Mutter und Chemotherapie wurde erstellt von Mapoli
07 Nov. 2013 22:17
- Mapoli
-
1676 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
Hallo Ihr lieben mitbetroffenen Mütter,
bei mir soll nun mit der Induktionschemo vor Hochdosis und Stammzelltransplantation begonnen werden. Was wurde Euch vor der Chemo zu Verhaltensweisen mit den Kindern gesagt?
Ich weiß, das in den Ausdünstungen (Scchweiß, Tränen, Urin usw.) hohe Giftkonzentrationen enthalten sind. Auf meine Telefonische Anfrage hin in der Praxis wurde mir von den Schwestern, die die Zytostatika verabreichen gesagt, dass da die Meinungen sehr auseinander gehen, man aber in der Regel keine Einschränkungen geben würde.
Mhhh, das finde ich bedenklich. Welchen Rat habt ihr bekommen? Wie habt ihr Euch verhalten?
Ich möchte ja meinen Kindern nicht auch noch schaden. Da in meiner Familie Krebserkrankungen eh gehäuft vorkommen, sind sie genetisch besonders vorbelastet und sollten nicht auch noch durch mich zusätzliche belastet werden.
Da hat man Jahre lang gestillt und überwiegend Biologisch ernährt und dann sowas:bang:
bei mir soll nun mit der Induktionschemo vor Hochdosis und Stammzelltransplantation begonnen werden. Was wurde Euch vor der Chemo zu Verhaltensweisen mit den Kindern gesagt?
Ich weiß, das in den Ausdünstungen (Scchweiß, Tränen, Urin usw.) hohe Giftkonzentrationen enthalten sind. Auf meine Telefonische Anfrage hin in der Praxis wurde mir von den Schwestern, die die Zytostatika verabreichen gesagt, dass da die Meinungen sehr auseinander gehen, man aber in der Regel keine Einschränkungen geben würde.
Mhhh, das finde ich bedenklich. Welchen Rat habt ihr bekommen? Wie habt ihr Euch verhalten?
Ich möchte ja meinen Kindern nicht auch noch schaden. Da in meiner Familie Krebserkrankungen eh gehäuft vorkommen, sind sie genetisch besonders vorbelastet und sollten nicht auch noch durch mich zusätzliche belastet werden.
Da hat man Jahre lang gestillt und überwiegend Biologisch ernährt und dann sowas:bang:
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Margret antwortete auf Mutter und Chemotherapie
07 Nov. 2013 23:22
- Margret
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Liebe Mapoli,
ich glaube, da machst du dir völlig überflüssige Sorgen. Der größte Teil wird über den Urin ausgeschieden, mit dem deine Kinder oder sonstige Angehörige ja nicht in Kontakt kommen.
Auch in den Arbeitsanweisungen für Pflegekräfte wird auf die hochkonzentrierte Ausscheidung über den Urin hingewiesen, während Tränen und Schweiss allein schon aufgrund der geringen Menge keine Rolle spielen.
Deine Kinder werden bei normalem Umgang miteinander NICHT krank durch dich, auch nicht durch den winzigen Teil natürlichen Schweisses auf der Haut. Sie werden vermutlich eher krank, wenn sie keinen Kontakt zu dir haben!
Jeder (Ehe)Partner, der mit einem Krebskranken zusammelebt, hat zwangsläufig vielfältigen Kontakt mit Körperflüssigkeiten, bis hin zu Vaginalsekret und Sperma - es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass dadurch ein Angehöriger Schaden genommen hätte (mal abgesehen davon, dass während einer Chemo und ihren Neben- und Nachwirkungen der Bedarf nach Sex ohnehin gegen Null geht).
Konzentrier dich auf dich und deine Gesundheit und plag dich nicht mit überflüssigen Sorgen!
Alles Gute und liebe Grüße,
Margret
ich glaube, da machst du dir völlig überflüssige Sorgen. Der größte Teil wird über den Urin ausgeschieden, mit dem deine Kinder oder sonstige Angehörige ja nicht in Kontakt kommen.
Auch in den Arbeitsanweisungen für Pflegekräfte wird auf die hochkonzentrierte Ausscheidung über den Urin hingewiesen, während Tränen und Schweiss allein schon aufgrund der geringen Menge keine Rolle spielen.
Deine Kinder werden bei normalem Umgang miteinander NICHT krank durch dich, auch nicht durch den winzigen Teil natürlichen Schweisses auf der Haut. Sie werden vermutlich eher krank, wenn sie keinen Kontakt zu dir haben!
Jeder (Ehe)Partner, der mit einem Krebskranken zusammelebt, hat zwangsläufig vielfältigen Kontakt mit Körperflüssigkeiten, bis hin zu Vaginalsekret und Sperma - es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass dadurch ein Angehöriger Schaden genommen hätte (mal abgesehen davon, dass während einer Chemo und ihren Neben- und Nachwirkungen der Bedarf nach Sex ohnehin gegen Null geht).
Konzentrier dich auf dich und deine Gesundheit und plag dich nicht mit überflüssigen Sorgen!
Alles Gute und liebe Grüße,
Margret
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Lumpi antwortete auf Mutter und Chemotherapie
08 Nov. 2013 11:58
- Lumpi
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Hallo,
ich denk auch, wie Margret, dass es da keinen Grund zu großer Sorge gibt.
Als ich behandelt wurde war mein damals Jüngster ein gute 2 Jahre alt und meine Frau schwanger. Das einzige Mal, dass mir in der Hinsicht ein Hinweis zur Vorsicht gegeben wurde, war gleich zu Beginn, bei der Szintigraphie, wegen der Strahlung vom Kontrastmittel. Die nimmt man ja in dem Fall nach Hause mit.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du andere durch bloßen Kontakt vergiften wirst
Wenn Dich die Frage aber umtreibt, frag doch einfach nochmal Deine Ärzt/innen danach. Die können Dir die Sorge wahrscheinlich am ehesten nehmen.
LG und alles Gute für die kommende Behandlung!
ich denk auch, wie Margret, dass es da keinen Grund zu großer Sorge gibt.
Als ich behandelt wurde war mein damals Jüngster ein gute 2 Jahre alt und meine Frau schwanger. Das einzige Mal, dass mir in der Hinsicht ein Hinweis zur Vorsicht gegeben wurde, war gleich zu Beginn, bei der Szintigraphie, wegen der Strahlung vom Kontrastmittel. Die nimmt man ja in dem Fall nach Hause mit.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du andere durch bloßen Kontakt vergiften wirst
Wenn Dich die Frage aber umtreibt, frag doch einfach nochmal Deine Ärzt/innen danach. Die können Dir die Sorge wahrscheinlich am ehesten nehmen.
LG und alles Gute für die kommende Behandlung!
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JeanVa antwortete auf Mutter und Chemotherapie
15 Nov. 2013 13:40
- JeanVa
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Mach dir da wirklich keine Sorgen. Wie Margret richtig sagt sind die Menge die über Schweiss und Tränen ausgeschieden werden so klein dass sie der Familie keinen Schaden zufügen.
Mach nicht den Fehler und halte deswegen die Kinder von dir fern. Es ist schon schlimm für sie mitanzusehen wie du leidest und da Angehörige in der Zeit oft nur schwer Worte finden, brauchen sie deine Nähe zu spüren. (je nach alter der Kinder natürlich :lol:)
Wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Behandlung!
Mach nicht den Fehler und halte deswegen die Kinder von dir fern. Es ist schon schlimm für sie mitanzusehen wie du leidest und da Angehörige in der Zeit oft nur schwer Worte finden, brauchen sie deine Nähe zu spüren. (je nach alter der Kinder natürlich :lol:)
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