(1) g/l; gesamte GEBUNDENE LK: 12,98 g/l, rund 1/3 der AK, was sie auch sein sollen. Verhältnis kappa/lambda ~ 30, ist leider "logisch" so, weil viel monoklonale IgG (kappa), und der schmalbasige, hohe Gradient in der Ephorese-Kurve deutet auch drauf hin.
Schlussbemerkung: ich erkenne schon, das ist sicher wieder viel zu viel, mir ging's jedenfalls nicht um einen Austausch von Werten, sondern hauptsächlich um die Frage, die ich mit STIMMT DAS SO ? hervorgehoben habe.
Diagnose MGUS/ IgG kappa im Mai 2019
Mittelwerte/ aktuelle Werte BLUT (5.9.22):
IgG 37,2 (Ref.: bis 16,0), aktuell: 35,8;
IgA 0,16, akt.: 0,15 (ab 0,70); IgM 0,26, akt.: 0,31 (ab 0,40); Gesamteiweiß 87,3 (ca. 60-80), akt.: 87 [alles g/l].
FLC aktuell: kappa 21,6 (Ref.: bis 19,4), lambda 8,8 (ab 5,7) mg/l, kappa/lambda 2,5 (bis 1,65).
CRAB neg.; B2M β2-Mikroglobulin 2,2 (Ref. bis ca. 2,7) mg/l, CRP sehr niedrig, LDH im Rahmen.
Nikolaus
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
