AMMonline

     

27 Juni 2017 15:31 - 27 Juni 2017 15:32
  • Trixi
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    25 März 2026
Liebe Biggi,
was für ein bummer. :woohoo: Bist du auch bei der Zentrale in Mainz? Nun, ich mach halt vor mich her. Aber wer weiss, vielleicht wird sich der andere Prüfartzt noch als Glücksfall herausstellen ? Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen. :) Grüsse, Trixi
Letzte Änderung: 27 Juni 2017 15:32 von Trixi.

04 Juli 2017 11:18
  • pinocchio60
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    25 März 2026
hallo in die runde,

dann möchte ich mal fragen, kann es sein, dass das auch für friseure gilt?
40 jahre haare färben, dauerwellen, .....

müsste doch auch als berufskrankheit gelten, oder?

marion

04 Juli 2017 20:54
  • Trixi
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
Hallo liebe Marion,
ja da gibt es etwas. Schau am Besten in den Listen der BGW unter Entwickler, Chemikalien. Irgendwo ist bereits ein Link genannt. Glaube von Gex.
Liebe Grüsse, Trixi

04 Juli 2017 23:11
  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
Hallo Marion,
naja, in der BK-Liste gibt es halt die BK1318, die die Erkrankungen durch Benzol auflistet, incl Myelom. Es geht also nicht um einen bestimmten Beruf, sondern um die Frage nach dem Umgang mit einem bestimmten Stoff (Benzol) - in welchem Beruf auch immer. Jetzt kann man sicher davon ausgehen, dass in all den Friseur- und Kosmetik-Chemikalien auch Spuren von Benzol vorkommen können. Zum Beispiel wird oft Toluol als Lösemittel verwendet, das in Reinstform immer noch bis 0,3% Benzol enthält, früher womöglich weit mehr... Das Problem ist halt: Du müsstest nun über die letzten 40 Jahre nachweisen, welche Mittel Du alle verwendet hast, wie viel, wie oft, wie viel Benzol die enthielten, wieviel du wohl eingeatmet hast, wieviel Du über die Haut aufgenommen hast (mit oder ohne Handschuhe gearbeitet), usw. usw. Und dann rechnet dir irgendwann die Berufsgenossenschaft Zahlenkolonnen vor, die dann aussagen, ob es genug Benzol für die Anerkennung war oder nicht (so wie bei Monika / leopoldi).
Alternativ kann das Myelom für einen bestimmten Beruf anerkannt werden, wenn das Erkrankungsrisiko in epidemiologischen Studien doppelt so hoch ist als bei der Normalbevölkerung. Die umfangreichste Studie die ich gefunden habe, zeigt zwar eindeutig ein erhöhtes Myelom-Risiko für Friseure, aber nur um 62% erhöht - nicht verdoppelt. Das könnte die Berufsgenossenschaft also prinzipiell abbügeln.... es sei denn, du findest einen super Gutachter, der dir z.B. aufgrund der langen Zeit (40 Jahre) oder weil Du Frau bist oder weil du besonders viel mit Haarfarbe zu tun hattest, doch ein mehr als doppelt hohes Risiko aus den epidemiologischen Studien herausarbeiten kann.
Die Studie ist hier in Englisch: academic.oup.com/ije/article-lookup/doi/10.1093/ije/dyp283
Wird nicht einfach, aber wenn du viel Freizeit hast, kannst du es versuchen. Ich würde dir dann auch empfehlen, die Hilfe eines Sozialverbandes in Anspruch zu nehmen.
Liebe Grüsse Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

20 Juli 2017 15:46
  • pinocchio60
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
liebe trixi,
danke schön. ich werde mal schauen.

grüße aus köln
marion

20 Juli 2017 16:42
  • pinocchio60
  • 0 Beiträge seit
    25 März 2026
hallo gex,
danke für deine ausführliche antwort.
im moment denke ich an zusammenarbeit mit einem sozialverband, bei dem ich schon mitglied bin.

grüße aus köln
marion

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