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Carvykti beim mutliplen Myelom - Von palliativer Hoffnung zur potenziellen Heilung
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Ende März dieses Jahres fand in Boston/USA der „Immune Effector Cell Therapies in Multiple Myeloma Workshop” der Internal Myeloma Society (IMS) statt. Dabei brachten auch Experten der Medizinischen Klinik II des Uniklinikums Würzburg ihr Wissen ein.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Einsele (Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW), Nikhil Munshi (Dana-Farber Cancer Institute, Boston) und Adam Cohen (Hospital of the University of Pennsylvania, Philadelphia) fand vom 28. bis zum 29. März 2025 der sechste „Immune Effector Cell Therapies in Multiple Myeloma Workshop” der Internal Myeloma Society (IMS) in Boston, Massachusetts, statt. Das abwechslungsreiche Programm mit hochkarätigen Referierenden führten etwa 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Klinikerinnen und Kliniker zusammen, um neue Entwicklungen und Herausforderungen von Immuntherapien bei der Behandlung des Multiplen Myeloms zu diskutieren.
· Dr. Erik Thiele-Orberg (Oberarzt am Klinikum rechts der Isar der TU München) berichtet auf der Frühjahrtagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und med. Onkologie (OeGHO) sehr deutlich, wie umsichtig man mit Antibiotika umgehen muss und wie wichtig ein gutes Mikrobiom ist.
· Standardisierte Empfehlungen für Mikrobiom-Therapeutika oder Probiotika fehlen leider bislang.
· Allerdings gibt es laut Dr. Orberg einen vielversprechenden Ansatz zur Verbesserung des Outcomes aus der Therapie: die bereits erprobte Mikrobiota-Transplantation bei antibiotisch vorbehandelten Patienten vor CAR-T-Zelltherapie. Es ist geplant, diese für Patienten, die 8 Wochen vor CAR-T-Zellen mit Antibiotika behandelt wurden, als „individuellen Heilversuch“ durchzuführen.
· Was können wir selbst tun? Dazu bedarf es gerade nach intensiven Vorbehandlungen einer individuellen Beratung am Behandlungszentrum, auch zur Ernährung.
Es macht Hoffnung, dass auch auf dem Gebiet Mikrobiom im Zusammenhang zu Krebstherapien geforscht wird.
(Quelle: Newsletter von onko xcongress zur OeGHO- & AHOP-Frühjahrstagung 2025 und Multiples Myelom Selbsthilfe Österreich)
Der bei multiplem Myelom in der Erstbehandlung schon länger üblichen Dreifachtherapie mit einem Proteasomhemmer, einem Zytostatikum und einem Kortikosteroid noch einen vierten Wirkstoff, einen sogenannten Anti-CD38-Antikörper, hinzuzufügen, kann die Überlebensaussichten für Personen, bei denen eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kommt, erheblich verbessern.
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Wie sich aggressive Varianten des Multiplen Myeloms früh erkennen lassen, berichten Berliner Forschende zusammen mit Partnern in „Nature Cancer“. Sie haben umfassend untersucht, wie sich Veränderungen im Erbgut auf das Protein-Profil der Tumorzellen und damit auf die Krankheitsmechanismen auswirken.
Berlin – Die ursprünglich geplante anwendungsbegleitende Datenerhebung (AbD) zum Wirkstoff Talquetamab wird nicht kommen. Wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mitteilte, wurde der Forderungsbeschluss für eine solche anwendungsbegleitende Datenerhebung außer Kraft gesetzt.
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Die Ständige Impfkommission hat die Impfempfehlungen zum Schutz vor dem Respiratorischen Synzytialvirus (RSV) überarbeitet und empfiehlt nun für ältere Menschen neben zwei proteinbasierten Vakzinen auch den mRNA-basierten Impfstoff mResvia® von Moderna.
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Sport gilt oft als die beste Medizin – natürlich nicht allein, aber unterstützend bei Krebs. Laut S3-Leitlinie zur Komplementärmedizin bei Krebs ist sogar nichts wirksamer bei Fatigue als Bewegung, erläuterte Sportwissenschaftlerin Constanze Handmann von der Uniklinik Köln kürzlich beim NZW-Krebskongress für Pharmazeuten.
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Das berichtet ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und des Max Delbrück Centers (MDC) im Fachmagazin Science Immunology (2025, DOI: 10.1126/sciimmunol.adp6667).
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Ältere Menschen sind neben Säuglingen die wichtigste Risikogruppe für einen schweren Verlauf von Infektionen mit dem respiratorischen Synzytial-Virus (RSV). Die Case-Fatality-Rate unter den hospitalisierten Senioren beträgt 6 % bis 8 %.
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Die Therapie mit CAR-T-Zellen ist eine von mehreren neuen Optionen für Patientinnen und Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom (r/rMM). Daten der Phase-3-Studie CARTITUDE-4 zu Effektivität und Sicherheit von Ciltacabtagen-Autoleucel (Cilta-Cel) nach 1–3 Vortherapien hatten ergeben, dass die Einmalinfusion von Cilta-Cel das Risiko für Progression oder Tod gegenüber dem Standard of Care (SOC) klinisch relevant senkte, nämlich um 74 % (Hazard Ratio [HR] für Progress oder Tod: 0,26; p < 0,001). Der SOC bestand aus Daratumumab oder Bortezomib plus Pomalidomid plus Dexamethason. Auch das Gesamtüberleben war mit Cilta-Cel signifikant gegenüber SOC verlängert (HR für Tod: 0,55; p < 0,001). Nun wurde das „Patient-Reported Outcome“ (PRO) aus CARTITUDE-4 publiziert.
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Frankfurt – Wiederholte Anwendungen eines hochkonzentrierten Capsaicinpflasters können Schmerzen bei Chemotherapie-induzierter Neuropathie reduzieren. Das berichtet eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung des Arzneimittelherstellers Grünenthal auf den Deutschen Schmerz- und Palliativtagen 2025 in Frankfurt.
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