rudi antwortete auf Da frag ich mich?????
27 Nov. 2011 15:56
- rudi
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2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Christine,
Therapiebestandteile lasse ich natürlich nicht weg !
Es sind immer nur Medikamente, die meistens prophylaktisch gegen drohende Nebenwirkungen im Voraus gegeben werden oder bei mir speziell Heparin und Betablocker - weil ich während der Therapien (Chemos) paarmal Vorhofflimmern hatte.
Ärzte handeln nach sogenannten Richtlinien.
Da ist definiert, was zu tun ist wenn bestimmte Symptome oder Krankheiten vorliegen. In diesen Richtlinien ist auch definiert welche Medikamente in welcher Dosis verabreicht werden sollen.
Gewissermaßen klare Vorgaben - nach denen prinzipiell gehandelt wird.
Dann kann es aber vorkommen, wenn man nicht aufpasst, daß man z.B. einmal Vorhofflimmern für 8 Stunden hatte und nach Richtlinine wird dann Vorhofflimmern aufgeschlagen und da steht:
Heparin hochdosiert morgens und abends und Betablocker und ggf. noch Novodigal (Digitalis) und das Lebenslang weil nach Richtlinie ein hohes Risiko (1%) für Schlaganfall besteht - durch Thrombenbildung in der Vorhofkammer während dem Vorhofflimmern.
Ließt man aber genau nach, dann steht in der Fachliteratur und sonst überall, das man Antikoagulation mit Heparin erst machen muss wenn das Vorhofflimmern länger als 48 Stunden am Stück anhält.
Und da wird wie in anderen Fällen zu wenig differenziert und abgewägt. Die behandelnden Ärzte gehen natürlich immer auf Nummr sicher (schon wegen der Haftung) und verschreiben gleich alles notwendige um ja kein Risiko einzugehen.
Und genau das kann dem Patienten auf Dauer auch mehr schaden als nützen.
Therapiebestandteile lasse ich natürlich nicht weg !
Es sind immer nur Medikamente, die meistens prophylaktisch gegen drohende Nebenwirkungen im Voraus gegeben werden oder bei mir speziell Heparin und Betablocker - weil ich während der Therapien (Chemos) paarmal Vorhofflimmern hatte.
Ärzte handeln nach sogenannten Richtlinien.
Da ist definiert, was zu tun ist wenn bestimmte Symptome oder Krankheiten vorliegen. In diesen Richtlinien ist auch definiert welche Medikamente in welcher Dosis verabreicht werden sollen.
Gewissermaßen klare Vorgaben - nach denen prinzipiell gehandelt wird.
Dann kann es aber vorkommen, wenn man nicht aufpasst, daß man z.B. einmal Vorhofflimmern für 8 Stunden hatte und nach Richtlinine wird dann Vorhofflimmern aufgeschlagen und da steht:
Heparin hochdosiert morgens und abends und Betablocker und ggf. noch Novodigal (Digitalis) und das Lebenslang weil nach Richtlinie ein hohes Risiko (1%) für Schlaganfall besteht - durch Thrombenbildung in der Vorhofkammer während dem Vorhofflimmern.
Ließt man aber genau nach, dann steht in der Fachliteratur und sonst überall, das man Antikoagulation mit Heparin erst machen muss wenn das Vorhofflimmern länger als 48 Stunden am Stück anhält.
Und da wird wie in anderen Fällen zu wenig differenziert und abgewägt. Die behandelnden Ärzte gehen natürlich immer auf Nummr sicher (schon wegen der Haftung) und verschreiben gleich alles notwendige um ja kein Risiko einzugehen.
Und genau das kann dem Patienten auf Dauer auch mehr schaden als nützen.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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