AMMonline

     

11 Feb. 2025 03:44
  • Riba
  • 65 Beiträge seit
    17 Dezember 2024
Hallo,
ich bin nun wieder zu Hause!

Zu Callosum
eine Rüstung brauche ich nicht, Gott sei Dank, doch muß ich mit meinen Bewegungen arg aufpassen.
Wegen der Rücken-OP soll ich einige Bewegungen gar nicht machen, und wegen den Rippen, schmerzen einige andere Bewegungen doch noch, obwohl ich schon starke Schmerzmittel bekomme.

Heute morgen mußte ich noch zum Röntgen, da wurde kontrolliert ob die Masse, die sie mir in den Lendenwirbel gespritzt haben, auch alle da ist wo sie hin sollte. Aber da war alles gut.

Seid vorgestern habe ich etwas mit Übelkeit zu kämpfen. Und gestern Nacht hatte ich geklingelt, weil mir Übel war. Es kam jemand, der sagte das er es weitergibt, aber es passierte nichts. 20 Minuten später klingelte ich dann noch mal. Es kam jemand anderes (es war wohl Schichtwechsel gewesen, da ist es wohl unter gegangen), der sagte auch, das er es weiter gibt. Aber ich bekam auch noch keine Spucktüte. Als dann nach einen Moment jemand kam, war es zu spät. Auf den Weg zum Badezimmer konnte ich es nicht mehr aufhalten und der erste Schwall landete vor der Badezimmertür. Dann bekam ich eine Tablette gegen Übelkeit und auch ein paar Spucktüten.
Eine Spucktüte habe ich dann 1 1/2 Stunden später doch noch nutzen müssen. Danach bekam ich noch eine Tablette, die ich unter meine Zunge legen sollte, die löste sich dann da langsam auf. Am Morgen ging es mir aber wieder besser.


Und Morgen früh habe ich gleich einen Termin bei meinem Hausarzt, der muß mir dann eine Menge Medikamente verschreiben.

Gruß
Riba

Ich habe Krebs???
Ist nicht zu ändern!!!
Dann mach ich da mal das Beste draus.

12 Feb. 2025 06:46 - 12 Feb. 2025 06:49
  • miregal
  • 1011 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Hallo zusammen,
ich glaube ich muss da noch etwas klar stellen bei den Stabilisierungs-OP's:
Zum Einen gibt es die Kyphoplastie, wo Knochenzement in die zerstörten Wirbel eingespritzt wir. Das ist vergleichsweise harmlos, und man kann bereits nach der OP wieder aufstehen. Desweiteren gibt es die Stabilisierung durch einen Fixateur interne. Das sind 2 Titanstangen, an dem die intakten Wirbel über und unter dem zerstörten zusammengeschraubt werden, so dass sich der Zerstörte so gut es geht wieder aufrichten kann und nicht mehr belastet wird. Die Schraublöcher können dann zusätzlich mit Zement verfestigt werden. bei einer unfallbeingten Wirbelfraktur werden diese Stäbe später wieder entfernt, wenn alles wieder zusammengewachsen ist. Bei uns Myelompatienten bleibt es drin und wird bei Fortschreiten sogar noch verlängert zu weiteren Wirbeln, wenn es nötig ist. Bei mir waren es anfangs 3, heute 10 Wirbel.
Und schließlich gibt es noch den Wirbelkörperersatz, wo die Bandscheiben und die Knochensplitter des gebrochenen Wirbels entfernt werden und ein Spreizzylinder zwischen den anschließenden Wirbeln eingesetzt wird. Das ist dann dann das schmerzhafteste Prozedere, da der Zugang seitlich von den Rippen aus erfolgt, zumindest bei einem ersetzten Brustwirbel. Nach der OP habe ich Targin und Oxycodon bekommen, das ich dann aber schnell zugunsten Novalgin und Diclofenac abgesetzt habe. Diclo geht aber nur bei guten Nierenwerten. Bei den Opiaten hatte ich mit Verstopfung und Wegetretensein zu kämpfen.
Hier gibts Fotos zu sehen wie das dann im Röntgenbild aussehen kann:
www.klinikum-saarbruecken.de/fachabteilu...wirbelsaeulenzentrum
@Riba, gute Besserung! Und nicht sparen mit den Übelkeitstabletten. auf den Waschzetteln steht nur die Menge, die man in der Selbstmedikation nicht überchreiten sollte., frag den Arzt, wenn die verordnete Dosis nicht ausreichend ist .
Ich hatte anfangs übrigens die harte Variante mit Wirbelkörperersatz, und war 6 Monate später bereits wieder skifahren.
Letzte Änderung: 12 Feb. 2025 06:49 von miregal.

12 Feb. 2025 10:17
  • audbei
  • 40 Beiträge seit
    06 Februar 2015
Zur OP-Methode: Bei meinem Mann wurde eine Kombination aus Kyphoplastie und Fixateur interne ausgeführt. Es ist schon länger her, genau 13 Jahre. Gleich aufstehen ging gar nicht. Die Mobilisierung hat Wochen gedauert und war sehr schmerzhaft. Nach eifriger Physiotherapie wurde es dann besser bis richtig gut.

16 Feb. 2025 17:28
  • Riba
  • 65 Beiträge seit
    17 Dezember 2024
Hallo, ich bin wieder Krankenhaus.

Ich war 2 Tage vom Krankenhaus wieder zu Hause, da wurden die Schmerzen mehr und am 13.2.25 konnte ich noch nicht mal gehen ohne große Schmerzen. Da sind wir zur Notaufnahme in die Altonaer Klinik gefahren. Es dauert aber Stunden bis man da drann ist. Nach 2 Stunden warten wurden die Schmerzen so unerträglich, daß mir schon die Tränen liefen und ich mich auch bemerkbar machte. Da wurde ich in ein Zimmer geschoben und mein Mann durfte nun auch zu mir (in der Notaufnahme darf eigentlich keine Begleitperson mit rein). Nachdem die dort Akteneinsicht hatten, bekam ich erstmal Morphium in die Vene, da ging es etwas besser. Ich kam dann um 24 Uhr erstmal in ein Zimmer der Notaufnahme und mein Mann fuhr nach Hause.
Um 2 Uhr wurde ich geröntgt, das umlagern dafür, war da auch schon sehr schmerzhaft.
Morgens um 9 Uhr wurde ich für eine Zeit in die andere Abteilung gebracht, wo ich Medikamente (Spritze und Injektor) für meine Therapie bekam. Da sagte mir ein Arzt, das mit der Wirbelsäule alles ok sei, aber auf meiner rechten Seite ist die 6. Rippe gebrochen. Wann und wie das mit dem Bruch passiert ist weiß ich gar nicht. Allerdings schmerzte mir meine linke Seite sogar noch mehr.

Auf Umwegen (alle Zimmer waren belegt) kam ich am 2. Tag wieder in mein altes Zimmer, wo ich eine Woche vorher auch schon war.
Inzwischen sind die Schmerzen weniger, aber ich habe noch viel Probleme mit Verstopfung und Übelkeit.
Jetzt muss ich abwarten wie es Montag weitergeht.

Miregal:
Übelkeitstabletten wurden mir gar nicht verschrieben, ich hatte nur 3 Stück auf meine Nachfrage bekommen.


Bei meiner Rücken-Op wurde nur die einfache Kyphoplastie gemacht. Und da scheint auch alles ok zu sein. Aber ich darf da noch nicht alle Bewegungen mit meinem Rücken machen.
Ich hoffe das da an meinen Rippen und Rücken nicht noch mehr kaputt geht und ich dann auch noch andere OP's brauche!

Liebe Grüße
Riba

Ich habe Krebs???
Ist nicht zu ändern!!!
Dann mach ich da mal das Beste draus.

16 Feb. 2025 18:34
  • betti52
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
Hallo!

Puhhh........
Da hast Du ja schon was hinter Dir.......

Ich druecke Dir ganz doll die Daumen, dass
die Schmerzen wieder ganz schnell entfleuchen
und alles gut laeuft.

Alles Gute.

Gruss, Bettina

Doris2460 antwortete auf Riba: Therapie gestartet mit Studie HD8
17 Feb. 2025 08:05
  • Doris2460
  • 672 Beiträge seit
    13 August 2022
Guten Morgen Riba,

da hast du ja einiges hinter dir, hoffentlich geht es jetzt bergauf.

Die Verstopfungen kommen von den Schmerzmittel, in der Zeit habe ich immer Laxoberal nahmen müssen, hat auch geholfen. Hatte Hydromorphon (4xtäglich) gemeinsam mit Novalgin Sulfon, da diese beiden Wirkstoffe an anderen Rezeptoren andocken diese Kombination.

Gegen Übelkeit hat mir immer nur Ondansetron (oder so ähnlich), ist relativ teuer im Vergleich zu Vomex, ist für Krebsübelkeiten. Die Verschreibung war nie ein Problem.

Alles Gute für dich

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt