Flo83 antwortete auf Studie DSMM-XX Frau Holle
15 Jan. 2025 12:33
- Flo83
75 Beiträge seit
27 Februar 2024
27 Februar 2024
Ich bekomme auch ein mal im Monat Zometa. Kann Konni nur zustimmen. Ich glaube weitere Knochenschäden sind durchaus schlimmer als die Wahrscheinlichkeit einer Kiefernekrose (die natürlich auch sehr übel ist wenn sie eintrifft).
Es ist aber meiner Meinung so, dass der Nutzen größer ist. Ich spreche aus Erfahrung was meinen Brustwirbel angeht.
Es ist aber meiner Meinung so, dass der Nutzen größer ist. Ich spreche aus Erfahrung was meinen Brustwirbel angeht.
Nichts ist beständiger als der Wandel
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Callosum62 antwortete auf Studie DSMM-XX Frau Holle
15 Jan. 2025 13:33
- Callosum62
250 Beiträge seit
18 September 2023
18 September 2023
Hallo, Frau Holle,
alle Osteolysen, auch die kleinen, bleiben für immer, mit denen werden wir also mal beerdigt. Bestenfalls können sich an den inneren Rändern Mineralisierungen bilden, die das Loch stützen. Also sozusagen „Loch an Loch, und hält doch“. Wo eine Osteolyse ist, da kann natürlich auch eine Bruchgefahr bestehen. Umso wichtiger ist es, Osteolysen von vornherein zu vermeiden.
Bisphosphonate, egal ob Zometa oder Bondronat, hemmen die Osteoklasten, die den Knochen abbauen und dazu Wachstumsimpulse von den MM-Zellen bekommen. Das Gemeine daran ist, dass sich die Osteoklasten bei den MM-Zellen sehr dafür bedanken. Und zwar ebenfalls mit Wachstumsimpulsen. Die arbeiten also richtig fies zusammen beim Knochenabbau.
Bisphosphonate wirken damit sekundär auch gegen das MM, dem die Wachstumsimpulse der Osteoklasten fehlen.
Ich bekomme seit 7 1/2 Jahren Bondronat, erst monatlich, in der Remission dann alle drei Monate, zuletzt alle 6 Monate. Seit dem Rezidiv wieder monatlich - so sind die Empfehlungen der International Myeloma Working Group. Gute Zahnhygiene ist wichtig, ich lasse alle 6 Monate ein Röntgenbild und eine Zahnreinigung machen.
Manche denken, weil sich Bisphophonate im Körper anreichern, könnten sie diese irgendwann ganz absetzen. In einem Vortrag aus Heidelberg habe ich mal gelernt: Neue Osteoklasten brauchen auch frische Bisphophonate…
alle Osteolysen, auch die kleinen, bleiben für immer, mit denen werden wir also mal beerdigt. Bestenfalls können sich an den inneren Rändern Mineralisierungen bilden, die das Loch stützen. Also sozusagen „Loch an Loch, und hält doch“. Wo eine Osteolyse ist, da kann natürlich auch eine Bruchgefahr bestehen. Umso wichtiger ist es, Osteolysen von vornherein zu vermeiden.
Bisphosphonate, egal ob Zometa oder Bondronat, hemmen die Osteoklasten, die den Knochen abbauen und dazu Wachstumsimpulse von den MM-Zellen bekommen. Das Gemeine daran ist, dass sich die Osteoklasten bei den MM-Zellen sehr dafür bedanken. Und zwar ebenfalls mit Wachstumsimpulsen. Die arbeiten also richtig fies zusammen beim Knochenabbau.
Bisphosphonate wirken damit sekundär auch gegen das MM, dem die Wachstumsimpulse der Osteoklasten fehlen.
Ich bekomme seit 7 1/2 Jahren Bondronat, erst monatlich, in der Remission dann alle drei Monate, zuletzt alle 6 Monate. Seit dem Rezidiv wieder monatlich - so sind die Empfehlungen der International Myeloma Working Group. Gute Zahnhygiene ist wichtig, ich lasse alle 6 Monate ein Röntgenbild und eine Zahnreinigung machen.
Manche denken, weil sich Bisphophonate im Körper anreichern, könnten sie diese irgendwann ganz absetzen. In einem Vortrag aus Heidelberg habe ich mal gelernt: Neue Osteoklasten brauchen auch frische Bisphophonate…
Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)
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Frau Holle antwortete auf Studie DSMM-XX Frau Holle
15 Jan. 2025 17:09
- Frau Holle
-
134 Beiträge seit
15 November 2020
15 November 2020
Danke euch für die Rückmeldungen, die haben mir sehr geholfen.
Hatte gerade meinen Zahnarzttermin und auch hier das o.k.
Einen schönen Abend für alle
LG Nadine
Hatte gerade meinen Zahnarzttermin und auch hier das o.k.
Einen schönen Abend für alle
LG Nadine
Viva la vida!
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betti52 antwortete auf Studie DSMM-XX Frau Holle
15 Jan. 2025 18:01
- betti52
644 Beiträge seit
19 September 2023
19 September 2023
Hallo!
Obwohl es bei mir bei Behandlungsbeginn und auch im
weiteren Verlauf zum Glueck keine Osteolysen gab,
habe ich mich entschlossen, der Empfehlung des
behandelnden Onkologen zu folgen und lasse mit
einmal im Monat (soll fuer die Dauer von 2 Jahren
sein) eine subkutane Spritze mit Denosumab (Xgeva)
geben.
Das erfordert aber auch, dass man taeglich
Calcium 600 futtert, weil das wohl das Denosumab
wohl das Calcium dem Koerper wegfuttert.
Gruss, Bettina
Obwohl es bei mir bei Behandlungsbeginn und auch im
weiteren Verlauf zum Glueck keine Osteolysen gab,
habe ich mich entschlossen, der Empfehlung des
behandelnden Onkologen zu folgen und lasse mit
einmal im Monat (soll fuer die Dauer von 2 Jahren
sein) eine subkutane Spritze mit Denosumab (Xgeva)
geben.
Das erfordert aber auch, dass man taeglich
Calcium 600 futtert, weil das wohl das Denosumab
wohl das Calcium dem Koerper wegfuttert.
Gruss, Bettina
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Frau Holle antwortete auf Studie DSMM-XX Frau Holle
16 Jan. 2025 08:11
- Frau Holle
-
134 Beiträge seit
15 November 2020
15 November 2020
Ok, also auch ohne Osteolysen wird dies empfohlen.
Danke dir!
LG
Danke dir!
LG
Viva la vida!
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Callosum62 antwortete auf Studie DSMM-XX Frau Holle
16 Jan. 2025 10:53
- Callosum62
250 Beiträge seit
18 September 2023
18 September 2023
Hallo, Bettina,
besser wären 1000 mg Calcium am Tag oder auch zwei mal 600 mg. Und zwar einmal morgens und einmal abends, also nicht alles auf einmal. Ich habe neulich gelernt, dass es gut ist, das Calcium über den Tag zu verteilen und abends noch was reinzupumpen, weil im Körper nachts viele Regenerationsprozesse ablaufen, und knochenbezogen braucht er da einfach sein Calcium. Aber vielleicht geht da abends auch ein Käseteller, gerne mit Brokkoli oder so
.
Xgeva hat nach meiner Kenntnis den Vorteil, dass es das subkutan als Spritze gibt, Bisphosphonate nur als Infusion. Zometa und Bondronat sind also der aufwendigere Stoff, aber soweit mir bekannt, die besseren und mit weniger Nebenwirkungen (man möge mich korrigieren, wenn jemand da andere Informationen hat). Wir haben in der SHG aber auch MM-Kollegen, die wegen anderer Erkrankungen statt Bisphophonaten Xgeva bekommen, nur ist das hier indikationsbezogen und nicht deswegen, weil Xgeva einfacher zu verabreichen ist.
besser wären 1000 mg Calcium am Tag oder auch zwei mal 600 mg. Und zwar einmal morgens und einmal abends, also nicht alles auf einmal. Ich habe neulich gelernt, dass es gut ist, das Calcium über den Tag zu verteilen und abends noch was reinzupumpen, weil im Körper nachts viele Regenerationsprozesse ablaufen, und knochenbezogen braucht er da einfach sein Calcium. Aber vielleicht geht da abends auch ein Käseteller, gerne mit Brokkoli oder so
Xgeva hat nach meiner Kenntnis den Vorteil, dass es das subkutan als Spritze gibt, Bisphosphonate nur als Infusion. Zometa und Bondronat sind also der aufwendigere Stoff, aber soweit mir bekannt, die besseren und mit weniger Nebenwirkungen (man möge mich korrigieren, wenn jemand da andere Informationen hat). Wir haben in der SHG aber auch MM-Kollegen, die wegen anderer Erkrankungen statt Bisphophonaten Xgeva bekommen, nur ist das hier indikationsbezogen und nicht deswegen, weil Xgeva einfacher zu verabreichen ist.
Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)
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