Johannes1956 antwortete auf Knochenmarkpunktion
12 Okt. 2024 08:54
- Johannes1956
-
205 Beiträge seit
29 April 2023
29 April 2023
Man muss da realistisch bleiben. Meine erste Knochenmarkspunktion war sehr schmerzhaft und ich konnte wegen der Myelomschmerzen im akuten Stadium kaum auf dem Bauch liegen. Im AKH machen sie es nicht unter Propofol, also musste ich durch und habe vor Schmerz auch geschrien. Sie brauchten auch eine Stanze vom Knochen, der war aber vom Tumor so aufgeweicht, dass sie drei Versuche brauchten. Hölle, ehrlich.
Die zweite bei der Kontrolle 100 Tage nach HD/ASZT war völlig unkompliziert und schmerzfrei, aber da benötigten sie nur ein Aspirat mit dünner Nadel und das ging sehr schnell. Und, ich hatte nach der Therapie keine Knochenschmerzen mehr.
Es macht also großen Unterschied , in welchem Zustand man ist. Aber es macht keinen Sinn, ängstlich an die Sache zu gehen und sich verunsichern zu lassen, obwohl es schon gut ist zu wissen, worauf man sich einstellen muss.
In anderen Spitälern bieten sie es mit Propofol an, das ist aber doch ein erheblicher Aufwand für so einen relativ kleinen Eingriff.
Johannes
Die zweite bei der Kontrolle 100 Tage nach HD/ASZT war völlig unkompliziert und schmerzfrei, aber da benötigten sie nur ein Aspirat mit dünner Nadel und das ging sehr schnell. Und, ich hatte nach der Therapie keine Knochenschmerzen mehr.
Es macht also großen Unterschied , in welchem Zustand man ist. Aber es macht keinen Sinn, ängstlich an die Sache zu gehen und sich verunsichern zu lassen, obwohl es schon gut ist zu wissen, worauf man sich einstellen muss.
In anderen Spitälern bieten sie es mit Propofol an, das ist aber doch ein erheblicher Aufwand für so einen relativ kleinen Eingriff.
Johannes
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Doris2460 antwortete auf Knochenmarkpunktion
12 Okt. 2024 12:35
- Doris2460
672 Beiträge seit
13 August 2022
13 August 2022
Bei den meisten wird ja eine Beckenkammbiopsie gemacht, Gott sei Dank bei mir auch, ich hätte niemals auf dem Bauch liegen können.
Es wird bei mir immer mit "Schlafspritze" (nenne es so, weil ich mir nicht sicher bin welches Medikament) gemacht. Dies ist überhaupt kein mehr Aufwand und wird ganz normal in der KMT Ambulanz gemacht.
Ich weiß es machen auch viele ohne, aber ich nicht, ich hatte genügend Schmerzen und brauche dass nicht auch noch
).
Es wird bei mir immer mit "Schlafspritze" (nenne es so, weil ich mir nicht sicher bin welches Medikament) gemacht. Dies ist überhaupt kein mehr Aufwand und wird ganz normal in der KMT Ambulanz gemacht.
Ich weiß es machen auch viele ohne, aber ich nicht, ich hatte genügend Schmerzen und brauche dass nicht auch noch
Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt
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JoHann antwortete auf Knochenmarkpunktion
14 März 2025 14:22
- JoHann
38 Beiträge seit
21 Januar 2025
21 Januar 2025
Ich hatte heute meine erste Punktion am Becken. Nur örtlich betäubt da ich hinterher fahren wollte. Ich hatte tierisch Angst weil ich mir vorher auch Berichte durch gelesen hatte.
Bei mir war es halb so wild. Der Arzt war super. Hat sich viel Zeit gelassen da ich wohl auch sehr harte Knochen habe.
Ich kann mir aber vorstellen dass es sicher auch richtig schmerzhaft sein kann.
Bei mir unangenehm aber auszuhalten-großes Lob nach Tübingen.
Bei mir war es halb so wild. Der Arzt war super. Hat sich viel Zeit gelassen da ich wohl auch sehr harte Knochen habe.
Ich kann mir aber vorstellen dass es sicher auch richtig schmerzhaft sein kann.
Bei mir unangenehm aber auszuhalten-großes Lob nach Tübingen.
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CarlaC antwortete auf Knochenmarkpunktion
27 Sep. 2025 15:20
- CarlaC
8 Beiträge seit
28 September 2021
28 September 2021
Habe bisher 2 KM-Punktionen bei meinem niedergelassenen Onkologen gehabt ("große Erfahrung", "mehr als 1.000 mal gemacht", "stellen Sie sich nicht so an" "Schmerzen sind ein gutes Zeichen"- usw. bla, bla). Seine Aussagen: Nein Sedierung machen wir nicht, da brauchen wir ja einen Anästhesisten. Propofol geht nicht, das haben Sie auch Schmerzen und Sie müssen dann stundenlang bei uns bleiben. (Sorry, das ist Quatsch, 15-30 Minuten nach der Darmspiegelung geh ich zu Fuß nach Hause.) Und bei Kindern funktioniert das auch. Es gibt dazu sehr umfangreiche Literatur, z. B. mit Propofol, Ketamin u.a.
Die erste KM-Punktion verlief einigermaßen erträglich, 1 x kurz einschíeßender Schmerz bei der Aspiration und 1x kurz Schmerzen bei Biopsie. Also ging ich nach 4 Jahren recht zuversichtlich in die 2. Punktion. Kurz - es war die Hölle. Sowas habe ich noch nie erlebt. Natürlich habe ich geschrien, was mir peinlich war (es sollte aber eher dem Arzt peinlich sein), und gezappelt (2 Personen hielten mich fest). An was es gelegen hat, kann ich nicht sagen. Vom Gefühl her hatte ich den Eindruck, dass es an der ärztlichen Technik lag, so kam beim ersten Aspirationsversuch nichts, also nochmal Bohren.
Das einem Patienten anzutun ist unethisch, unärztlich und rücksichtslos. Ich war völlig kaputt danach und bin jetzt regelrecht traumatisiert. Gefühlt bin ich in 10 Minuten 10 Jahre gealtert. Wenn ich einem Tier sowas antue, werde ich bestraft. Und das ist ja nicht die einzige Belastung, die man hat, und diese wäre wirklich vermeidbar.
Beim nächsten Gesprächstermin werde ich dem Arzt sagen, dass ich das so nicht mehr mitmachen werde. In der heutigen Zeit mit den modernen zur Verfügung stehenden Medikamenten kann es nicht sein, dass man Patienten ganz bewusst dem Risiko solcher Schmerzen aussetzt.
Man müsste vielleicht erreichen, dass in den verschiedenen in D existierenden Leitlinien und Durchführungsempfehlungen zur KMP den Patienten eine ausreichende Sedierung ("Schlafspritze") AKTIV angeboten wird. Es kann und darf nicht sein, dass Ärzte z. B. aus Bequemlichkeit oder "weil wir das schon immer so gemacht haben" oder aus Kostengründen mit Patienten derart rücksichtslos umgehen.
Grüße von CarlaC
Die erste KM-Punktion verlief einigermaßen erträglich, 1 x kurz einschíeßender Schmerz bei der Aspiration und 1x kurz Schmerzen bei Biopsie. Also ging ich nach 4 Jahren recht zuversichtlich in die 2. Punktion. Kurz - es war die Hölle. Sowas habe ich noch nie erlebt. Natürlich habe ich geschrien, was mir peinlich war (es sollte aber eher dem Arzt peinlich sein), und gezappelt (2 Personen hielten mich fest). An was es gelegen hat, kann ich nicht sagen. Vom Gefühl her hatte ich den Eindruck, dass es an der ärztlichen Technik lag, so kam beim ersten Aspirationsversuch nichts, also nochmal Bohren.
Das einem Patienten anzutun ist unethisch, unärztlich und rücksichtslos. Ich war völlig kaputt danach und bin jetzt regelrecht traumatisiert. Gefühlt bin ich in 10 Minuten 10 Jahre gealtert. Wenn ich einem Tier sowas antue, werde ich bestraft. Und das ist ja nicht die einzige Belastung, die man hat, und diese wäre wirklich vermeidbar.
Beim nächsten Gesprächstermin werde ich dem Arzt sagen, dass ich das so nicht mehr mitmachen werde. In der heutigen Zeit mit den modernen zur Verfügung stehenden Medikamenten kann es nicht sein, dass man Patienten ganz bewusst dem Risiko solcher Schmerzen aussetzt.
Man müsste vielleicht erreichen, dass in den verschiedenen in D existierenden Leitlinien und Durchführungsempfehlungen zur KMP den Patienten eine ausreichende Sedierung ("Schlafspritze") AKTIV angeboten wird. Es kann und darf nicht sein, dass Ärzte z. B. aus Bequemlichkeit oder "weil wir das schon immer so gemacht haben" oder aus Kostengründen mit Patienten derart rücksichtslos umgehen.
Grüße von CarlaC
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Sunny antwortete auf Knochenmarkpunktion
27 Sep. 2025 18:23 - 27 Sep. 2025 18:24
- Sunny
-
578 Beiträge seit
07 Januar 2024
07 Januar 2024
Hallo Carla,
es ist schade, dass die KMP bei dir so schmerzhaft und traumatisch war, vor allem weil du um eine Betäubung gebeten hast und das vermeidbar gewesen wäre. Du hast recht dies beim nächsten Termin anzusprechen und sollte irgendwann nochmal eine KMP nötig sein, erkundige dich in welcher Klinik in deiner Nähe sie mit Betäubung gemacht wird. Niemand sollte gezwungen werden so etwas auszuhalten, denn jeder Mensch ist anders und es gibt unterschiedliche Schmerzempfinden.
LG Sunny
es ist schade, dass die KMP bei dir so schmerzhaft und traumatisch war, vor allem weil du um eine Betäubung gebeten hast und das vermeidbar gewesen wäre. Du hast recht dies beim nächsten Termin anzusprechen und sollte irgendwann nochmal eine KMP nötig sein, erkundige dich in welcher Klinik in deiner Nähe sie mit Betäubung gemacht wird. Niemand sollte gezwungen werden so etwas auszuhalten, denn jeder Mensch ist anders und es gibt unterschiedliche Schmerzempfinden.
LG Sunny
Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.
Letzte Änderung: 27 Sep. 2025 18:24 von Sunny.
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Landos antwortete auf Knochenmarkpunktion
27 Sep. 2025 19:13
- Landos
142 Beiträge seit
29 Juni 2020
29 Juni 2020
Hallo Carla, tut mir leid das du das mitmachen musstest.
Du hast Recht spreche das nochmal an. Ich habe damals eine Betäubung bekommen und habe null gespürt , so sollte es auch sein.
Gruß Marion
Du hast Recht spreche das nochmal an. Ich habe damals eine Betäubung bekommen und habe null gespürt , so sollte es auch sein.
Gruß Marion
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