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Nebenwirkungen Lenaledomit und Daratumab wurde erstellt von Manfred
22 Nov. 2025 19:16
  • Manfred
  • 3 Beiträge seit
    17 Juli 2024
Guten Tag,

meine Frau hat ein M.lom und klagt über:
- sehr starkes nächtliches Schitzen. Sie muss sich min 4x umzoihen, weil sie so durchgeschwitzt ist.# Ändert sich das von selbst oder bleibt das
- tägliche lang andauernde Reizhustenattacken. Der Artzt sagt: Bronchitis.# ist das Immunsytem durch die Therapie geschwächt
- Müdigkeit und Erschöfung#wie kann sie dem entgeenwirken.

Lieben Gruss
Manfred Gronau

Doris2460 antwortete auf Nebenwirkungen Lenaledomit und Daratumab
23 Nov. 2025 14:22
  • Doris2460
  • 672 Beiträge seit
    13 August 2022
Wenn es eine Bronchitis ist bitte sofort und sehr konsequent behandeln. Die Lunge ist eine große Schwachstelle beim MM.

Ja das Immunsystem ist geschächt und auch so gewollt.

Das Schwitzen hatte ich nicht so intensiv und jetzt nur noch selten.

Müdigkeistage habe ich immer mal, aber es kann auch Fartique sein, da gibt es such Möglichkeiten.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

24 Nov. 2025 12:40
  • Ibi
  • 158 Beiträge seit
    17 März 2025
Hallo Manfred,

Das Immunsystem ist bei Myelompatienten, zum einen durch die Erkrankung selber und zum anderen durch die Behandlung geschwächt. Daratumumab als Antikörper tötet leider auch manche gesunde Immunzellen ab, die auch CD38 auf der Oberfläche haben.
Deswegen sollte man bei Infekte immer aufpassen. Wenn deine Frau schon in der Erhaltungstherapie mit Lenalidomid und Daratumumab ist, könnte man eventuell die Immunabwehr stärken durch Gabe von Immunglobulinen (IgG). Das bekommen sehr viele Patienten in der Erhaltung. Aber vielleicht bekommt sie das schon. Wenn du das Profil ausfüllst ist es einfacher für die Forumsmitglieder gezielt zu antworten.
Mein Mann hatte dieses Jahr eine doppelte Lungenentzündung, nach einer Grippe und hatte auch dieses extreme Schwitzen. Das hat meine ich ca. 3 Wochen nach abklingen der Lungenentzündung gedauert. Dann verschwand es von alleine. Sollte es länger dauern, sollte man es unbedingt abklären lassen, es könnte einen anderen Infekt sein oder vom Myelom selber kommen.
Die Müdigkeit ist leider normal, vor allem Lenalidomid verursacht Müdigkeit (Thalidomid, wovon Lena abgeleitet wurde, wurde ja früher auch als Beruhigungs- und Schlafmittel verwendet). Evtl. hilft es die Dosis zu reduzieren, müsste man mit dem Onkologen/Hämatologen besprechen.
Fatigue kommt leider auch vor (bei allen Krebspatienten) auch noch lange nach der Behandlung.
Unter „Brochüren-Links“ hier im Forum findest du mehr Information, z.B. www.myelom.org/component/jdownloads/?tas...id=22&m=0&Itemid=101
Ich hoffe ihr findet die Ursache und wünsche deiner Frau gute Besserung

Liebe Grüße
Ibi

08 Dez. 2025 18:59
  • Manfred
  • 3 Beiträge seit
    17 Juli 2024
Danke. Wie wird IgG verabreciht bitte.

LG
Manfred

08 Dez. 2025 21:12
  • Ibi
  • 158 Beiträge seit
    17 März 2025
Hallo Manfred,
mein Mann bekommt es einmal monatlich als Infusion. Es gibt es auch als subkutane Spritze, die man jede Woche selber appliziert. Mann bekommt dazu dann zuerst eine Schulung.
Ich hoffe deine Frau geht es mittlerweile etwas besser.

Liebe Grüße
Ibi

13 Dez. 2025 12:11
  • Manfred
  • 3 Beiträge seit
    17 Juli 2024
Hallo Ibi,

danke für den Hinweis. Euch alles Gute.

LG
Manfred

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