IGG wurde erstellt von elane
15 Dez. 2024 18:16
- elane
20 Beiträge seit
15 Dezember 2024
15 Dezember 2024
Hallo,
wer hat Erfahrungen mit hohen IGG Werten?
Bei mir wurde durch einen Zufallsbefund Anfang diesen Jahres ein IGG von 3100 mg/dl gemessen. Daraufhin war ich im Juni wieder beim Hämatologen und der Wert ist auf 3600 gestiegen.
Anfang Dezember war er bei 4000 mg/dl.
Der Kappa / Lambda Wert ist bei 10,67.
Am Donnerstag wurde eine Knochenmarkpunktion durchgeführt. Das Ganzkörper CT war unauffällig.
Nun mach ich mit sehr große Gedanken das es auf ein Myelom hinausläuft. Meine Nächte sind furchtbar. Kann kaum schlafen und hab große Angst vor der Diagnose.
Wer hat Erfahrungen und wie kann es weitergehen?
wer hat Erfahrungen mit hohen IGG Werten?
Bei mir wurde durch einen Zufallsbefund Anfang diesen Jahres ein IGG von 3100 mg/dl gemessen. Daraufhin war ich im Juni wieder beim Hämatologen und der Wert ist auf 3600 gestiegen.
Anfang Dezember war er bei 4000 mg/dl.
Der Kappa / Lambda Wert ist bei 10,67.
Am Donnerstag wurde eine Knochenmarkpunktion durchgeführt. Das Ganzkörper CT war unauffällig.
Nun mach ich mit sehr große Gedanken das es auf ein Myelom hinausläuft. Meine Nächte sind furchtbar. Kann kaum schlafen und hab große Angst vor der Diagnose.
Wer hat Erfahrungen und wie kann es weitergehen?
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lupusmops antwortete auf IGG
16 Dez. 2024 19:25
- lupusmops
-
1 Beitrag seit
12 Juli 2023
12 Juli 2023
Hallo Elane!
Ich habe einen IGG von über 5000. Wohl hervorgerufen durch eine Autoimmunerkrankung ( Sjögren ). Vor 5 Jahren war ich in der gleichen Situation wie du und bei meiner KMP wurden 1% monoklonale Plasmazellen festgestellt und die Diagnose MGUS kam mit dazu. Ich habe das Glück, Patientin bei einem Hämatologen/ Onkologen/ Rheumatologen zu sein, der vorher Chefarzt an der hiesigen UNI war. Ich kann dir nur raten, dich auch intensiv rheumatisch untersuchen zu lassen und Ruhe zu bewaren. Und ganz wichtig: such dir einen Arzt oder Klinik, die sich mit dem Thema gut auskennt! Ich drücke dir die Daumen!
Ich habe einen IGG von über 5000. Wohl hervorgerufen durch eine Autoimmunerkrankung ( Sjögren ). Vor 5 Jahren war ich in der gleichen Situation wie du und bei meiner KMP wurden 1% monoklonale Plasmazellen festgestellt und die Diagnose MGUS kam mit dazu. Ich habe das Glück, Patientin bei einem Hämatologen/ Onkologen/ Rheumatologen zu sein, der vorher Chefarzt an der hiesigen UNI war. Ich kann dir nur raten, dich auch intensiv rheumatisch untersuchen zu lassen und Ruhe zu bewaren. Und ganz wichtig: such dir einen Arzt oder Klinik, die sich mit dem Thema gut auskennt! Ich drücke dir die Daumen!
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elane antwortete auf IGG
16 Dez. 2024 21:38
- elane
20 Beiträge seit
15 Dezember 2024
15 Dezember 2024
Hallo Lupusmops,
lieben Dank für deine Antwort. Ich war im Januar beim Rheumatologen in Behandlung. Der hat eine Entzündung am ISG Gelenk diagnostiziert und beim ihm wurden auch die hohen IGG Werte festgestellt. Er hat mich dann zum Hämatologen/Onkologen weitergeleitet.
Dieser hat dann gesagt wir beobachten das ganze bis Januar 2025. Allerdings habe ich Schmerzen im Schlüsselbein bekommen und wollte nicht bis Januar warten. Daraufhin hab ich mich in einer Uniklinik beim Hämatologen vorgestellt und nun Blut abgenommen, CT und KPM.
Meine Elektrophorese schlägt auch bisschen aus. Der M-Gradient ist bei 3,0g/dl. Was auch immer das bedeutet. Ich bin sehr gespannt wie die Untersuchungen nun weitergehen und wie eine Behandlung aussehen wird, wenn es doch ein myelom ist.
Am Donnerstag bekomm ich das Ergebnis der KPM. Die Wartezeit ist schrecklich. Vor allem wenn man an seine 2 „kleinen“ Kinder denkt und wie diese wohl mit einer Diagnose umgehen werden .
lieben Dank für deine Antwort. Ich war im Januar beim Rheumatologen in Behandlung. Der hat eine Entzündung am ISG Gelenk diagnostiziert und beim ihm wurden auch die hohen IGG Werte festgestellt. Er hat mich dann zum Hämatologen/Onkologen weitergeleitet.
Dieser hat dann gesagt wir beobachten das ganze bis Januar 2025. Allerdings habe ich Schmerzen im Schlüsselbein bekommen und wollte nicht bis Januar warten. Daraufhin hab ich mich in einer Uniklinik beim Hämatologen vorgestellt und nun Blut abgenommen, CT und KPM.
Meine Elektrophorese schlägt auch bisschen aus. Der M-Gradient ist bei 3,0g/dl. Was auch immer das bedeutet. Ich bin sehr gespannt wie die Untersuchungen nun weitergehen und wie eine Behandlung aussehen wird, wenn es doch ein myelom ist.
Am Donnerstag bekomm ich das Ergebnis der KPM. Die Wartezeit ist schrecklich. Vor allem wenn man an seine 2 „kleinen“ Kinder denkt und wie diese wohl mit einer Diagnose umgehen werden .
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elane antwortete auf IGG
22 Dez. 2024 08:05
- elane
20 Beiträge seit
15 Dezember 2024
15 Dezember 2024
Hallo zusammen,
ich hatte nun meine Befundbesprechung. Im Knochenmark wurden 15% gemessen. Da ich keine Crab Kriterien erfülle, meint die Ärztin es handelt sich um ein smoldering myelom. Ich muss jetzt alle 3 Monate zur Blutabnahme und hoffe das die Nierenwerte und die Werte die ins Crab Kriterium fallen stabil bleiben. Erst dann wird mit einer Therapie gestartet. Macht das Sinn? Wieso kann man nicht schon jetzt dagegensteuern?
Die Ärztin meint auch, dadurch das ich erst 41 Jahre bin, wird früher oder später ein aktives mm draus.
Kann man nicht irgendwas dagegen tun, dass es so spät wie möglich oder gar nicht ausbricht? Was ist mit Alternativmedizin?
Ich freue mich über jeden Tip.
Danke
ich hatte nun meine Befundbesprechung. Im Knochenmark wurden 15% gemessen. Da ich keine Crab Kriterien erfülle, meint die Ärztin es handelt sich um ein smoldering myelom. Ich muss jetzt alle 3 Monate zur Blutabnahme und hoffe das die Nierenwerte und die Werte die ins Crab Kriterium fallen stabil bleiben. Erst dann wird mit einer Therapie gestartet. Macht das Sinn? Wieso kann man nicht schon jetzt dagegensteuern?
Die Ärztin meint auch, dadurch das ich erst 41 Jahre bin, wird früher oder später ein aktives mm draus.
Kann man nicht irgendwas dagegen tun, dass es so spät wie möglich oder gar nicht ausbricht? Was ist mit Alternativmedizin?
Ich freue mich über jeden Tip.
Danke
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Doris2460 antwortete auf IGG
22 Dez. 2024 08:54
- Doris2460
672 Beiträge seit
13 August 2022
13 August 2022
Ich kenne mich nicht so gut aus, da ich gleich mit dem MM gestartet bin.
Aber ich habe in letzter Zeit gelesen, dass man jetzt gegebenenfalls beim SMM startet. Schau mal, ich glaube es war bei den Berichten von Sevil_ffm vom ASH Kongress.
Auf alle Fälle, würde ich mir eine Zweitmeinung bei MM Spezialisten einholen, denn "normale" Konkologen/Hämatologen sind mit dem MM überfordert, die Entwicklung ist so rasant und das MM/SMM ist so speziell, da ist vieles anders als bei anderen Krebsarten/Leukämien.
Alles Gute
Aber ich habe in letzter Zeit gelesen, dass man jetzt gegebenenfalls beim SMM startet. Schau mal, ich glaube es war bei den Berichten von Sevil_ffm vom ASH Kongress.
Auf alle Fälle, würde ich mir eine Zweitmeinung bei MM Spezialisten einholen, denn "normale" Konkologen/Hämatologen sind mit dem MM überfordert, die Entwicklung ist so rasant und das MM/SMM ist so speziell, da ist vieles anders als bei anderen Krebsarten/Leukämien.
Alles Gute
Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt
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Butzl antwortete auf IGG
22 Dez. 2024 09:17 - 22 Dez. 2024 09:19
- Butzl
-
424 Beiträge seit
03 Januar 2015
03 Januar 2015
Moin Elane
Ist bei mir ähnlich, Knochenstanze ergab 15% im Knochenmark, und ich smoldere seit Mai 2015 (!) ohne grosse Veränderungen der Blutwerte vor mich hin.
Die Diagnose kam damals wir ein Erdrutsch über mich, eine furchtbare Zeit.
Habe mir dann in Heidelberg und in Hamburg noch die Meinung von richtigen Experten geholt, was mein behandelnder Hämatologe auch unterstützt hat.
Seitdem hab ich gelernt, damit zu leben!
Mein Rat: nehm Kontakt zu einem Spezialisten auf, je nachdem wo Du wohnst heimatnah.
Das beruhigt das Kopfkino.
Und dann musst Du lernen, damit zu leben, eventuell mit Hilfe einer/eines Psychologin/-en.
Bei mir funktioniert es, da ich für mich gut informiert bin, meine Blutergebnisse immer ausdrucken lasse und zur eigenen Beruhigung "kontrolliere"
Bei SMM ist es schon wichtig, über die eventuellen Folgen gut informiert zu sein.
Ganz lieben Gruß
Moni
Ist bei mir ähnlich, Knochenstanze ergab 15% im Knochenmark, und ich smoldere seit Mai 2015 (!) ohne grosse Veränderungen der Blutwerte vor mich hin.
Die Diagnose kam damals wir ein Erdrutsch über mich, eine furchtbare Zeit.
Habe mir dann in Heidelberg und in Hamburg noch die Meinung von richtigen Experten geholt, was mein behandelnder Hämatologe auch unterstützt hat.
Seitdem hab ich gelernt, damit zu leben!
Mein Rat: nehm Kontakt zu einem Spezialisten auf, je nachdem wo Du wohnst heimatnah.
Das beruhigt das Kopfkino.
Und dann musst Du lernen, damit zu leben, eventuell mit Hilfe einer/eines Psychologin/-en.
Bei mir funktioniert es, da ich für mich gut informiert bin, meine Blutergebnisse immer ausdrucken lasse und zur eigenen Beruhigung "kontrolliere"
Bei SMM ist es schon wichtig, über die eventuellen Folgen gut informiert zu sein.
Ganz lieben Gruß
Moni
Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...
Letzte Änderung: 22 Dez. 2024 09:19 von Butzl. Begründung: Text geändert
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