AMMonline

     

betti52 antwortete auf Verdacht IDG Myelom
26 Jan. 2025 11:24
  • betti52
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
Hallo!

Sonst besprech das doch mal mit Deinem doc,
ob man nicht eine Knochenmarkspunktion
machen koennte, wenn Du das moechtest,

Dann kann man ja feststellen, wieviel
Prozent Plasmazellen sich im Knochenmark
befinden.

Alles Gute.

Gruss, Bettina

JoHann antwortete auf Verdacht IDG Myelom
29 Jan. 2025 10:03
  • JoHann
  • 38 Beiträge seit
    21 Januar 2025
Hallo ihr lieben,

ich bekomm hier gerade ein wenig die Krise und häng total in der Luft & weiss nicht so recht wie es weiter geht.

Ich warte noch auf den "endgültigen" Befund aus Tübingen und mit der weiteren Marschrichtung. Eben, ich weiss nur dass ein Ganzkörper MRT stattfinden soll. Wie und wann weiss ich nicht, ich habe auch nochmal gesagt dass ich gerne eine KM Punktion hätte. Ich glaube aber sie machen sehr viel von den Blutergebnissen abhängig. Die Abnahme ist jetzt eine Woche her.
Der Doc meinte nur er meldet sich sobald alles da ist.

Ich habe im Moment echt Angst. Die Nächte sind einfach nicht schön-ich habe Schmerzen in den Rippen, Beckenknochen, Schienbeinen etc.
Tagsüber gehts einigermaßen.

Und ich frage mich einfach, wenn es ein Myelom ist, wie weit ist das wenn ich eigentlich gute Blutwerte habe und jetzt zum erste mal Schmerzen seit zwei Wochen,
Wie weit könnte das fortgeschritten sein?
Habe ich evtl. einen aggressiven Verlauf?
Wenn es doch schon 4-5 Jahre in mir ist? (damals wurde ja zum ersten mal der IGD festgestellt)

Es nagt wahnsinnig an mir und ich weiss überhaupt nicht mehr was richtig oder falsch ist? Familiär sind wir gerade irgendwie auch schon an der Grenze da mich natürlich das Thema sehr beschäftigt aber das Leben ja weitergeht mit Kind etc.

Hat jemand schlaue Tipps ?

Flo83 antwortete auf Verdacht IDG Myelom
29 Jan. 2025 10:19
  • Flo83
  • 75 Beiträge seit
    27 Februar 2024
Hallo Jojo,

laut deinen bisherigen Ergebnissen sieht es im Moment nicht nach einem aktiven Myelom aus. Das sollte dich doch eher beruhigen. Du scheinst psychisch sehr angeschlagen zu sein. Von daher mein Tipp einen Psychologen (evtl. Psycho-Onkologen) ins Boot zu nehmen. Bevor es noch schlimmer wird.

Nichts ist beständiger als der Wandel

Callosum62 antwortete auf Verdacht IDG Myelom
29 Jan. 2025 12:16
  • Callosum62
  • 250 Beiträge seit
    18 September 2023
Hallo,
keine Ahnung, ob ich da einen wirklich schlauen Tip für Dich auf Lager habe, aber ich versuche es mal.
In der Psychologie teilt man Ängste in zwei Gruppen ein: angemessene bzw. situationsadäquate Ängste und irrationale Ängste. Und dann noch leichte, mittelschwere und schwere Ängste. Außerdem ist die Angst der Bruder der Depression.
Am besten ist ein mittelschweres angemessenes Angstniveau. Kann sein, das dieser Zug für Dich abgefahren ist und bereits eine irrationale, schwere Angst vorliegt. Dann sprechen wir von einer klinisch relevanten Angststörung. Kann auch sein, dass eine solche Diagnose Deine Angst zunächst noch verstärkt. Aber eine Angststörung gehört behandelt, alleine und mit Bordmitteln wie Entspannungsübungen oder beruhigenden Versicherungen, es werde schon nicht so schlimm, wird das schwierig. Angst vor Krankheit ist eine harte Nuss, zumal, wenn ein konkreter Anlass vorliegt. Und da die Angst ja wie gesagt auch irrational sein kann, helfen schlaue Tips alleine nicht weiter. Schon mal versucht, jemandem erfolgreich Flugangst oder eine Spinnenphobie auszureden? Funzt auch nicht.
Das Beste ist zumeist eine Kombination aus Psychotherapie und angstlösenden Medis. Nur müsste eine solche Angststörung zuvor mal jemand feststellen. Also entweder ein Psychiater oder ein Psychologischer Psychotherapeut. Und eine Diagnose vergeben. Dazu braucht es einen Termin, nicht leicht zu bekommen.
Wenn gar nichts anderes geht, würde ich das Gespräch mit dem Hausarzt suchen. Es ist völlig in Ordnung, mal für eine kurze Zeit ein sanftes, angstlösendes Antidepressivum einzunehmen, um die Situation zu entaktualisieren und aus der Nummer herauszukommen. Macht nicht süchtig, muss aber individuell ausprobiert werden, ob einem das bestimmte Mittel hilft, z.B auch bei der Verbesserung des Schlafs. Ohne Tiefschlaf findet im Gehirn nur wenig Verarbeitung psychisch belastender Situationen statt, und dann setzen sich gerne mal Depressionen fest.

Aber das sind jetzt hier nur Vorschläge, die eine professionelle psychologische Diagnostik nicht ersetzen können.

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)

JoHann antwortete auf Verdacht IDG Myelom
29 Jan. 2025 14:20
  • JoHann
  • 38 Beiträge seit
    21 Januar 2025
Ich war tatsächlich schon beim Hausarzt & habe ihm (auch die psychische) Situation erklärt. Habe auch was gegen die Angst bekommen. Dauert wohl noch ein wenig bis es wirkt.
Ich bin definitiv in der Angst Spirale.

Diese Ungewissheit frisst mich grad auf.
Auf der einen Seite die normalen Blutwerte.

Auf der anderen die Schmerzen, die Angst wenn ich pinkel weil ich nur Schaum seh & halt die hohen IGD.

JoHann antwortete auf Verdacht IDG Myelom
01 Feb. 2025 09:24
  • JoHann
  • 38 Beiträge seit
    21 Januar 2025
Guten Morgen ihr lieben Helfer,

ich muss mal meinem Ärger hier grad bisschen Raum verschaffen. Vielleicht reagiere ich auch zu emotional und zu ängstlich.

Ich habe gestern alle Blutwerte vom Doc bekommen und hatte kurz per Mail Kontakt.

Wie ihr ja wisst ist das IGD gestiegen über die Jahre.
Gestern habe ich auch gesehen dass das Beta 2 Micro Globulin über Norm ist. Nicht viel 2,7 - Norm geht bis 2,4. Aber vor einem Jahr war das noch bei 1,5.

Das hat den Doc gar nicht interessiert. Er sagt das hat keine Aussagekraft so lange ich keine Diagnose habe.
Aber es ist doch gestiegen.

Jetzt soll ein MRT ENDE März stattfinden.

Was würdet ihr denn tun in so einem Fall?
Mit den Schmerzen und dem Urin.

Ich bekomm natürlich etwas Angst hier, dass man jetzt schon reagieren müsste.

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