AMMonline

     

Neue Werte Iga Lambda wurde erstellt von Linchen
09 Dez. 2024 20:42
  • Linchen
  • 19 Beiträge seit
    06 Juli 2024
Hallo ihr Lieben,
ich habe ja schon einmal geschrieben, dass bei mir mit 32 Jahren ein Mgus festgestellt wurde. Jetzt wurde nach einem halben Jahr wieder eine Kontrolle gemacht und die Werte sind gestiegen.
Iga von 790 auf 993 mg/dL
Flk Lambda von 48 auf 60 mg/L
Ratio von 0.26 auf 0.23 - das erste Mal nicht mehr im Referenzbereich
So wie die Werte in 3 Jahren gestiegen sind, so viel sind sie jetzt in nur einem halben Jahr gestiegen.

Ich bin total verzweifelt. Sie wollen mich nun zur Knochenmarkpunktion schicken.
Ist das schon progressiv und kann auf ein MM hindeuten?

Danke fürs Lesen und eure Einschätzungen.

miregal antwortete auf Neue Werte Iga Lambda
10 Dez. 2024 21:55 - 11 Dez. 2024 00:26
  • miregal
  • 1011 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Hi, bis die Leichtketten bis auf den Interventionsquotient 1:100 (0,01) gefallen sind, dauert es wohl noch lange. Zuletzt sind sie wohl um 25 % gestiegen . Mathematisch bedeutet das, dass du den letzten Zeitabstand mal 3.1 nehmen musst, damit sich der Qotient halbiert.und etwa 5 mal diesen Halbierungsabstand um den Faktor 0.01 zu erreichen. Insgesamt also etwa 15-16 mal den Zeitabstand zur letzten Messung, also etwa 7-8 Jahre. Das Ganze natürlich nur, die Zellvermehrung hält ungehindert an. Das muss aber nicht so sein, es kann sich bei einer weiteren genetischen Aktivierung beschleunigen als auch umgekehrt stagnieren . und nicht jedes smouldering Myelom muss behandelt werden, nur weil die Blutwerte Grenzwerte überschreiten, hängt imme rnoch vom tatsächlichen Gendefekt der Plasmazellen ab, wie schnell sie sich vermehren und unnütze Immunglobuline (IGA) herstellen
Letzte Änderung: 11 Dez. 2024 00:26 von miregal.

miregal antwortete auf Neue Werte Iga Lambda
11 Dez. 2024 00:36
  • miregal
  • 1011 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Soweit zur trockenen Theorie. Die vorgeschlagene Knochenmarkanalyse trägt dazu bei, eben ein erhöhtes Risiko auszuschließen bzw. ggf. frühzeitig gegensteuern zu können. Dazu wird außer der Begutachtung des Materials / der Biopsie unter einem Mikroskop auch quantitiativ auf veränderte Zellen und deren gentechnische Zusammensetzung untersucht. Auch bei erhöhtem Risiko wird man vorerst weiter beobachten, allerdings mit öfteren Intervallen den Verlauf dokumentieren. So schlimm es klingt, ist ein Myelom, das man schon in der MGUS Vorstufe erkannt hat , ein gewisser Vorteil was die Behandlungsprognose angeht. Wesentlich ungünstiger ist die Prognose bei einer Erstentdeckung in einem fortgeschrittenem Stadium /des Myeloms. Kopfkino hatten wir alle bei der Erstdiagnose, bei mir ist das über 10 Jahre her, und bin seit der Behandlung klinisch krebsfrei.

Linchen antwortete auf Neue Werte Iga Lambda
13 Dez. 2024 18:46
  • Linchen
  • 19 Beiträge seit
    06 Juli 2024
Vielen Dank Miregal für deine ausführliche Antwort! Ich mache mir leider immer wieder große Sorgen, was wohl die Zukunft bringt. Obwohl es ja niemand weiß, aber mit zwei kleinen Kindern ist das einfach nicht so einfach.
Da sind dann auch die 7 - 8 Jahre (falls es weiterhin so ansteigt) nicht viel in meinem Alter.
Jetzt muss ich zuerst die KMP im Jänner hinter mich bringen.
Das freut mich sehr für dich! Es tut gut zu hören, dass es auch solche Krankheitsgeschichten gibt.
Liebe Grüße

Linchen antwortete auf Neue Werte Iga Lambda
29 Jan. 2025 13:16
  • Linchen
  • 19 Beiträge seit
    06 Juli 2024
So jetzt sind meine KM Punktion Ergebnisse da und ich hatte eine Besprechung mit dem Arzt. Da es so viele Informationen waren, wollte ich die Befunde mitnehmen und zuhause noch einmal in Ruhe nachlesen.
Meine m Protein quantitativ ist bei 0.6 g/dL. Heißt das, dass mein MGradient bei 6 g/l liegt?
Und bezüglich der Genetik steht nichts oben. Ich fragte den Arzt wie es diesbezüglich aussieht und er meinte, dass es ja kein Myelom ist. Man kann aber doch trotzdem die Genetik bestimmen oder nicht?
Von der Infiltration des Knochenmarks lese ich auch nichts. Auf meine Frage meinte er, dass wären nur 2% (falls ich mich richtig erinnere, ich war so nervös vor diesem Termin, konnte mir nicht alles so genau merken).
Bei Hauptdiagnose steht:
Hypozelluläres Knochenmark mit atypischer Hämotopoese und Dysplasiekriterien in der Megakarypoese und auffälliger interstitieller T Zell Lymphozytose mit fraglicher Koepxpression von CD4 und CD8, Infiltrationsvolumen 20% - unklare Signifikanz

Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?
Liebe Grüße
Linchen

Wir benutzen Cookies

Wir verwenden auf unserer Website ausschließlich technisch notwendige Cookies, die für den Betrieb und die grundlegenden Funktionen der Seite erforderlich sind. Ein Tracking, eine Analyse Ihres Nutzerverhaltens oder die Weitergabe von Daten zu Marketingzwecken findet nicht statt.

Bitte beachten Sie, dass bei einer Deaktivierung von Cookies möglicherweise nicht alle Funktionen der Website vollständig zur Verfügung stehen.