AMMonline

     

GMMG-HD9

Iberdomid vs. Iberdomid plus Isatuximab Erhaltungstherapie nach ASCT bei neu diagnostiziertem Multiplem Myelom

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: GMMG-HD 9 /

DSMM XVIII

ISRCTN:  
EUCT 2023-507402-13-00
Clinicaltrials.gov:

NCT06216158

DRKS:  
Sponsor: Universitätsklinikum Heidelberg DSMM, 
Studienphase:  
Status: Rekrutierung geplant bis Juni 2026

Ziel:

Ziel dieser klinischen Studie ist es, eine Erhaltungstherapie aus Iberdomid und Isatuximab mit einer reinen Iberdomid-Therapie zu vergleichen. Die Studie ist die Folgestudie zur Erhaltungstherapie der GMMG-HD8/DSMM XIX-Studie für Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom. Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplem Myelom, die ein ähnliches Behandlungsschema mit einer Induktions-/Konsolidierungstherapie mit einer Vierfach-Kombination gefolgt von mindestens einer autologen Stammzelltransplantation erhalten haben, können ebenfalls eingeschlossen werden. Die Hauptfrage, die sie beantworten soll, lautet: Führt die zusätzliche Gabe von Isatuximab nach zwei Jahren zu einem Rückgang der messbaren Myelomzellen im Knochenmark?

Durchführung:

Die Randomisierung wird zentral von den GMMG/DSMM-Büros durchgeführt, nachdem die Eignung der Patienten überprüft wurde. Zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses erfolgt die Randomisierung in Arm A (Iberdomid) oder Arm B (Iberdomid + Isatuximab). Die Randomisierung erfolgt stratifiziert nach dem zentral bewerteten MRD-Negativitätsstatus (ja vs. nein vs. unbekannt; bewertet durch NGF von BMA; Sensitivität von 10^-5; unabhängig von der Standard-IMWG-Antwort) und der Anzahl der HDM/ASCT (einfach vs. tandem).

Die in Arm A randomisierten Patienten erhalten 39 Zyklen des Medikaments Iberdomid, ein Cereblon E3 Ubiquitin Ligase Modulating Drug (CELMoD®), das strukturelle Ähnlichkeiten mit den immunmodulatorischen Substanzen (IMiDs) wie Thalidomid und Lenalidomid aufweist. Jeder Zyklus wird 29 Tage dauern. Die Patienten in Arm B erhalten dieselben 39 Zyklen von Iberdomid plus dem monoklonalen Anti-CD38-Antikörper Isatuximab subkutan. In beiden Armen erhalten die Patienten im Zyklus 1 20 mg Dexamethason, und zwar an denselben Tagen wie die Verabreichung von Isatuximab in Arm B. Das Ende der Studie ist nach 36 Monaten der Erhaltungstherapie.

 

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

  • Vorherige Aufnahme und Behandlung im Rahmen der GMMG-HD8 / DSMM XIX-Studie ODER
  •  Erstlinien-Vierfach-Induktionstherapie, ggf. einschließlich einer Konsolidierung, bestehend aus einem Proteasom-Inhibitor, einem Immunmodulator, Dexamethason (oder einem gleichwertigen Wirkstoff) und einem anti-CD38-Antikörper
    - Eine Konsolidierung nach Hochdosistherapie mit Melphalan/autologer Stammzelltransplantation, die ähnliche Substanzen enthält wie die Induktionstherapie, ist erlaubt.
    - Die Induktions- und ggf. Konsolidierungstherapie sollte insgesamt mindestens 4 und maximal 6 Zyklen dauern. Die Konsolidierungstherapie darf maximal 2 Zyklen nach Hochdosistherapie mit Melphalan/autologer Stammzelltransplantation umfassen. UND
  • Erhalt mindestens ein Zyklus Hochdosis-Melphalan-Therapie (HDM) und autologe Stammzelltransplantation (ASCT) erhalten
  • Mindestens partielles Ansprechen (PR) nach den IMWG-Kriterien bei Aufnahme in die Studie
  • Alter von mindestens 18 Jahren bei StudieneinschlussWHO-Leistungsstatus von 0, 1 oder 2
  • Negativer Schwangerschaftstest bei Studieneinschluss (Frauen im gebärfähigen Alter)
  •  

Ausschlußkriterien:

  • Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen, die die Resorption von Iberdomid erheblich beeinträchtigen können
  • Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit (oder Kontraindikation) gegen einen der Bestandteile der Studientherapie, die nicht mit Steroiden oder H1-Blockern prämediziert werden können und die eine weitere Behandlung mit diesen Mitteln verbieten würden (z. B. bekannte Unverträglichkeit oder Überempfindlichkeit gegen infundierte Eiweißprodukte, Saccharose, Histidin und Polysorbat 80 sowie Unverträglichkeit gegen Arginin und Poloxamer 188)
  • Patienten mit einer schweren allergischen Reaktion auf einen anderen immunmodulatorischen Wirkstoff (Thalidomid, Lenalidomid oder Pomalidomid) in der Vorgeschichte", wie Angioödem und schwere dermatologische Reaktionen, einschließlich Hautausschlag des Grades 4 und exfoliativen oder bullösen Hautausschlag
  • Patienten, die derzeit mit starken Inhibitoren oder Induktoren von CYP3A4/5 behandelt werden
  • Systemische AL-Amyloidose (außer lokalisierte AL-Amyloidose, die auf die Haut oder das Knochenmark beschränkt ist), Plasmazellleukämie oder Polyneuropathie, Organomegalie, Endokrinopathie, monoklonale Protein- und Hautanomalien oder Waldenström-Makroglobulinämie.
  • Vorherige systemische Anti-Myelom-Behandlung, die nicht im Rahmen der GMMG-HD8 / DSMM XIX-Studie verabreicht oder nicht in den oben genannten Einschlusskriterien definiert wurde (einschließlich bis zu zwei Zyklen hochdosierter Melphalan-Therapie und aurologer Stammzelltransplantation)
  •  

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.


Liste der Studienorte

Bayern

Klinikum Bayreuth GmbH
95445
Bayreuth
Preuschwitzer Str. 101
0921-400-6350
Universitätsklinikum Erlangen
91054
Erlangen
Ulmenweg 18
09131-85-0
Klinikum Kempten, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
87439
Kempten
Robert-Weixler-Str. 50
0831-530 2228
Rotkreuzklinikum München Abteilung für Innere Medizin III – Hämatologie und Onkologie
80634
München
Nymphenburger Straße 163
089-1303-0
MRI - III. Medizinische Klinik und Poliklinik der Technischen Universität Rechts der Isar
81675
München
Ismaninger Straße 22
089 - 4140-5834
Krankenhaus Barmherzige Brüder - Onkologisches Zentrum
93049
Regensburg
Prüfeninger Straße 86

Hamburg

Asklepiosklinik Altona, Hämatologie und internistische Onkologie
22763
Hamburg
Paul Ehrlich-Straße 1
040-181881-1273

Baden-Württemberg

Onkologische Schwerpunktpraxis
69115
Heidelberg
Kurfüstenanlage 34
06221-714990
Universitätsklinikum, Med. Klinik V
69120
Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 410
06221-560
Evang. Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V., Diakonie-Krankenhaus, Innere Abteilung
74523
Schwäbisch Hall
Diakoniestr. 10
0791-753-0
Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH
78011
Villingen-Schwenningen
Klinikstr. 11
07721-93-0

Sachsen

Klinikum Chemnitz
9116
Chemnitz
Bürgerstr. 2
0371-333-43073
Dresden Universitätsklinikum Medizinische Klinik und Poliklinik I
1307
Dresden
Fetscherstr. 74
0351 458 2321
Universitätsklinikum Leipzig
04103
Leipzig
Philipp-Rosenthal-Straße 27
0341-97-13131

Nordrhein-Westfalen

Studiengesellschaft Onkologie Bielefeld GbR
33604
Bielefeld
Teutoburger Str. 60
Städtische Kliniken Bielefeld Mitte, Klinik für Hämatologie /Onkologie und Palliativmedizin
33604
Bielefeld
Teutoburger Str. 50
0521-581-0
Johanniter-Krankenhaus Bonn
53113
Bonn
Johanniterstraße 3-5
0228-5430
Gefos Dortmund mbH
44263
Dortmund
Am Oelpfad 12
(0231) 91 40 92 - 43
St. Johannes Hospital Duisburg, Medizinische Klinik II
47166
Duisburg
An der Abtei 7-11
0203-546-2442
St. Antonius-Hospital Eschweiler, Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen
52249
Eschweiler
Dechant-Deckers-Straße 8
02403-76-0
Ev. Krankenhaus Essen-Werden gGmgH, Akademisches Lehrkrankenhaus der Univerität Duisburg/Essen, Hämatologie
45239
Essen
Pattbergstr. 1-3
0201-4089-0
Kathol. Krankenhaus Hagen, Abt. Hämatologie/Onkologie
58095
Hagen
Bergstr. 56
02331-129-250
St Walburga Krankenhaus
59872
Meschede
Schederweg 12
0291 202-0
Krankenhaus Maria Hilf GmbH, Franziskuskrankenhaus. Med. Klinik I
41063
Mönchengladbach
Viersener Str. 450
02161-892-2344

Bremen

Klinikum Bremen Mitte, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen
28177
Bremen
St.-Jürgen-Str. 1
0421-497-5240

Brandenburg

Helios Kliniken, Klinik III, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
15526
Bad Saarow
Pieskower Str. 33
033631-7-3527
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Akad. Lehrkrankenhaus der Charité, II. Med. Klinik
3003
Cottbus
Thiemstr. 111
0355-46-1490

Schleswig-Holstein

Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital, Medizinische Klinik I
24939
Flensburg
Waldstraße 17
0461-816-2512
Medizinische Klinik I des UKSH, Campus Lübeck
23538
Lübeck
Ratzeburger Allee 160
0451-500-0

Hessen

Onkologische Gemeinschaftspraxis am Bethanien-Krankenhaus
60389
Frankfurt am Main
Im Prüfling 17-19
069-45108-0

Mecklenburg-Vorpommern

Universitätsklinikum Greifswald, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin C Hämatologie und Onkologie – Transplantationszentrum
17475
Greifswald
Sauerbruchstraße, Diagnostikzentrum
03834-8622029

Hamburg

Asklepiosklinik Altona, Hämatologie und internistische Onkologie
22763
Hamburg
Paul Ehrlich-Straße 1
040-181881-1273

Niedersachsen

Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation, Medizinische Hochschule Hannover
30625
Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
0511-532-0
Paracelsus Klinikum Osnabrück, Klinik für Hämatologie und Onkologie
49076
Osnabrück
Am Natruper Holz 69
0541-966 0

Rheinland-Pfalz

Westpfalz-Klinikum GmbH
67655
Kaiserslautern
Hellmut-Hartert-Straße 1
0631-203-0
III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Johannes Gutenberg-Universität
55313
Mainz
Langenbeckstr. 1
06131-17-0

Saarland

Onkologische Praxis Lebach
66822
Lebach
Friedensstr. 2
06881 9999-210
Wir benutzen Cookies

Wir verwenden auf unserer Website ausschließlich technisch notwendige Cookies, die für den Betrieb und die grundlegenden Funktionen der Seite erforderlich sind. Ein Tracking, eine Analyse Ihres Nutzerverhaltens oder die Weitergabe von Daten zu Marketingzwecken findet nicht statt.

Bitte beachten Sie, dass bei einer Deaktivierung von Cookies möglicherweise nicht alle Funktionen der Website vollständig zur Verfügung stehen.