AMMonline

     

08 Aug. 2011 00:06
  • Eva
  • 0 Beiträge seit
    26 März 2026
Hallo Rudi, viel Kraft von uns in dieser schweren Zeit für dich und deine Familie schicken wir dir . Und einen Rettungsring, der dich über Wasser hält. Lass dich nicht runter ziehen, nimm dir deine Auszeiten wann immer du sie brauchst. Und ja, auch du wirst gebraucht! Mit Myelom! Und das ist positiv, wenn`s auch schwer für dich ist. Für dein Myelom ist jetzt keine Zeit! Und wenn sich alles beruhigt hat, kümmerst du dich intensiv um dich u. dein Wohlbefinden. Dann schaffst du es! Ich bin mir sicher! Liebe Grüße Eva

21 Aug. 2011 11:35
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo,
meine Frau ist immer noch in der Klinik und zur Zeit ist es bei über 30 Grad Sommertemperaturen nicht leicht im Zimmer ohne Klimaanlage.
Die Symptome sind immer noch vorhanden und zum Teil sogar schlimmer geworden.
Sie hat einen Bauch wie im "9 Monat schwanger" und die Beine unten sind sehr mir Wasser voll und dick.
Neulich wurden mal 5 Liter Wasser aus dem Bauch abgelassen durch Punktion.
Es ist eine Geduldsfrage mit ungewissem Ausgang.

Ich habe mich in letzter Zeit immer wieder gefragt was die Ursache für die Leberzirrhose gewesen sein könnte, weil meine Frau ja keine Alkoholikerin war.

Meine Frau färbte sich regelmäßig die Haare dunkel und sie sagte mir schon früher, daß sie mit 30 schon graue Haare bekommen hat und sich seit jetzt über 25 Jahren regelmäßig alle 3-4 Wochen die Haare gefärbt hat. Und zwar mit den starken "chemischen Keulen", die die Farbe länger im Haar halten und auch Haare waschen mehrfach überstehen.

Jetzt habe ich mal bei Google eingegeben:
"Haarefärben und Leberzirrhose" und siehe da "Bingo" !!
Eine englische retrospektive Studie hat herausgefunden, das bei regelmäßigem Haarefärben über längere Zeit gehäuft Leberschädigungen und Leberzirrhosen aufgetreten sind.
Auch andere Studienversuche mit Tieren und Haarfärbemitteln haben Leberschäden bei den Tieren hervorgerufen.

Viele (fast alle Frauen) heutzutage färben sich ja schon regelmäßig die Haare und manche beginnen schon im jugendlichen Alter. Ich kann jetzt nur davor warnen.

Ich hatte sogar schon mal gelesen, daß häufiges Haarefärben sogar die Wahrscheinlichkeit birgt mit höherer Wahrscheinlichkeit ein multiples Myelom zu entwickeln.
Diese ganze Schönheitsindustrie mit ihren vorwiegend chemischen Produkten wird viel zu exzesiv angewendet und keiner macht sich über eventuelle Folgen gedanken.
Und viele Beschwerden die dadurch hervorgerufen oder begünstigt werden bleiben von den Ärzten und Patienten ungeklärt, weil man die Ursache hier garnicht vermuten würde.
Die Haut ist das größte Organ des Körpers und alles was wir da draufschmieren wird mehr oder weniger vom Körper aufgenommen und muss z.B. von der Leber "entgiftet" und wieder ausgeschieden werden.

www.medizinpopulaer.at/tags/details/arti...n-aber-schonend.html

www.netdoktor.at/nachrichten/?id=121188

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

21 Aug. 2011 13:50
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    26 März 2026
Lieber Rudi,
ich färbe mir die Haare auch schon seit ich denken kann, und habe Berichte über den möglichen Zusammenhang auch schon gelesen....allerdings: Wenn man an die Menge Haarfärber und die Menge MM oder Lebergeschädigter denkt, muss man wohl sagen, dass das Färben allerhöchstens das berühmte Fass zum Überlaufen gebracht haben kann.
Drücke Euch weiterhin ganz fest die Daumen!!!!

28 Aug. 2011 01:15
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
Lieber Rudi,

ich habe mich einige Zeit hinsichtlich verfassen von Beiträgen eingeschränkt, weil ich etwas Abstand von der Krankheit gewinnen wollte & hoffe damit keinem auf die Füße getreten zu sein. Viele Beiträge habe ich aber weiter verfolgt, so auch diesen.

Ich möchte Dir ebenfalls mein Mitgefühl aussprechen & euch ganz viel Kraft wünschen !!!

28 Sep. 2011 12:35
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo,
für alle, die sich Sorgen auch wegen meiner Frau gemacht haben will ich heute eine postitve Meldung bringen.

Seit 07. September ist meine Frau wieder Zuhause. Von Anfang an war sie gleich erstaunlich aktiv und hat viel im Haushalt gemacht. Sie war nicht zu stoppen !
Sie war (ist) zwar immer noch sehr mager ohne viel Muskeln, aber ich hätte nicht gedacht, daß sie so aktiv sein kann.
Die Symtome wie Bauchwasser, dicke Beine, gelbe Augen haben sich schon ganz zurückgebildet und sie hat täglich bessere Stimmung.
Das sieht jetzt viel besser aus als ich erwartet habe und im Moment ist fast normaler Alltag bei uns eingekehrt.

Nur den Wein lassen wir gänzlich weg und trinken jetzt Wasser und Säfte und Tee.
Das ist eine erträgliche Einschränkung, mit der man gut leben kann.

Also jetzt sind wir beide in "Remission" und müssen hoffen, daß es viele Jahre noch gutgeht.




Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

28 Sep. 2011 13:53
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    26 März 2026
Na Super - das freut mich für Euch! "Ohne Alkohol im Alltag bedeutet"ja keine allzu grosse Einschränkung-

Geniesst die schönen Herbsttage.
LG