AMMonline

     

21 Mai 2015 20:58
  • elisea
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo,
hörte neulich, dass bei einer Bekannten ein Antrag auf Anerkennung <MM< als Berufskrankheit läuft. Habt Ihr bereits Ähnliches in Eurem Umfeld? Wurde bei irgend einem die Anerkennung bereits mit Rente bedacht? Würde mich dringend interessieren.
elisea

22 Mai 2015 10:47
  • Bernard
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Meine persönliche Meinung:
Ich halte es für ausgeschlossen, dass das MM jemals als Berufskrankheit eingestuft wird. Die Ursache von vielen Krebserkrankungen, einschl MM, ist eher "biologisches Pech".

Und falls jemand eine Häufung bei Winzern behaupten zu kennen: auch dann nicht, weil statistisch es viel mehr Nicht-Winzer mit MM gibt als ungekehrt.

Rente, ob voll, teilserwerbsgemindert oder Altersrente haben sehr viele MM´ler. Aber kenne keiner im Verfahren Berufskrankheit.

gruß

22 Mai 2015 12:29
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo,

für ausgeschlossen, dass MM JEMALS als Berufserkrankung anerkannt wird, halte ich für sehr weit vorgegriffen. Im Moment sind die Ursachen wohl noch zu wenig erforscht. Allerdings weiß ich zum Beispiel persönlich einen Fall von Leukämie, der wegen früherem Umgang mit Farben, Lacken usw. als Berufskrankheit anerkannt wurde.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

27 Mai 2015 22:28
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
Hallo

da melde ich mich doch auch wieder zu diesem Thema.
Arbeite als Gärtnerin und habe gerade sehr viel zu tun. Das Thema drängt sich mir auch immer wieder auf da ich in meinem Beruf auch viel Kontakt mit Pestiziden hatte. Man hatte mir jedoch von einem Verfahren abgeraten, da dies sehr lange dauern kann. Hab einige Info dazu gesammelt, was durchaus darauf hinweist dass Pestizide einen Rolle spielen. Übrigens auch das im Augenblick endlich aktuelle Thema Glyphosat. In dem Beitrag spricht der Prof. aus Argentinien davon dass sich Non Hodkin Krankheiten häufen..Und Glyphosat hat inzwischen jeder im Körper...sehr erschreckend.

www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY

es ist schon lange bekannt und vermutlich wird sich die Berufsgenossenschaft herausreden.
www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wisse...ticle1245139625.html

www.prevor.com/de/pestizide
Im Grunde beweist das schon dass bestinmte Berufsgruppen gefährdeter sind. Doch auch jeder Gartenbesitzer der in Kontakt mit solch einem Mittel kommt. Denn wenn ich das richtig verstnaden habe genügt ein einmaliger Kontakt um die Zellen entarten zu lassen.
Was muss noch passieren damit wir es kapieren?

Nachdenkliche
Rosemarie

28 Mai 2015 10:45
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo,

ich war in einem Gartenmarkt beschäftigt und hatte Kontakt mit Pestizide für Landwirte, Gärtner und Privatkunden. Ich habe seit 2010 die Diagnose MM und bin mir im nachhinein sicher, dass ich über mehrere Jahre an MGUS erkrankt war.

Gruß

Gast

28 Mai 2015 12:30
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Gast,

ich denke das ist sicher. Kein MM kommt aus heiterem Himmel, MGUS geht dem quasi immer voraus, nur die allerwenigsten Betroffenen ahnen in dem Stadium was da evtl auf sie zurollen könnte.

Ein interessantes Thema. Wir hatten früher unsere Einwurzler im Rasen vergiftet; Löwenzahn, Disteln und auch gegen den überhand nehmenden Klee gab's ein Mittelchen. War alles so herrlich einfach. Ein Wahnsinn was man sich alles einreden lässt so lang man sich nie über Krankheit Gedanken gemacht hat. Daneben hat mein Mann auch mit Abbeizmitteln, Holzschutzmitteln, Motorsägen etc. gearbeitet. Vielleicht wurde da der Grundstock gelegt ...

LGe
Monika

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