AMMonline

     

09 Apr. 2017 12:51
  • Trixi
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo Gex,
das ist ja höchstinteressannt. Da klemm ich mich doch glatt dahinter. Damals, 2013 ED, fragte die Rentenstelle ob ich Röntgenstrahlen ausgestzt war. Nun, als MTRA eigentlich immer während Untersuchungen in der Durchleuchtung. Es kam jedoch nichts mehr und ich vergass das Ganze. Seit 2015 bin ich nun in EWR. Die Anerkennung als berufsbedingte Erkrankung bringt so weit ich informiert bin, gewisse Vorteile bei der Reha. Könntest du mir bitte sagen wo ich das nachlesen kann? Merkblatt Nr.1318 ist für Benzol, vielleicht gibt es auch eins für X-rays?
Liebe Grüsse, Trixi

09 Apr. 2017 16:10
  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
Hallo Trixi,
in der Tat listet Berufskrankheit BK 2402 "Erkrankungen durch ionisierende Strahlen" auch in Anhang 2 "Knochenmark (Leukämie)" und "Lymphatische Zellen (Plasmocytom)" als mögliche Erkrankungsherde auf.
Siehe hier:
www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-...=publicationFile&v=3
Auch bei Dir wäre es einen Versuch wert, die Anerkennung zu beantragen.
Ich habe hier im Forum nun schon mind. 3-4 Radiologie-Mitarbeiter(innen) wahrgenommen. Haben die andern denn mal eine BK-Anzeige gemacht?
Ihr könntet Euch da sicher zusammentun und euch gegenseitig im konkreten Vorgehen helfen.
Alles Gute und viel Kraft
Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

09 Apr. 2017 19:55
  • Trixi
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Danke lieber Gex,

ich werde das nächste Woche angehen. Dann kann ich hier posten ob ich Erfolg hatte. Was die MTRA`s angeht, ist eine bestimmt Carina60. Ich surfe mal.

Schönen Sonntagabend noch, Trixi :)

10 Apr. 2017 08:44
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
Hallo,
darüber hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht. Es gibt Studien wonach die Menschen, die in der Landwirtschaft und im Gartenbau gearbeitet haben vermehrt am Myelom erkranken.
Ich selbst habe über 30 Jahre im Baumschulbereich gearbeitet. Dort wurden die verschiedensten Pestizide eingesetzt. Die letzten Jahre haben wir in der Hauptsache Rosen im Topf kultiviert, die alle 2 Wochen vorbeugend mit Insektiziden und Pilzmitteln behandelt wurden. Meine Ärzte wissen das alle aber keine hat mir bisher geraten dies als Berufskrankheit anzuzeigen obwohl es auf der Hand liegt. Pestizide sind einen Ursache des Multiplen Myelom. Ob ich das noch angehe kann ich nicht sagen. Mehrfach wurde mir gesagt, dass es ein schwerer Weg sein wird dies gegenüber der Berufsgenossenschaft zu vertreten. Ehrlich gesagt hatte ich auch nicht die Energie dazu.
Meine Frage wäre jetzt auch ob es hier im Forum Menschen gibt, die auch in diesem Bereich gearbeitet haben und vielleicht schon mit der Berufgenossenschaft Kontakt hatten. Bei einem Patiententag sagte mir ein Prof. dem ich dies erzählte dass er mir ein Gutachten schreibt, falls ich gegen die Berufsgenossenschaft meine Ansprüche anmelden möchte.
Wie gesagt, ich bin noch unentschlossen.
Allen, die den Weg gehen wünsche ich Durchhaltevermögen und viel Erfolg!

Rosemarie

10 Apr. 2017 19:53
  • Trixi
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Liebe Rosemarie,
tatsächlich weiss ich auch nicht wie der Erfolg versus Mühe ist. Ich denke nach was ich denn davon hätte. So wäre das für mich nur die jährliche Reha, was prinzipiell sehr schön wäre. Als Rentnerin bekomme ich sonst keine mehr wenn meine Blutwerte so gut sind.
Liebe Grüsse, Trixi :)

11 Apr. 2017 07:17
  • Anomalia
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo ,

wir haben uns darüber auch schon Gedanken gemacht. Mein Mann ist Gärtner von Beruf und hat jahrelang auch in seinem Beruf gearbeitet. Vor allem in den 80er-Jahren haben sie in der Gärtnerei alles Mögliche versprüht, ohne jeglichen Schutz.
Richtig mulmig wurde es uns, als mein Mann einen alten Bekannten bei der Onkologin wiedergetroffen hat, sie haben zusammen die Ausbildung zum Gärtner gemacht. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eines Zufalls?
Er hat zwar kein MM, sondern Leukämie, aber trotzdem sehr komisch.

Liebe Grüße
Ano

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