jürgenk antwortete auf Warum überleben MM Patienten so lange?
09 Apr. 2012 22:12
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
Hallo Lisa
vielen Dank für den Hinweis auf den ermutigenden Beitrag. Meine Datei der Mutmacher wird immer länger. Wenn das man nicht zu Übermut führt.
LG
Jürgen
vielen Dank für den Hinweis auf den ermutigenden Beitrag. Meine Datei der Mutmacher wird immer länger. Wenn das man nicht zu Übermut führt.
LG
Jürgen
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Jeanny150765 antwortete auf Warum überleben MM Patienten so lange?
09 Apr. 2012 22:20
- Jeanny150765
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
17 Juni 2010
Hallo Jürgen,
das war ein gutes Ostergeschenk,Dein Bericht.Er macht Mut und hilft,besser mit MM zurecht zu kommen.Man freut sich sehr,wenn man auch mal was "positives" lesen kann.Das auch mit MM,das Leben irgentwie weiter geht.
Vielen lieben Dank und weiterhin alles alles Gute und weitere 16 Jahre.
LG
Jeanny
das war ein gutes Ostergeschenk,Dein Bericht.Er macht Mut und hilft,besser mit MM zurecht zu kommen.Man freut sich sehr,wenn man auch mal was "positives" lesen kann.Das auch mit MM,das Leben irgentwie weiter geht.
Vielen lieben Dank und weiterhin alles alles Gute und weitere 16 Jahre.
LG
Jeanny
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lisa_kotschi antwortete auf Warum überleben MM Patienten so lange?
11 Apr. 2012 13:48
- lisa_kotschi
-
1139 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
hallo Rudi,
Du hast recht: Das MM von JuergenM wurde zwar 1996 nach Meinung von einem Teil der Ärzte als behandlungsbedürftig gesehen, aber - bestärkt von der Meinung anderer Ärzte - begann er mit seinen Behandlungen erst später (allerdings stufe ich z.B. die Aredia-Therapie auch als Behandlung ein).
In jedem Fall habe ich den Vorspann zum Therapiebericht leicht abgeändert. Im Forum lasse ich ihn stehen, sonst wird Dein Beitrag nicht mehr klar.
LG Lisa
Du hast recht: Das MM von JuergenM wurde zwar 1996 nach Meinung von einem Teil der Ärzte als behandlungsbedürftig gesehen, aber - bestärkt von der Meinung anderer Ärzte - begann er mit seinen Behandlungen erst später (allerdings stufe ich z.B. die Aredia-Therapie auch als Behandlung ein).
In jedem Fall habe ich den Vorspann zum Therapiebericht leicht abgeändert. Im Forum lasse ich ihn stehen, sonst wird Dein Beitrag nicht mehr klar.
LG Lisa
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rudi antwortete auf Warum überleben MM Patienten so lange?
11 Apr. 2012 17:40
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Es ist wohl so, daß fast alle Myelom Patienten eine mehr oder weniger lange Initialphase einer monoklonalen Gammopathie durchlaufen.
Diese Phase kann durchaus 10, 20 oder 30 Jahre dauern bis dann ein aktives symptomatisches multiples Myelom daraus entsteht.
Nur bei wenigen wird in sehr früher Phase der Gammopathie diese entdeckt (diagnostiziert) und protokolliert.
So ist die "Dunkelziffer" der Langzeitverläufe mit Aufteilung in einen Zeitraum "vor der Therapie" und einen Zeitraum " Nach Beginn der Therapie" nur selten festgehalten bzw. bemerkt.
Die meisten MM Patienten werden erst diagnostiziert, wenn schon CRAB Kriterien vorliegen, also das MM schon "aktiv ausgebrochen ist".
Und deshalb sind meist nur Zeiträume von Beginn der Therapie bis zum MM bedingten Tod festgehalten. Und diese sind oft kürzer als die unbemerkt gebliebenen Vorphasen der unsymtomatischen monoklonalen Gammopathie.
Selbst bei der Diagnose MGUS kann schon Jahrelang eine monoklonale Gammopathie vorgelegen haben, die nicht bemerkt wurde, weil keine Probleme vorlagen und bei anderen Blutuntersuchungen keine Merkmale auftraten.
Ich würde mal behaupten, daß fast alle MM Patienten von der allerersten "krebsigen Zellentartung" einer Plasmazelle (erste Myelomzelle) bis zum "statistisch protokolliertem Todesfall" einen Gesmtverlauf von weit über zehn Jahren haben. Mehr als die Hälfte sogar einen Verlauf von über 20 Jahren.
Ob es für den Einzelnen nun besser oder schlechter ist, wenn er sehr frühzeitig durch eine Zufallsdiagnose erfährt, daß er monoklonale Gammopathie hat ist die Frage?
Für manche bedeuet das ja eventuell 10 bis 20 Jahre Angst in völlig "gesundem" und normalem Leben vor dem drohenden zu erwartenden Ungeheuer "Multiples Myelom".
Vielleicht ist es besser, wie es bei den meisten stattfindet, erst spät bei "Ausbruch" der MM Krankheit davon zu erfahren. Der Schock ist dann zwar schlagartig und sehr massiv, aber man hat sich nicht 10-20 Jahre davor das Leben halb ruiniert mit ständigen Angstgefühlen.
Und für die erst sehr spät diagnostizierten MM-ler sieht es dann "verzerrt" so aus, als hätten sie nur einige Jahre mit der Krankheit MM überlebt.
Die Überlebensstatistiken beginnen die Zeitrechnung ja meistens beim Start der 1. Therapie, d. h. meist bei beginn der 3 Zyklen Induktionstherapie vor autologer SZT oder bei Beginn der konventionellen Chemotherapie bei älteren Patienten.
So kann es passieren, daß ein Patient eben 20 Jahre Vorgeschichte hat (MGUS, smolderingMM) und 5 Jahre Therapiephasen (Summe =25 Jahre) und andere erst bei Ausbruch des MM diagnostizierten haben eben nur 5 Jahre Therapiephase aufzuweisen bis zum Ende (Summe = 5 Jahre). Obwohl diese auch schon vor Ausbruch des MM eine Vorphase von 20 Jahren hatten.
Also alles relativ und nicht immer nachvollziebar.
Diese Phase kann durchaus 10, 20 oder 30 Jahre dauern bis dann ein aktives symptomatisches multiples Myelom daraus entsteht.
Nur bei wenigen wird in sehr früher Phase der Gammopathie diese entdeckt (diagnostiziert) und protokolliert.
So ist die "Dunkelziffer" der Langzeitverläufe mit Aufteilung in einen Zeitraum "vor der Therapie" und einen Zeitraum " Nach Beginn der Therapie" nur selten festgehalten bzw. bemerkt.
Die meisten MM Patienten werden erst diagnostiziert, wenn schon CRAB Kriterien vorliegen, also das MM schon "aktiv ausgebrochen ist".
Und deshalb sind meist nur Zeiträume von Beginn der Therapie bis zum MM bedingten Tod festgehalten. Und diese sind oft kürzer als die unbemerkt gebliebenen Vorphasen der unsymtomatischen monoklonalen Gammopathie.
Selbst bei der Diagnose MGUS kann schon Jahrelang eine monoklonale Gammopathie vorgelegen haben, die nicht bemerkt wurde, weil keine Probleme vorlagen und bei anderen Blutuntersuchungen keine Merkmale auftraten.
Ich würde mal behaupten, daß fast alle MM Patienten von der allerersten "krebsigen Zellentartung" einer Plasmazelle (erste Myelomzelle) bis zum "statistisch protokolliertem Todesfall" einen Gesmtverlauf von weit über zehn Jahren haben. Mehr als die Hälfte sogar einen Verlauf von über 20 Jahren.
Ob es für den Einzelnen nun besser oder schlechter ist, wenn er sehr frühzeitig durch eine Zufallsdiagnose erfährt, daß er monoklonale Gammopathie hat ist die Frage?
Für manche bedeuet das ja eventuell 10 bis 20 Jahre Angst in völlig "gesundem" und normalem Leben vor dem drohenden zu erwartenden Ungeheuer "Multiples Myelom".
Vielleicht ist es besser, wie es bei den meisten stattfindet, erst spät bei "Ausbruch" der MM Krankheit davon zu erfahren. Der Schock ist dann zwar schlagartig und sehr massiv, aber man hat sich nicht 10-20 Jahre davor das Leben halb ruiniert mit ständigen Angstgefühlen.
Und für die erst sehr spät diagnostizierten MM-ler sieht es dann "verzerrt" so aus, als hätten sie nur einige Jahre mit der Krankheit MM überlebt.
Die Überlebensstatistiken beginnen die Zeitrechnung ja meistens beim Start der 1. Therapie, d. h. meist bei beginn der 3 Zyklen Induktionstherapie vor autologer SZT oder bei Beginn der konventionellen Chemotherapie bei älteren Patienten.
So kann es passieren, daß ein Patient eben 20 Jahre Vorgeschichte hat (MGUS, smolderingMM) und 5 Jahre Therapiephasen (Summe =25 Jahre) und andere erst bei Ausbruch des MM diagnostizierten haben eben nur 5 Jahre Therapiephase aufzuweisen bis zum Ende (Summe = 5 Jahre). Obwohl diese auch schon vor Ausbruch des MM eine Vorphase von 20 Jahren hatten.
Also alles relativ und nicht immer nachvollziebar.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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sergio antwortete auf Warum überleben MM Patienten so lange?
11 Apr. 2012 20:28
- sergio
479 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
Rudi,
ja alles ist relativ...
ich kenne auch eine Patientin hier, sie hat seit ueber 20 Jahren MGUS und fuehrt ein normales Leben, aber eben das Bewusstsein von MGUS.
ja alles ist relativ...
ich kenne auch eine Patientin hier, sie hat seit ueber 20 Jahren MGUS und fuehrt ein normales Leben, aber eben das Bewusstsein von MGUS.
Sergio
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Carebear antwortete auf Warum überleben MM Patienten so lange?
12 Apr. 2012 17:53
- Carebear
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Positiv am MGUS, trotz der damit verbundenen Angst, ist das das MM durch die Kontrollen der Aerzte schnell in den Anfangsschuhen erkannt wird, und nicht wenn man kurz davor ist, das Lebenslicht auszuhauchen. Leider passiert es oft bei Krebserkrankungen, dass man erfaehrt, man hat Krebs, und ein paar Monate spaeter ist man tot. Durch das MGUS - so schlimm es auch ist, jahrelang mit so ernsten Gedanken im Hinterkopf zu leben - kann man sich langsam vorbereiten, dass man moeglicherweise krank wird (und wirklich, die meisten Menschen werden irgendwann krank, wir sind halt eben einen Schritt voraus), sich an den Gedanken gewoehnen, ueber MM lernen, dann ist es nicht so ein Riesenschock, es ist mehr ein 'ease into it' - hoffentlich ueber viele, viele, viele Jahre...
Ich find immer, die groessten Aengste kommen aus Unwissenheit, wenn man sich nicht auskennt...ich war so sehr erschrocken, als ich mein Blutbild in der Post erhalten hatte, mehrere Tage auf einen ersten Arzttermin warten musste, im Internet nur schreckliche Prognosen finden konnte, noch laenger auf Untersuchungen und deren Ergebnisse warten musste...natuerlich ist MGUS nicht schoen, es ist aber bei weitem nicht das Schlimmste das einem passieren kann. Allerdings hab ich noch leicht reden, sollten meine Blutwerte sich verschlechtern, schreck ich mich bestimmt fuerchterlich..
Es waer schoen, wenn man MGUS irgendwie den Schreck nehmen koennte...
Ich find immer, die groessten Aengste kommen aus Unwissenheit, wenn man sich nicht auskennt...ich war so sehr erschrocken, als ich mein Blutbild in der Post erhalten hatte, mehrere Tage auf einen ersten Arzttermin warten musste, im Internet nur schreckliche Prognosen finden konnte, noch laenger auf Untersuchungen und deren Ergebnisse warten musste...natuerlich ist MGUS nicht schoen, es ist aber bei weitem nicht das Schlimmste das einem passieren kann. Allerdings hab ich noch leicht reden, sollten meine Blutwerte sich verschlechtern, schreck ich mich bestimmt fuerchterlich..
Es waer schoen, wenn man MGUS irgendwie den Schreck nehmen koennte...
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