AndreaJF antwortete auf V. a. Monoklonale Gammopathie
26 März 2021 19:38 - 26 März 2021 19:39
- AndreaJF
71 Beiträge seit
14 März 2021
14 März 2021
Nikolaus, so hiess mein erster Freund
, lange her...
Danke für die Infos; was mir auffiel beim Lesen in den letzten beiden Wochen, häufig wird bei Rheumapatienten MGUS gefunden, aber vielleicht hat das nur mit den entsprechenden Blutuntersuchungen zu tun. Ich muss zugeben, ich wäre froh, ich wüsste das gar nicht, im Prinzip kann man nichts dagegen tun, höchstens, wenn die Werte steigen, schneller mit Therapie beginnen, so dass die Organschäden etwas aufgehalten werden. Ich habe Angst, dass diese Leichtketten steigen, jedes Mal diese Angst vor den Untersuchungen, vielleicht schafft man es nach einer gewissen Zeit, schöne Momente wieder zu geniessen, ich kann es momentan leider nicht...
Hast Du seit dem Befund Lebens- Essgewohnheiten geändert oder nimmst Du ausser Vitamin D noch etwas ein? Ich bin sehr schlank, mein Cholesterin ist allerdings zu hoch, gesamt und auch das schlechte, die Triglyzeride waren aber in der Norm. Mein Bilirubinwert ist immer zu hoch und das schon 25 Jahre. Ich versuche jetzt etwas gesünder zu essen, d.h. ich esse eigentlich schon lange sehr selten Fleisch, viel Gemüse, Zucker & vor allem Schokolade ist meine Sucht...
Die Frage geht natürlich an alle, denkt Ihr, dass man überhaupt etwas durch geänderte Lebensweise etwas - banal gesagt - am Blut zum Guten verändern kann?
Ein Gruss an alle.
Danke für die Infos; was mir auffiel beim Lesen in den letzten beiden Wochen, häufig wird bei Rheumapatienten MGUS gefunden, aber vielleicht hat das nur mit den entsprechenden Blutuntersuchungen zu tun. Ich muss zugeben, ich wäre froh, ich wüsste das gar nicht, im Prinzip kann man nichts dagegen tun, höchstens, wenn die Werte steigen, schneller mit Therapie beginnen, so dass die Organschäden etwas aufgehalten werden. Ich habe Angst, dass diese Leichtketten steigen, jedes Mal diese Angst vor den Untersuchungen, vielleicht schafft man es nach einer gewissen Zeit, schöne Momente wieder zu geniessen, ich kann es momentan leider nicht...
Hast Du seit dem Befund Lebens- Essgewohnheiten geändert oder nimmst Du ausser Vitamin D noch etwas ein? Ich bin sehr schlank, mein Cholesterin ist allerdings zu hoch, gesamt und auch das schlechte, die Triglyzeride waren aber in der Norm. Mein Bilirubinwert ist immer zu hoch und das schon 25 Jahre. Ich versuche jetzt etwas gesünder zu essen, d.h. ich esse eigentlich schon lange sehr selten Fleisch, viel Gemüse, Zucker & vor allem Schokolade ist meine Sucht...
Die Frage geht natürlich an alle, denkt Ihr, dass man überhaupt etwas durch geänderte Lebensweise etwas - banal gesagt - am Blut zum Guten verändern kann?
Ein Gruss an alle.
Letzte Änderung: 26 März 2021 19:39 von AndreaJF.
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Sonnentau antwortete auf V. a. Monoklonale Gammopathie
26 März 2021 19:55
- Sonnentau
-
84 Beiträge seit
23 März 2021
23 März 2021
Mittlerweile glaube ich, eher weniger. Bewegung ist aber für alles gut - von Spazieren bis Laufen, wenn es das FMS zulässt. Ich versuche dennoch, viel omega-3 zu mir zu nehmen und wenig Fleisch. Curcumin und ähnliche Empfehlungen hab ich persönlich nicht so vertragen, aber auf D3 schwör ich (seit gut 2 Jahren nicht ernstlich krank gewesen, wobei ich natürlich nicht sicher sagen kann, wie es ohne gewesen wär
)
Der Zusammenhang zu Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis liegt meines Erachtens schon v.a. darin, dass in diesem Kontext halt meist erstmals das Blut gaaanz genau betrachtet wird.
Der Zusammenhang zu Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis liegt meines Erachtens schon v.a. darin, dass in diesem Kontext halt meist erstmals das Blut gaaanz genau betrachtet wird.
Diagnose MGUS/ IgG kappa im Mai 2019
Mittelwerte/ aktuelle Werte BLUT (5.9.22):
IgG 37,2 (Ref.: bis 16,0), aktuell: 35,8;
IgA 0,16, akt.: 0,15 (ab 0,70); IgM 0,26, akt.: 0,31 (ab 0,40); Gesamteiweiß 87,3 (ca. 60-80), akt.: 87 [alles g/l].
FLC aktuell: kappa 21,6 (Ref.: bis 19,4), lambda 8,8 (ab 5,7) mg/l, kappa/lambda 2,5 (bis 1,65).
CRAB neg.; B2M β2-Mikroglobulin 2,2 (Ref. bis ca. 2,7) mg/l, CRP sehr niedrig, LDH im Rahmen.
Nikolaus
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UndineD. antwortete auf V. a. Monoklonale Gammopathie
27 März 2021 09:41
- UndineD.
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Hallo,
meine PERSÖNLICHE MEINUNG zum Thema gesunde Ernährung/ Lebensweise u. Krebs:
Gesunde Ernährung, viel Bewegung, nicht rauchen, hoher Vit. D Spiegel ec. sind sicher von Vorteil für das allgemeine Wohlbefinden. Langfristig schützt eine solche Lebensweise wohl auch vor vielen Krankheiten- aber ganz sicher nicht vor MM o. Krebs allgemein. Umgekehrt heißt das für mich: Auch mit gesündester Lebensweise hätten wir unsere Krankheit nicht verhindern können u. werden sie dadurch auch nicht heilen. Einige Blutwerte bessern sich dadurch, aber nicht die Krebswerte.
Da bn ich ziemlich sicher. Auch diverse Ärzte bestätigten mir das.
Allerdings finde ich es immer wieder seltsam, wie viele von uns in der Vergangenheit- oft vor Entdeckung der Krankheit- einen gravierenden Vit. D - Mangel hatten. So auch ich, vermutlich viele Jahre. Zum Zeitpunkt der Erstdiagnose MM hatte ich ihn schon aufgefüllt. Aber wer weiß.....
L.G.
Undine
meine PERSÖNLICHE MEINUNG zum Thema gesunde Ernährung/ Lebensweise u. Krebs:
Gesunde Ernährung, viel Bewegung, nicht rauchen, hoher Vit. D Spiegel ec. sind sicher von Vorteil für das allgemeine Wohlbefinden. Langfristig schützt eine solche Lebensweise wohl auch vor vielen Krankheiten- aber ganz sicher nicht vor MM o. Krebs allgemein. Umgekehrt heißt das für mich: Auch mit gesündester Lebensweise hätten wir unsere Krankheit nicht verhindern können u. werden sie dadurch auch nicht heilen. Einige Blutwerte bessern sich dadurch, aber nicht die Krebswerte.
Da bn ich ziemlich sicher. Auch diverse Ärzte bestätigten mir das.
Allerdings finde ich es immer wieder seltsam, wie viele von uns in der Vergangenheit- oft vor Entdeckung der Krankheit- einen gravierenden Vit. D - Mangel hatten. So auch ich, vermutlich viele Jahre. Zum Zeitpunkt der Erstdiagnose MM hatte ich ihn schon aufgefüllt. Aber wer weiß.....
L.G.
Undine
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AndreaJF antwortete auf V. a. Monoklonale Gammopathie
27 März 2021 12:30 - 27 März 2021 12:32
- AndreaJF
71 Beiträge seit
14 März 2021
14 März 2021
Liebe Undine,
ich denke auch, dass der Grund für Krebs meist die Genetik ist. Natürlich, wenn man viel raucht und/oder Alkohol trinkt, begünstigt das bestimmte Krebsformen.
Beim MM ist es sicher auch die Genetik. Mein Bruder ist Neurologe und erzählte mir heute wieder, dass er regelmässig, so 30 bis 40 mal pro Jahr in den Blutergebnissen eine MGUS findet, in den meisten Fällen sind das ältere Menschen, d.h. über 70, zumindest über 50Jährige, selten jüngere. Vielleicht bekämen so einige von den Leuten ein MM, würden sie lange genug leben.
Deine Aussagen zu Vitamin D, da fällt mir ein, dass ich vor fast 10 Jahren von meinem Hausarzt zum Endokrinologen geschickt worden bin, da mein Vitamin D Spiegel im Keller war, damals sagte die Ärztin dort, ich hätte den niedrigsten Vitamin D-Spiegel, den sie gesehen hat, damals wurde als Grund ein Tumor - ich weiss nicht mehr ganz genau - Nebenniere (?) vermutet, das hatte sich aber nicht bestätigt. Obwohl ich im Sommer viel draussen bin, ist der Spiegel auch heute noch immer niedrig, z.Z. muss ich wieder mit Dekristol auffüllen. Es gibt ja auch Studien, die belegen, dass ein Mangel auch Krebs begünstigt, wer weiss, vllt auch diesen Krebs.
Grundsätzlich ist es sicher einfach "Glückssache", ob man vor Krebserkrankungen verschont bleibt. Krankheit und Tod, unzumutbar, finde ich... ;-/
Liebe Grüsse, Andrea
ich denke auch, dass der Grund für Krebs meist die Genetik ist. Natürlich, wenn man viel raucht und/oder Alkohol trinkt, begünstigt das bestimmte Krebsformen.
Beim MM ist es sicher auch die Genetik. Mein Bruder ist Neurologe und erzählte mir heute wieder, dass er regelmässig, so 30 bis 40 mal pro Jahr in den Blutergebnissen eine MGUS findet, in den meisten Fällen sind das ältere Menschen, d.h. über 70, zumindest über 50Jährige, selten jüngere. Vielleicht bekämen so einige von den Leuten ein MM, würden sie lange genug leben.
Deine Aussagen zu Vitamin D, da fällt mir ein, dass ich vor fast 10 Jahren von meinem Hausarzt zum Endokrinologen geschickt worden bin, da mein Vitamin D Spiegel im Keller war, damals sagte die Ärztin dort, ich hätte den niedrigsten Vitamin D-Spiegel, den sie gesehen hat, damals wurde als Grund ein Tumor - ich weiss nicht mehr ganz genau - Nebenniere (?) vermutet, das hatte sich aber nicht bestätigt. Obwohl ich im Sommer viel draussen bin, ist der Spiegel auch heute noch immer niedrig, z.Z. muss ich wieder mit Dekristol auffüllen. Es gibt ja auch Studien, die belegen, dass ein Mangel auch Krebs begünstigt, wer weiss, vllt auch diesen Krebs.
Grundsätzlich ist es sicher einfach "Glückssache", ob man vor Krebserkrankungen verschont bleibt. Krankheit und Tod, unzumutbar, finde ich... ;-/
Liebe Grüsse, Andrea
Letzte Änderung: 27 März 2021 12:32 von AndreaJF.
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AndreaJF antwortete auf V. a. Monoklonale Gammopathie
30 März 2021 10:17
- AndreaJF
71 Beiträge seit
14 März 2021
14 März 2021
Guten Morgen, liebes Forum,
ich wollte ja hier nochmals berichten, aber der Onkologe hat sich noch immer nicht gemeldet... Ich weiss, dass meine Nerven angespannt sind, aber ist es nicht normal, dass ein Arzt einen Befund schreibt und dem Patienten mitteilt, wie er die Werte beurteilt, wann die nächste Untersuchung erfolgen soll, etc... Ich glaube mittlerweile, dass der Arzt nur reagiert, wenn die Werte schlechter werden, so dass eine Behandlung notwendig wird. Aber das kann es doch auch nicht sein, oder? Mein Hausarzt hat die Blutwerte noch nicht bekommen und reagierte ja auf die Leichtkettenerhöhung auch eher lässig. Die Reaktion einer anderen Praxis war auch eher mässig, ich solle erst einmal die Blutergebnisse schicken, dann wird beschieden, ob ich einen Termin bekomme, das aber nicht ohne Überweisung. Ich bin gerade ziemlich frustriert, muss ich zugeben. Die Beschwerden in meinen Füssen sind zwar nicht so erheblich wie bei anderen hier, lassen in mir aber doch ab und an die Panik aufkommen, dass das MM doch schon Fahrt aufnimmt...
Laut gedacht... Ich werde über die Feiertage mal überlegen, was ich tue, ob ich doch nochmals in der Praxis des Onkologen anrufe und um einen Gesprächstermin bitte. Fällt mir schwer, da ich schon angerufen hatte und da war und mir immer ein Rückruf zugesagt wurde. Wie würdet Ihr Euch verhalten?
Liebe Grüsse und trotz allem einen sonnigen Tag, in jeder Hinsicht, für alle hier
ich wollte ja hier nochmals berichten, aber der Onkologe hat sich noch immer nicht gemeldet... Ich weiss, dass meine Nerven angespannt sind, aber ist es nicht normal, dass ein Arzt einen Befund schreibt und dem Patienten mitteilt, wie er die Werte beurteilt, wann die nächste Untersuchung erfolgen soll, etc... Ich glaube mittlerweile, dass der Arzt nur reagiert, wenn die Werte schlechter werden, so dass eine Behandlung notwendig wird. Aber das kann es doch auch nicht sein, oder? Mein Hausarzt hat die Blutwerte noch nicht bekommen und reagierte ja auf die Leichtkettenerhöhung auch eher lässig. Die Reaktion einer anderen Praxis war auch eher mässig, ich solle erst einmal die Blutergebnisse schicken, dann wird beschieden, ob ich einen Termin bekomme, das aber nicht ohne Überweisung. Ich bin gerade ziemlich frustriert, muss ich zugeben. Die Beschwerden in meinen Füssen sind zwar nicht so erheblich wie bei anderen hier, lassen in mir aber doch ab und an die Panik aufkommen, dass das MM doch schon Fahrt aufnimmt...
Laut gedacht... Ich werde über die Feiertage mal überlegen, was ich tue, ob ich doch nochmals in der Praxis des Onkologen anrufe und um einen Gesprächstermin bitte. Fällt mir schwer, da ich schon angerufen hatte und da war und mir immer ein Rückruf zugesagt wurde. Wie würdet Ihr Euch verhalten?
Liebe Grüsse und trotz allem einen sonnigen Tag, in jeder Hinsicht, für alle hier
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Maggie antwortete auf V. a. Monoklonale Gammopathie
30 März 2021 13:53
- Maggie
-
346 Beiträge seit
01 April 2016
01 April 2016
Liebe Andrea, ich finde, dass du auf jeden Fall nochmal anrufen kannst. Blöd genug diese Warterei. Es ist ja der Job von Ärztinnen und Ärzten dir Auskunft zu geben und auch mit Ängsten von Patienten umzugehen.
Ich stelle mir da inzwischen manchmal vor, wie wohl ein Vorstandsvorsitzender mit einem sechs- oder siebenstelligen Jahresgehalt auftreten würde und dann finde ich mich doch sehr geduldig und sympathisch.
Liebe Grüße Maggie
Ich stelle mir da inzwischen manchmal vor, wie wohl ein Vorstandsvorsitzender mit einem sechs- oder siebenstelligen Jahresgehalt auftreten würde und dann finde ich mich doch sehr geduldig und sympathisch.
Liebe Grüße Maggie
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