AMMonline

     

06 März 2025 17:03
  • Riba
  • 65 Beiträge seit
    17 Dezember 2024
Bißchen schlimmer geht fast immer.

Am 19.2.25 bin ich in der Klinik Altona entlassen worden, aber ich war noch immer sehr schnell außer Atem.
Nachdem ich am 21.2.25 Nachts auf Toilette war, war ich total kurzatmig. 2 Stunden später wurde es noch schlimmer und ich bekam Herzrasen dazu, da haben wir um 2 Uhr den Krankenwagen gerufen.
Die Sanitäter meinten das die Werte fast alle gut waren, nur das Herz ging etwas schnell. Aber sie sagten, das liegt da drann, weil ich so schnell atmen würde. Sie fragten mich dann was ich wolle, mitfahren oder nicht. Mir ging es wirklich schlecht, ich wollte mitfahren zum Krankenhaus.   Dort um 3 Uhr, wurde ich untersucht, 2 mal Blut abgenommen und geröntgt, aber auch sie haben nichts weiter gesehen. Was jetzt? Zu Klinik Hanken in unserem Ort, geht nicht, da sind lange Wartezeiten, und die nehmen keine Akutfälle. Um nach Altona zu fahren braucht man einen Fahrdienst, der ist auch nicht schnell zu bekommen sagte die Ärztin.  Dann mußte mein Mann mich doch selber zu Klinik Altona fahren, eine Stunde Fahrt!
Wir sind dann ca um 7 Uhr Richtung Altona gefahren. Kurz vor 8 Uhr waren wir in der Klinik Altona. Dort habe ich jemand um 8 Uhr von dem Studium telefonisch erreicht. Die kam mit einem Stuhl auf Rädern nach draußen und holte mich ab. Die  sagte mir, wenn es mir so schlecht geht, würden sie mit den Studiummedikamenten noch länger Pause machen und ich wurde auf Station gebracht. Kurz darauf wurde ich aber schon wieder abgeholt, weil sie mit mir ein CT mit Kontrastmittel machen wollten. Gerade als ich wieder zurück in mein Zimmer geschoben wurde, kamen mehrere Ärzte hinterher, ich sollte sofort in die Intensivstation, denn ich hatte eine beidseitige Lungenembolie. Auf der Intensivstation war ich auch total schlapp, es waren viele Leute um mir, die an mehreren Stellen Zugänge legten und ich wurde an verschiedene Messgeräte angeschlossen.

Später durfte mein Mann mich auf Intensive besuchen, aber ich habe nicht so viel davon mitbekommen, da ich immer wieder eingeschlafen bin, doch die Tränen in seinen Augen habe ich bemerkt.

Als ich am nächsten Morgen auf der Intensivstation aufwachte, freuten sich alle, das es mir besser ging und ich auch wieder Farbe im Gesicht hatte.
Mein Mann hat mich dann morgens gleich besucht. Nachdem er mich gesehen habe und ich nun viel besser aussah, ging es ihm auch viel besser. Er hatte erzählt das er geweint hatte und mit vielen Leuten, die bei ihm angerufen hatten, nicht reden konnte.
Die Ärzte sagten mir das das ganz knapp war. Auch hörte ich, das der Oberarzt der Onkologie von Klinik Altona, beim Krankenhaus in meinem Ort angerufen hat und sich da richtig beschwert hatte, das die mich da so entlassen hatten.
 
Nun bin ich immer noch im Krankenhaus Hamburg Altona und mein Körper erholt sich langsam von den ganzen Strapazen, die er mitmachen musste. Ich muss nun für immer Blutverdünner nehmen. Das Herz wurde auch etwas angegriffen, aber nach dem gestrigen CT mit Kontrastmittel hat man gesehen, das es sich auch ziemlich erholt und bei der Emboli ist auch fast alles zurück gegangen

Ich habe Krebs???
Ist nicht zu ändern!!!
Dann mach ich da mal das Beste draus.

Birgit24 antwortete auf Riba: Therapie gestartet mit Studie HD8
06 März 2025 21:45
  • Birgit24
  • 51 Beiträge seit
    07 März 2024
Liebe Riba,
Es ist schön, von dir zu hören.
Dass irgendetwas passiert war mit und bei dir konnte man sich inzwischen denken, aber das es so schlimm ist…..was für Ängste und Sorgen und dabei hast du mit dem MM schon genug zu tun.
Ich wünsche dir eine gute Besserung. Mit Blutverdünnern bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Alles Gute für dich,
Birgit

Doris2460 antwortete auf Riba: Therapie gestartet mit Studie HD8
10 März 2025 09:46
  • Doris2460
  • 672 Beiträge seit
    13 August 2022
Guten Morgen Riba,

da hast du ja ganz schön was hinter dir.

Leider ist ein Problem, dass sich die meisten Ärzte und Kliniken nicht mit dem MM auskennen und nicht wissen, dass man bei uns immer doppelt hinschauen und in der Regel den größeren Holzhammer nehmen muss.

Gut, dass alles noch relativ gut ausgegangen ist. Ich wünsche dir eine schnelle Genesung und weiterhin viel Kraft.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

10 März 2025 21:09 - 10 März 2025 21:09
  • Sunny
  • 578 Beiträge seit
    07 Januar 2024
Hallo Riba,

das ist ja ganz schön heftig und du hast immenses Glück gehabt. Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass du dich bald wieder erholst.

LG, Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.
Letzte Änderung: 10 März 2025 21:09 von Sunny.

13 Apr. 2025 03:21
  • Riba
  • 65 Beiträge seit
    17 Dezember 2024
Hallo, ich bin noch da.

am 21.2.2025 bin ich ja mit der Lungenembolie in die Klinik gekommen und am 12.3.25 war mein Körper so erholt, das ich wieder nach Hause konnte. Doch am 28.3.25 war ich wieder zu einem ambulanten Termin, doch da ich total schlapp war, bin ich wieder auf auf die Station gekommen. Ich hatte keinen Hunger und auch keinen Appetit und wenn ich was gegessen hatte, bekam ich schnell Bauchschmerzen und musste mich auch öfter übergeben. Auch hatte ich den letzten 2 Monaten 8 Kg abgenommen.
In der Klinik wurde ich dann aufgepäppelt, ich bekam was gegen Bauchschmerzen, was gegen Übelkeit und was um den Appetit anzuregen, ich bekam auch was zu Essen über die Vene. Ich würde da dann am 4.4.25 wieder entlassen.
Zu Hause wurde ich schnell fitter und habe auch 3 Kg wieder zugenommen. Allerdings war mein Geschmackssinn schlechter geworden. Viele Nahrungsmittel mochte ich nicht mehr, z.B. Brot, Käse, Milch, Saft schmeckten nur nach nichts, am besten ging noch Kartoffel mit viel Kräuterbutter und Spiegelei oder Suppen gut gewürzt. Zum Trinken mochte ich nur noch Bitter Lemon. Außerdem hatte ich etwas Rückenschmerzen, etwas kribbeln in Handflächen und Füßen und bisschen Wasser in den Füßen.
Bei den nächsten ambulanten Termin (auch einen Termin mit dem Oberarzt Dr. Salwender) erzählte ich davon, darauf wurde das Medikament (in der Spritze) Bortezomib etwas verringert, wegen dem Kribbeln und auch das Dexamethason (Tabletten) wurde von 20mg auf 12mg verringert, wegen zu viel Wasser in den Füßen und zu wenig Geschmackssinn.
Dr. Salwender erzählte mir das die Therapie doch sehr gut angeschlagen hatte und 2 wichtige Werte richtig runter gegangen sind, einer hat sich um 90 % verbessert, der andere um 99 %. Dabei habe ich gerade erst 2 Zyklen hinter mir und noch ein Zyklus vor mir. Danach fuhr ich doch gleich glücklicher nach Hause!!!
Nun wieder zu Hause, werden die Rückenschmerzen seltener und der Geschmack langsam wieder etwas besser. Wenn dann noch die Sonne scheint (wie heute), geht es mir richtig gut!

Liebe Grüße
Riba

Ich habe Krebs???
Ist nicht zu ändern!!!
Dann mach ich da mal das Beste draus.

Doris2460 antwortete auf Riba: Therapie gestartet mit Studie HD8
13 Apr. 2025 09:45
  • Doris2460
  • 672 Beiträge seit
    13 August 2022
Hallo Riba,

es ist schön mal wieder von dir zu hören, du hast ja in der Zwischenzeit auch einiges hinter dich gebracht.

Im Jahr meiner Diagnose war ich auch gefühlt ständig in der Klinik, in 10 Monaten 5 x, einmal mit Blinddarm, war gerade nach 5 Wochen (mit Diagnose) daheim und eine Woche später wieder drinnen.

Jetzt bin ich aber schon mehr als 3 Jahre nicht mehr stationär gewesen und führe wieder ein Leben, dass habe ich mit vor 3 Jahren nicht vorstellen können.

Isst was die schmeckt, egal was, wichtig ist möglichst wenig abzunehmen. Gibt dazu und zur Ernährung einen tollen Vortrag aus Heidelberg.

Super, dass du so gut auf die Behandlung ansprichst.

Ich wünsche dir alles Gute

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

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