AMMonline

     

15 Apr. 2019 11:12
  • Vicky1964
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Danke, Monika.
Ich habe in der r. Hirnhälfte, bei 12-15h, sechs weisse Punkte. Mein Neurochirurg hat mir schon bestätigt, dass dies, für eine damals 50jährige Frau, nicht normal ist.
Ich habe typische GadoliniumHautmarker und extreme Schmerzen in den Oberarmen und Oberschenkeln.
Alles ist verhärtet. Linker Oberschenke lt. neurologischer Untersuchung ALLES taub.
An mehreren Stellen am Körper Gewebeeinbrueche, tiefe Furchen, insbesondere am Kopf.
Mehrere Schädel-MRT wegen Hypophysenzyste und nach Unfällen mit Schädelhirntrauma u. Blutung.
Nieren- u Blasenprobleme. Vor 6 J. 7 schwere Blasenentzündungen.
Blasenspiegelung in KH mit Ergebnis: Veränderung des Blasenwandgewebes.
Taeglich Blutung über die Blase beim WC-Gang.
Ende des Monats bin ich endlich in einer guten Kölner Hautklinik.
Rheuma, vor Jahren ausgeschlossen. Gibt es auch in meiner Familien seit Generationen nicht.
Auch keine anderen genetisch vererbbaren Krankheiten am Gewebe.

15 Apr. 2019 21:58 - 15 Apr. 2019 22:12
  • lisa_kotschi
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Liebe Runde,

Klärt mich bitte auf: sprecht ihr ausschließlich von MRT mit Kontrastmittel oder generell von bildgebenden Verfahren mit Kontrastmittei.

So habe ich seit Mitte Dezember 4-5 CTs mit Kontrastmittel zur Diagnostik bekommen. Habe ich schon großes Unbehagen wegen der hàufigen Strahlenbelastung, so steigert sich mein Unbehagen nun mit den Kontrastmitteln. Worauf muss ich achten? Danke für euren Rat

Lisa
Letzte Änderung: 15 Apr. 2019 22:12 von lisa_kotschi.

16 Apr. 2019 08:54
  • Vicky1964
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo Lisa,
ich hatte bei einem CT noch nie Kontrastmittel; nur bei MRT.
Ich empfehle dir, vor jeder Untersuchung, bei der du Kontrastmittel bekommen könntest, sehr viel zu Trinken und kurz vor der Untersuchung eines zum WC zu bringen, aber nicht Alles. Wenn du das beherzigst "leuchtest" du auch ausreichend, ohne Kontrastmittel. Noch besser zum Leuchten kommt man wohl mit Ananassaft, heisst es.
Habe ich selbst noch nicht ausprobiert und in meinen Körper kommt kein Kontrastmittel mehr.
Mir geht es , nach den letzten beiden Untersuchungen "mit" in Juni/Juli 2018, sehr schlecht.
Ich hatte schon viele Jahre viele Probleme. Fünf Hautärzte/Phlepologen u. eine Venenklinik wussten keinen Rat, wegen meiner Arme, Oberschenke, Rumpf u. Fußgelenke.
Am Abend der Untersuchung von 7/2018 sehe ich dann den USSchauspieler Chuck Norris im TV, der über die GadoliniumKrankheit seiner Ehefrau berichtet und da fallen mir im wahrsten Sinne des Wortes die Schuppen von den Augen. In 12/2018 habe ich mein 24 Std. Urin über ein dt.-amerikan. Labor in Deutschland untersuchen lassen und bin entsetzt. Ich habe tatsächlich so eine, nicht unerhebliche Vergiftung. Alle anderen, auch nicht so einfachen Werte, sind aber für meine gesundheitlichen Probleme nicht verantwortlich. Das ist ausschließlich NFS, Nephrogene systemische Fibrose. Das macht den Taucheranzug, von dem der ein oder andere, in Zusammenhang mit MGUS, sicherlich schon gehört hat.

16 Apr. 2019 16:37 - 16 Apr. 2019 16:43
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Lisa,

bei der Computertomografie handelt es sich meist um jodhaltige Kontrastmittel, jedenfalls aber nicht um gadoliniumhaltige Kontrastmittel.

Gadoliniumhaltige Kontrastmittel werden ausschließlich bei der Magnetresonanztomografie (= MRT/Kernspintomografie) gespritzt. Gadolinium ist ein extrem giftiges Metall. Es wird in Chelatverbindungen verpackt durch den Körper geschleust. Mittlerweile ist gesichert, dass Teile dieser Verbindungen aufbrechen und somit das Gadolinium nicht vollständig aus dem Körper transportiert werden kann. Es lagert sich in verschiedenem Gewebe, in Organen und auch im Gehirn ab. Die Pharma will von Folgeerkrankungen noch nichts wissen, so wollten mich damals auch die Radiologen besänftigen - man wisse doch noch gar nicht, was das Gadolinium im Körper macht. Im Netz gibt es mittlerweile zahlreiche Berichte dazu, insbesondere auch aus den USA.
Der einzige Weg später Gadolinium aus dem Körper zu entgiften sind Infusionen mit Chelatbildnern. Diese sind sehr kostspielig, werden von der Krankenkasse nicht bezahlt und wirken nur begrenzt. Manche Patienten vertragen sie auch nicht.
Lineare Kontrastmittel waren günstiger, die Chelate nicht so stabil. Hier hat Bfarm reagiert und die Zulassungen ruhend gestellt. Makrozyklische Kontrastmittelverbindungen werden als "sicherer" gehandelt und weiterhin in der Radiologie angewendet.
Die Gruppe umfasst mittlerweile weit über 1000 Geschädigte. Es hat sich gezeigt, dass Patienten die die "sicheren" makrozyklischen Kontrastmittel bekommen haben, meist nicht weniger Rückstände im Körper haben, die aber noch hartnäckiger auf die Metallausleitungen ansprechen.

Beim Thema "Taucheranzug" fällt mir Angela ein.

Liebe Grüße und Dir vor allem viel Gesundheit,

Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
Letzte Änderung: 16 Apr. 2019 16:43 von leopoldi.

16 Apr. 2019 18:42
  • lisa_kotschi
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Liebe Vicky, liebe Monika,

Danke für eure Antworten, jetzt kann ich besser mit meiner Situation umgehen. Nachdem bei mir (neu: Urotelkarzinom) bisher weder die klassische Chemo mit Cisplatin/Gencitabin geholfen bzw. der Antikörper krasse Nebenwirkungen hervorgerufen hat, hatte ich mich weniger um die CT-Diagnostik mit Kontrastmittel gekümmert. Ich muss jetzt eine verträgliche und vor allem wirksame Therapie finden.

Nochmals Danke
Lisa

16 Apr. 2019 18:55
  • Eilbacher
  • 260 Beiträge seit
    29 Oktober 2009
Liebe Lisa,
dass tut mir leid zu hören,wirklich!
Welche Behandlungsoption wird Dir denn vorgeschlagen?Bist Du mit Deinen Behandlern zufrieden

Liebe Grüße von Birgit

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