AMMonline

     

Stani antwortete auf na, wo gibt es denn so was
13 Sep. 2024 11:13
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Danke, miregal!

Weißt Du was mir letzt jemand verklickern wollte, auf meine Frage nach einem neuen Befund Zytogenetik?
Ich wollte nämlich genau das wissen, wie die Hochrisikosituation sich entwickelt hat....
Mit einer MRD- seinen auch alle Hochrisiko- Genveränderungen verschwunden.....
Hm....ich dachte bisher immer, die wären in jeder Zelle und nicht nur im Paraprotein. Hat nur nicht mehr viel Sinn gemacht, nach der Ansage, diese Annahme zu erörtern....

Hast Du dazu Ideen?

miregal antwortete auf na, wo gibt es denn so was
13 Sep. 2024 19:05
  • miregal
  • 1011 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Na ja, bei MRD- kannst du nichts mehr "messen" - Das muss immer vor der Behandlung passieren. Wenn du nur einen Gendefekt hast, wird er auch beim Wiederauflammen vorhanden sein. Und vielleicht zusätzliche Änderungen. In meinem Standardrisko FISH analyse stand was von partiellen Genänderungen. Das Myelom war also schon heterogen. Was davon noch übrig ist, werde ich erst im Rezidiv sehen . Bei CART wäre ich insofern vorsichtig, da sich die genetisch manipulierten T-Zellen zu neuen Krebsarten entwickeln können. Da kam kürzlich ein rote Hand Brief als Warnung heraus, dass die hinzugekommenen Lymphome o-ä. aus den manipulierten T-Zellen hervorgegangen sind, also das manipulierte Erbgut aufwiesen. Aber auch andere Immunsuppressiva wie Lena können Sekundärkrebserkrankungen hervorrufen. Mutationen gibt e simmer, und mit herabgesetzten Immunsystem können sie sich vermehren und werden nicht körpereigen elimiert

Mapoli antwortete auf na, wo gibt es denn so was
16 Sep. 2024 10:59
  • Mapoli
  • 1676 Beiträge seit
    18 Juni 2011
Hallo Eva,
die Genveränderungen beziehen sich auf die Myelomzellen, wenn ich es richtig verstanden habe. Bei MRT negativ sind mit der Messemethode / Sensitividät der Messmethode keine Myelomzellen mehr nachweisbar, somit kann auch keine Genetik daraus erfasst werden. Wenn die Myelomzellen aber wieder wachsen sollten, kann aus diesen wieder die Genetik bestimmt werden.
Bei den Vorträgen in Heidelberg am Wochenende wurde in einem der Foren gesagt, dass an unterschiedlichen Stellen im Körper sogar unterschiedliche genetische Zusammensetzungen der Myelomzellen vorhanden sein können.
Darum macht es vermutlich Sinn, immer vor Beginn der Therapie und im Rezidiv die Genetik zu bestimmen. Sie kann sich im Laufe der Myelomerkrankung verändern.
LG
Ma

Stani antwortete auf na, wo gibt es denn so was
16 Sep. 2024 19:37
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Danke Ma und miregal!

Zytogenetik wird scheinbar auch nicht standardmäßig gemacht. Das einzige Mal (dass ich davon weiß) hatte mein Mann eine bei der Erstdiagnose.
Vielleicht sollte ich es diesmal auch nicht so genau wissen wollen.....Hochrisikogenetik, IgA und extramedulläre Manifestation des Myeloms, sind alles keine beruhigenden Faktoren, um eine lange Wirksamkeit der Car-T-Zelltherapie zu erwarten.
Ende September ist die nächste KMP. Dann wird sich zeigen, was es bedeutet, dass er plötzlich wieder Paraprotein hat. Allerdings IgG lambda, statt IgA lambda. Noch hält es die Myelomspezialistin für eine Wiederherstellungsreaktion des Immunsystems.....
Wie immer heißt es warten.

Euch alles Gute und lieber Gruß- Eva