AMMonline

     

betti52 antwortete auf Knochenmarkpunktion
27 Sep. 2025 22:02
  • betti52
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
Hallo!

Druecke Dir die Daumen, dass es fuer Dich beim naechsten Mal
ertragbarer ablaeuft.

Ich wurde schon ettliche Male "angebohrt". 3x bei meinem
Hausonkologen in seiner Praxis und bestimmt auch schon
3x, wenn nicht noch mehr, in dem Studien-KH.

Propofol hatte ich mal bei Darmspieglung. War "schoen".
Nix gemerkt. Es ist keine Vollnarkose, aber man bekommt
Sauerstoff in die Nase als Unterstuetzung und die Kreislaufwerte
werden ueberwacht.

In meinem Studien-KH haben die mir sogar den zentralen
Venenkatheder gelegt ohne Wegschlummern...........!!!
Begruendung, wir haben hier auf Station kein Ueberwachungsbett.....
Also nix, wo die einen wahrscheinlich kreislaufmaessig ueberwachen
koennen.
Und dasssss war meeeehr als unkuschelig...............
Vor allem auch, weil es soooo lange gedauert hat........

Aber ich bin da jetzt vom Thema abgewichen, sorry.

Was mir immer gesagt wird: einen Knochen kann man nicht
betaeuben.

Ich bekomme immer, was mit M, meine, Midazolam meine ich, heisst es.
Man ist nicht so schoen weggebeamt, wie mit Propofol.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich die ganze Zeit mit
dem doc rumgeschwaetzt habe, dass es mich quasi gar nicht
weggeschlummert hat.
Manchmal kommt das schoene Schlummern auch bei
mir, wenn das "Anbohren" schon vorbei ist, macht dann
aber auch nichts, denn man muss ja danach ja eh noch
paar Stunden auf dem Sandsack liegen.

Den eigentlichen "Bohrvorgang" hab ich eigentlich
immer gemerkt und dann meist auch "Toene" von
mir gegeben, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Aber es war bei mir immer nur von kurzer Dauer,
dass man was spuerte.

Bei dem Studien-KH tut die Vorbereitung manchmal
mehr weh als das "Anbohren" selber.
Der drueckt dann so sehr als mir rum, wahrscheinlich
um die richtige Stelle zum "Anbohren" zu finden.

Bin auch kein so guter Schmerzaushalter.
Mir ist auch immer am liebsten, wenn ich
_gar nichts_ merke........

Aber je nach Randbedingung kann man es sich wahrscheinlich
nicht immer so freibleibend aussuchen.....

Weiss nicht, was mein Studien-KH dazu sagen wuerde,
wenn ich sagen wuerde, die KMP moechte ich aber
lieber woanders machen, weil ich da schoener weggeschlummert werde??
Wahrscheinlich, ja dann tschuess, dann gehen sie doch ganz dahin....

Im November ist mein naechster Anbohrtermin.

Auf dass Dein naechster Anbohrtermin nicht so unkuschelig
wird.

Allen alles Gute.

Gruss, Bettina

Sunny antwortete auf Knochenmarkpunktion
28 Sep. 2025 11:47
  • Sunny
  • 578 Beiträge seit
    07 Januar 2024
Hallo Bettina,

Ich verstehe was du meinst, aber wenn das Studien-KH bzw. der Arzt trotz einer sehr schmerzhaften und traumatischen Erfahrung immer noch darauf bestehen würde, dass ich das alles nochmal durchmachen muss, weil sie eine Betäubung nicht machen wollen oder können, dann liefe dort mit der Betreuung etwas komplett falsch und ich würde die Studie abbrechen und woanders hingehen. Es kommen ja noch andere Untersuchungen und Dinge auf einen zu und wenn den Ärzten völlig egal ist, wie es mir als Patienten dabei geht, hätte ich Null Vertrauen mehr.

Dabei geht doch nicht ums bequeme „kuschelige“ Wegschlummern, sondern um Angst, vielleicht sogar Panik und um Schmerzen. Ich finde es ziemlich überheblich, wenn ein Arzt einem Patienten von oben herab sagt, dass er sich nicht so anstellen soll. Glücklicherweise sind wir in der Klinik in Regensburg und auch in unserer Tagesklinik / normalen Klinik super aufgehoben. Die Ärzte sind allesamt verständnisvoll, nehmen sich Zeit und die Ängste und Bedenken ernst. Dafür bin ich sehr dankbar.

LG Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

Doris2460 antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Sep. 2025 10:44
  • Doris2460
  • 672 Beiträge seit
    13 August 2022
Meine wird immer mit "wegschlummern" keine Ahnung was für ein Medikament in der KMT Ambulanz gemacht, die einzige Überwachung ist diese Ding auf dem Finger.

Finde es schlimm, wie manchen Ärzten der Patient völlig egal ist. Ich würde dass nicht mehr mitmachen.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

Mapoli antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Sep. 2025 14:16
  • Mapoli
  • 1676 Beiträge seit
    18 Juni 2011
Liebe Carla, es tut mir sehr leid,

das Du so schlechte Erfahrungen bei der Knochenmarkpunktion gemacht hast. Du solltest das auf jeden Fall noch mal ansprechen und klar beschrieben, wie Du Dich gefühlt hast.

In viel niedergelassenen Praxen wird es unter örtlicher Betäubung gemacht. Wichtig ist doch aber, wie der Patient sich fühlt. Ob es weh tut, oder nicht hängt auch immer von der Routine des Punteur ab und wie viel er punktieren oder stanzen muss. Das wiederum hängt davon ab, was er untersuchen will. Leider werden nicht immer alle wichtigen Dinge mit erfasst. Gerade für die Genetik benötigt man viel Material und das entsprechende Labor. Darauf wurde in Heidelberg beim Myelomforum vor einigen Tagen noch mal klar hingewiesen.

Frage nach, welche Untersuchungen von dem erhaltenen Knochenmark durchgeführt wurden.

Alles Gute und viel Glück für das Ergebnis der KMP.

Liebe Grüße
Ma

Johannes1956 antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Sep. 2025 18:55
  • Johannes1956
  • 205 Beiträge seit
    29 April 2023
Hallo, zusammen. Meine erste Stanze war die Hölle, aber da hatte ich auch bereits furchtbare Schmerzen vom Knochenfraß des Tumors. Nach der HD/aSZT wurde nur eine Aspiration gemacht, das war schmerzlos und unkompliziert nur bei Lokalanästhesie.

Die weitere Verlaufskontrolle wird bei mir derzeir monatlich mit Blutwerten gemacht. Die Frage ist, warum so häufig Knochenmarksbiopsien? Genetik macht man einmal am Anfang und vielleicht bei Wiederauftreten des Tumors, aber doch nicht als Verlaufskontrolle?

Johannes

betti52 antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Sep. 2025 20:41
  • betti52
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
Hallo!

Bei mir moechte es die Studienteilnahme so, dass man
nach 1, 2 und 3 Jahren nochmal angebohrt wird.....

Gruss, Bettina

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