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Neuigkeiten zum Multiplen Myelom

 

Multi-OMICS Profiling: Impfschutz in der Onkologie verbessern

Besonders hoch ist das Risiko schwerer Infektionen bei Immunsupprimierten Menschen, zu denen insbesondere auch Patientinnen und Patienten mit onkologischen oder hämatologischen Erkrankungen gehören. Ausgerechnet bei ihnen ist die Immunantwort auf eine Impfung nicht immer optimal. Sie lässt sich aber möglicherweise verbessern, wie Dr. Florian Wimmers von der Universität Tübingen zeigen konnte. Die Daten wurden auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Infektiologie (DGI) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) präsentiert. 

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EMA empfiehlt Zulassung von Linvoseltamab

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassung des bispezifischen Antikörpers Linvoseltamab für stark vorbehandelte Multiples-Myelom-Patienten empfohlen. Seine Targets sind das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA) auf Myelomzellen und CD3 auf T-Zellen.

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Lebensqualität beim Multiplen Myelom

Oft wird man beim erneut auftretenden Multiplem Myelom intensiv behandeln. Dieser Bericht stellt sich die Frage, was  das mit der Lebensqualität macht. Eine schöne kurze Zusammenfassung zu einer Studie von Fr. Dr. Weisel (Hamburg), in der gezeigt wurde, dass sich die auf die Gesundheit bezogene Lebensqualität durch die Anwendung der Dreifachtherapie mit Proteasomhemmer, Kortikosteroid und Anti-CD38-Antikörper gegenüber der Zweifachtherapie ohne Anti-CD-38-Antikörper tendenziell eher verbessert.

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Sekundäre Lymphome nach CAR-T-Zelltherapie

Auch wenn es nur sehr selten vorkommt, so können Lymphome als Folge einer CAR-T-Zell Therapie auftreten. 

Dieser Bericht soll keine Angst machen, nur auf die Wichtigkeit einer sorgfältigen und engmaschigen Überwachung von Patienten nach CAR-T-Zell Therapie, insbesondere hinsichtlich der potenziellen Entwicklung sekundärer Malignome hinweisen. Die regelmäßige Kontrolle im Zentrum, in dem die Car-T-Zell Therapie durchgeführt wurde, ist sehr wichtig.

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Brechen Krebszellen aus dem Knochenmark aus, entsteht gefährliche Vielfalt

Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und des Max Delbrück Center hat neue Details zur Ausbreitung des unheilbaren Knochenmarkkrebses „Multiples Myelom“ im Körper entdeckt: Wenn die Krebszellen aus dem Knochen ausbrechen und sich außerhalb des Knochenmarks vermehren, entsteht eine große Vielfalt von Tumorzellen, begleitet von einer deutlich veränderten Immunreaktion. Die Erkenntnisse, jetzt online im Fachjournal „Science Immunology“ erschienen, könnten wichtig für die Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie sein. 

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CAR-T-Zellen: Immuntherapie in Eigenproduktion

Mehr und mehr Universitätskliniken können CAR-T-Zellen in speziellen Laboren selbst herstellen. So haben sie die Möglichkeit, unabhängig von zugelassenen Indikationen schwer erkrankte Patientinnen und Patienten zu behandeln sowie Forschungsvorhaben voranzutreiben.

Mundschutz, Haube, Schuhwechsel, Schutzoverall: Als „Yoga“ bezeichnet Christianne Moraes die aufwendige Ankleidungsprozedur, in der sie zweimal mithilfe einer sogenannten Überschwenkbank die Schuhe wechseln muss. Vier Abschnitte durchläuft die Leiterin des CAR-T-Zell-Labors, um in den sogenannten Reinraum der Uniklinik Köln zu gelangen. Hier sollen bald T-Zellen mit chimärem Antigenrezeptor (CAR) in Eigenproduktion hergestellt werden – hermetisch geschützt vor fremden Viren und Bakterien.

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Innovative CAR-T-Zelltherapie bei Multiplem Myelom und Plasmazytalleukämie

Eine Plasmazellleukämie ist eine sehr seltene Form des Multiplen Myeloms, die manchmal, aber erst im späten Verlauf der Erkrankung, auftreten kann. Sie stellt die Behandler oft vor eine große Herausforderung, da sie nur sehr schwer behandelt werden kann. Nun hat man einen Hoffnungsschimmer mit diesem neuen Therapieansatz. CAR-T-Zellen mit allogenen T-Zellen, von einem Fremdspender.

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Ballaststoffreiche, pflanzenbasierte Ernährung verlangsamt Myelom-Progression

Eine ballaststoffreiche, pflanzenbasierte Ernährung kann bei Patienten mit den MGUS und SMM den Progress zum Multiplen Myelom verlangsamen und das metabolische sowie mikrobiomale Profil verbessern.
Kürzlich wurde beim ASH im Dezember 2024 und in der Fachzeitschrift Blood die NUTRIVENTION-Studie zu Ernährung beim MGUS und dem Smoldering Myelom veröffentlicht. Bisher fehlte der direkte Nachweis für den Einfluss einer gezielten Ernährungsintervention auf das Fortschreiten von MGUS und SMM zu einem Multiplen Myelom bisher.

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Vertrauen in die CAR-T-Zelltherapie

Dieser Bericht von Frau P. D. Dr. rer. nat. Nadine Kretschmer (Biologin, Heilpraktikerin und Fachjournalistin für Medizin) zeigt sehr schön, wie wichtig eine gute Aufklärung, Kommunikation und ein erfahrenes Zentrum bei der CAR-T-Zell Therapie sind.

Ebenso wichtig sind die Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld, der Austausch mit anderen Betroffenen, z.B. in Selbsthilfegruppen, sowie psychologische Begleitung können zudem hilfreich und motivierend sein. Dazu ist unser Forum sehr hilfreich und auch der online Stammtisch. 

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Die International Myeloma Foundation (IMF) feiert Myelom-Meilensteine für den Myeloma-Aktionsmonat 2025

STUDIO CITY, CA, 1. März 2025 - Der Myeloma Action Month ist eine jährliche globale Sensibilisierungskampagne, die jeden März stattfindet, um das Bewusstsein zu schärfen und Maßnahmen für Multiples Myelom zu fördern - ein Blutkrebs, von dem jedes Jahr über 176.404 Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind.

Jeden März kommt die globale Myelom-Community von Patienten, Pflegepartnern, Gesundheitsdienstleistern und Unterstützern zusammen, um persönliche Geschichten zu teilen, zum Handeln anzuregen und das Bewusstsein für diesen wenig bekannten Blutkrebs zu schärfen.

In diesem Jahr lädt die International Myeloma Foundation SIE ein, Ihren persönlichen #MyelomaMilestone zu teilen und in unserem kollektiven Kampf gegen das multiple Myeloma gestärkt zu werden.

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Hochrisikomerkmale beim Multiplen Myelom

KOMBINATION AUS FISH UND SKY92 VERBESSERT DIAGNOSTIK

Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Martin Kortüm, Inhaber des Lehrstuhls für Translationale Myelomforschung am Universitätsklinikum Würzburg (UKW), zeigt, dass eine Kombination von zwei diagnostischen Methoden (FISH und SKY92) hilft, Hochrisikopatientinnen und -patienten mit Multiplem Myelom zu identifizieren. Die in der Fachzeitschrift HemaSpere veröffentlichte Studie ebnet den Weg für gezieltere und wirksamere Behandlungspläne.

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Immuntherapie vor Stammzelltransplantation verzögert Wiederauftreten der Krankheit

Die Ergebnisse aus einer Phase-3-Studie mit 662 Patientinnen und Patienten aus 67 Kliniken unter Leitung des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg weisen darauf hin, dass ein neuer immuntherapeutischer Ansatz die Krankheit länger unter Kontrolle hält. Die Daten sind aktuell im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht. Die Studie läuft bereits seit mehreren Jahren und wird auch weiter fortgesetzt.

Link zur Website Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

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