AMMonline

     

Jule1988 antwortete auf MM, Revlimid und Schwangerschaft
20 Jan. 2023 22:54
  • Jule1988
  • 0 Beiträge seit
    24 März 2026
Liebe Christina,

vielen Dank, dass du geantwortet hast. ❤️

Es ist alles eine schwierige Frage und die Antwort zu finden, ist noch schwieriger.
Den Punkt mit dem kranken Vater kann ich nachvollziehen, denn die Angst, dass alles wieder von vorn losgeht, ist ja doch irgendwie immer da.

Ich kann auch die Ärzte verstehen, die bei solchen Fragen keine konkrete Antwort geben wollen, auf die sie dann festgenagelt werden, falls etwas passiert.

Vielen Dank für deine Offenheit!

Liebe Grüße
Juliane

miregal antwortete auf MM, Revlimid und Schwangerschaft
21 Jan. 2023 01:45 - 21 Jan. 2023 01:57
  • miregal
  • 1011 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Imids, die von Contergan abgeleitet wurden haben eine teratogene Nebenwirkung. Bisher habe ich noch nichts gelesen, dass eine Behandlung mit diesen Medikamenten bereits eine schädliche Wirkung auf Keimzellen (Meiose-Zellteilung) haben. Bekannt ist dies ja m.W. bei Chemotherapeutika wie Cyclophosphamid oder Melphalan. Von daher die Frage in die Runde, ob auch die Zellteilung durch Revlimid & Co negativ beeinträchtigt wird (z.B. Ergebnis aus Tierversuchen ). Falls nein, wäre ja bis zur Einleitung einer Hochdosischemo die Behandlung "save" oder zumindest "unbekannt" für männliche Patienten
Letzte Änderung: 21 Jan. 2023 01:57 von miregal.

Unknownuser antwortete auf MM, Revlimid und Schwangerschaft
21 Jan. 2023 07:02
  • Unknownuser
  • 194 Beiträge seit
    15 September 2019
Hallo in die Runde,
ich hatte mich auch zu diesem Thema bei Diagnosestellung beraten lassen. Man hat mir damals geraten alles zu diesem Thema vor der Erstlinie zu klären, da die meisten Patienten nach der Erstlinientherapie unfruchtbar sind.
Man hat uns damals gesagt das es bei einem Kinderwunsch auch darauf ankommt ob der Patient männlich oder weiblich ist und welche Mittel zur Behandlung eingesetzt werden.
So sollten alle Mittel die das Erbgut schädigen, so wie Cyclophosmamid oder Mephalan mindestens ein Jahr zurückliegen. Außerdem sollte bei der Einnahme von Revlimid das es bei Frauen komplett abgesetzt werden sollte und bei Männer mindestens 6 Monate besser auch ein Jahr bevor ein Kind gezeugt werden soll. Zu allen anderen Medikamenten wie Protosomeninhibitoren lagen damals keine Daten vor.

Mfg Matthias

"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"

Suchender antwortete auf MM, Revlimid und Schwangerschaft
29 Jan. 2023 14:23
  • Suchender
  • Es gibt einen Gott
  • 82 Beiträge seit
    01 Juli 2017
Lest doch den Beipackzettel

Ich hatte letztens auch Lenalidomid bekommen weil das Dara nicht mehr geholfen hat und glaube mich zu erinnern dass eine Woche nach Absetzen das nicht mehr teratogen bei Männern ist

Aber bitte selber lesen!!!

Ich hatte leider Dauerhusten und musste es Absetzen

Ich bin übrigens trotz Myelom noch 2 mal Vater geworden

Unsere 2 Buben sind gesund und der jüngere kann jetzt schon laufen

Aber ich hatte nur Velcade und Dara was wahrscheinlich nicht keimschädigend sein kann

Und wahrscheinlich auch Riesenglück nehme ich mal an

Was sagen die Ärzte zu dem Kinderwunsch?

Nicht aufgeben! Lebe Dein Leben gut, besser perfekt!

Juli antwortete auf MM, Revlimid und Schwangerschaft
10 Nov. 2025 22:02
  • Juli
  • 1 Beitrag seit
    10 November 2025
Hallo Jule, wir sind in einer ähnlichen Situation und es ist echt schwierig in dieser Situation. Jetzt wollte ich mal fragen, wie ihr euch entschieden habt und ob ihr diese Entscheidung mit mir teilen könnt? Und wie es euch geht. Da ja mittlerweile ein wenig Zeit vergangen ist. Vielen Dank im Voraus

Mapoli antwortete auf MM, Revlimid und Schwangerschaft
10 Nov. 2025 22:10
  • Mapoli
  • 1676 Beiträge seit
    18 Juni 2011
Hallo Juli,

willkommen hier im Forum.

Jule1988 ist nicht mehr hier aktiv, somit wirst Du vermutlich von ihr keine Antwort erhalten.

LG
Ma

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