AMMonline

     

06 Mai 2013 22:15
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo miteinander
ich bin Lehrer in der Schweiz, in 4800 Zofingen. as ist ein Ort mit rund 10000 Einwohnern.
Mir sind 4 Fälle namentlich bekannt, 4 Menschen, die hier in Zofingen an Plasmozytom erkrankt sind. zwei sind mittlerweile verstorben, ein Erkrankter war mein bester Freund.
es stellt sich für mich die Frage:woher diese Häufung?
Das nächste Atom-Kraftwerk liegt rund 20 km entfernt.

Ich habe keine Ahnung, woher diese Krankheitnrührt, aber ich weiss, dass 4 Fälle auf 10000 Einwohner eine markante Häufung darstellen.

Übrigens ist der Kanton Aargau, in welchem Zofingen liegt, bekannt für gehäuftes Vorkommen von Multiple Sklerose Erkrankungen.
Hier gibt es sogar Karten mit Linien, entlang derer MS gehäuft festgestellt wurde.

mit freundliche, Gruss aus Zofingen

Brendan Oliver Schumacher

leopoldi antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
06 Mai 2013 22:54
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo,

bei einem Ort mit 10.000 Einwohner entsprächen ca. 4 Erkrankte der Statistik, wenn man einen Zeitraum von zehn Jahren zu Grunde legt, weil die Statistik besagt ca. 4 Neuerkrankungen pro Jahr auf 100.000 Einwohner.
Wenn nun schon vier persönlich bekannt sind, drängt sich die Frage auf, wie viel es tatsächlich insgesamt sind.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Vicky2013 antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
23 Mai 2013 18:37
  • Vicky2013
  • 38 Beiträge seit
    18 Februar 2013
Hallo Zusammen!

Ich möchte euch auf den aktuellen Stand bringen:
Meine Schilddrüse ist um die Hälfte ge schrumpft, bei gleichbleibend guten Werten. Es hat sich eine Zyste und gutartige tumoröse Formen gebildet. Der Kehlkopf wurde noch nicht untersucht-geht nur über CT.
Dank Pollonium husten wir jeden Morgen und haben einen trockenen Hals. Außerdem jucken die Nase und die Ohren.
Pollonium nimmt man über die Atemwege, also durch den Mund, die Luftröhre zu den Bronchien und den Lungen auf und hauptsächlich über die Haut.
Ich habe einen wissenschaftlichen Bericht im Net zum Thema Radon-Kuren befunden und wundere mich, das die überhaupt noch stattfinden dürfen. Schon diese kleinsten Mengen an Radon, das für manchen Rheumakranken etc. Wunder wirken mag, schädigt unser Immunsystem und Organismus.
Die Arbeit findet ihr unter RotaryClub Ulm Radon. Geht über viele Seiten und lässt jeden Schaudern.
In Japan hat man sicherlich nicht die Rente für einen einzigen verstrahlten Menschen erfunden. Mittlerweile dürfen weder die Radiosender noch die sonstigen Medien über die täglichen Werte in Luft, Abwasser etc. berichten. Es ist strengstens verboten worden.

Das Gesundheitswesen und die Kliniken in Deutschland, die sich mit MM, Leukämie und MGUS befassen haben es bislang nicht für notwendig befunden eine sog. Deutschlandkarte mit den Krankheitsfällen einzelner Städte etc. zu erfassen. Dann würde man vermutlich noch viel schneller dahinter kommen welche Firma etc. für die jeweiligen Krankheitsfälle verantwortlich ist.

Der Wert in unserem Haus ist euch bekannt. Montag nächster Woche wird das Bundesamt für Strahlenschutz hier ein hochmodernes Messgerät aufstellen, das einige Wochen bei uns bleibt und es werden alle Räumlichkeiten gemessen.
Das größte Problem ist vermutlich eine Wasserpumpanlage im Keller aus deren nicht beschichteten Wänden das Pollonium ins Haus strömt. Wir haben sonst Unebenheiten in den Wänden, aber keine Risse, aber das sagt nichts darüber aus, woher die Strahlen kommen. Gefährlich ist für uns die sog. Alphastrahlung und wir sind sehr sehr dankbar, das diese Behörde nach Zusendung aller Unterlagen unsere schwierige Situation erkannt hat und zu uns kommt.

Das nächste oder begleitende wird die Urinuntersuchung in Jülich sein. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Hier in Leverkusen hat man aktuell in einem Ortsteil eine Neubausiedlung gebaut und die Häuser mit mit brand-aktuellen Baumaterialen "verseucht". Die Bewohner müssen alle raus.

Im Stadtteil Rheindorf hat man ohne Vorwohnung eine Neubausiedlung auf einem ehemaligen Ziegeleiwerkgelände bauen lassen. Das Gelände ist hochgradig belastet. Das Umfeld der Häuser wird für 1,5 Mio Euro saniert, aber die privaten Häuschenbesitzer schauen in die Röhre.

Die Kommunen fertigen nciht mehr wie früher, Baugutachten der Grundstücke an, sondern lassen einfach kaufen und verkaufen. Wer verseuchtes Gelände oder Häuser kauft ist eben selbst schuld. So geht das heute in Deutschland.

Wer Interesse hat, kann mir gerne schreiben und ich sende euch med. und wissenschaftliche Infos zum Thema Radon und Auswirkung von Pollonium-Belastung zu.

Gruß
Vicky

lisa_kotschi antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
24 Mai 2013 11:56
  • lisa_kotschi
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Guten Tag in die Runde,

habe gerade ein Kurzinterview von Prof. Robert Kyle vom 15.4.13 in der Stuttgarter Zeitung zu den Risiken, an einem MM zu erkranken, entdeckt.

Seiner Meinung nach, weiß man bisher nach wie vor sehr wenig über die Entstehung. Einige Hinweise findet ihr unter:

www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mu...6f-1baa852f1a71.html

Lisa

jürgenk antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
24 Mai 2013 13:30
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Hallo Lisa,
die Hintergründe für die Unkenntnis der Ursachen des MM klingen schon im Beitrag von Vicky an. Es wird nicht dort geforscht, wo man was entdecken könnte. Findet man durch Zufall doch Hinweise, sind diese nicht wissenschaftlich fundiert.
Was sich hinter den im Thread genannten Belastungen verbirgt kann ich auch nicht beurteilen, dass wir aber je nach Interessenlage gezielt Desinformationen bekommen, steht für mich fest.
Liebe Grüße
Jürgen

christine antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
24 Mai 2013 16:36
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Tja, ich wohne hier auf einem "Radonkrater", habe früh als Lithografin mit Chemie gepanscht, habe Blaukopien gemacht, Druckplatten entwickelt und später im Studium mit u-a- Cadmium gemalt -mit Blei gegossen, im Staub und im Keller mit Ton und giftiger Glasur - auch noch Raku - gepanscht....dann hier die Rosen gegen alles was kreucht und fleucht und nicht aufs Blatt gehört, gespritzt. Sowieso habe ich die Haare seit ca. 30 Jahren gefärbt (jetzt nicht mehr:o)

Ich habe mir schon kurz überlegt, dass dies in der Kombination alles wohl "etwas zuviel" war, da aber ungemein viele Menschen sehr viel giftiger leben und doch nicht an MM erkranken, denke ich dass es für mich vergebene Liebesmüh ist, nach hinten zu schauen. Das macht doch nur bitter und auch nicht wieder gesund.