trekerberni antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
24 Nov. 2014 21:20
- trekerberni
-
39 Beiträge seit
04 Dezember 2013
04 Dezember 2013
Liebe Margret,
ich als Patient lebe seit der Diagnose, soweit es möglich ist, tatsächlich bewuster. Wenn da nicht sooo viele Stolpersteine wären:bang:
Für unsere Angehörigen dagegen finde ich ist das schon ein ernstes Problem
Viele Grüße
Bernhard
ich als Patient lebe seit der Diagnose, soweit es möglich ist, tatsächlich bewuster. Wenn da nicht sooo viele Stolpersteine wären:bang:
Für unsere Angehörigen dagegen finde ich ist das schon ein ernstes Problem
Viele Grüße
Bernhard
Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht zu Ende
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pinocchio60 antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 06:41
- pinocchio60
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
@mapoli,
liebe mapoli, ich habe das gleiche gefühl wie du.
mit drei kindern und vier enkelkindern rieselt mir die zeit zwischen den fingern weg, schon wieder ein tag vorbei, eine woche, monat ....
habe große angst, wichtiges im leben meiner kleinen zu versäumen, so nehme ich sie zu mir so oft ich kann, auch wenn es stressig ist, ich brauche diese kleinen händchen und ärmchen die sich an mich schmiegen, das lachen, die ehrlichen augen .....
was werden sie bloß fühlen, wenn sie keine oma mehr haben?
hoffentlich leiden sie nicht so viel
ich muss dann auch öfter mal weinen, immer öfter
die angst sitzt mir im nacken, schnürt mich zu, ich kann kaum atmen, mein herz pumpt wie verrückt
die anderen sagen ich mute mir zuviel zu, ich soll mich ausruhen ...versteht ihr denn nicht, dass ich nicht ruhen will? ich versäume zuviel
traurige grüße aus köln
marion
liebe mapoli, ich habe das gleiche gefühl wie du.
mit drei kindern und vier enkelkindern rieselt mir die zeit zwischen den fingern weg, schon wieder ein tag vorbei, eine woche, monat ....
habe große angst, wichtiges im leben meiner kleinen zu versäumen, so nehme ich sie zu mir so oft ich kann, auch wenn es stressig ist, ich brauche diese kleinen händchen und ärmchen die sich an mich schmiegen, das lachen, die ehrlichen augen .....
was werden sie bloß fühlen, wenn sie keine oma mehr haben?
hoffentlich leiden sie nicht so viel
ich muss dann auch öfter mal weinen, immer öfter
die angst sitzt mir im nacken, schnürt mich zu, ich kann kaum atmen, mein herz pumpt wie verrückt
die anderen sagen ich mute mir zuviel zu, ich soll mich ausruhen ...versteht ihr denn nicht, dass ich nicht ruhen will? ich versäume zuviel
traurige grüße aus köln
marion
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Monalisa antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 08:08
- Monalisa
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Hallo ihr beiden,
Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ihr mir aus dem Herzen sprecht.
Mit geht es genauso und im Moment noch ein bißchen schlechter.
Bin so traurig im Augenblick und muß auch andauernd mit den Tränen kämpfen. An manchen Tagen gehe ich nicht weg, weil ich so verheult aussehe.
Meine Werte sind gut und es gäbe eigentlich Grund zur Freude.
Der ewige Gedanke, was ist wenn es wieder losgeht?
Und wie sehr werden die Kinder und Enkel uns vermissen.
Das tut mir so leid. Mein Mann ist ja auch an Krebs erkrankt.
Normalerweise bin ich gar nicht so pinzig aber im Augenblick denke ich soviel. Weihnachten naht und meine Transplantation war auch im November. Ob's das ist. Keine Ahnung.
Wollte eigentlich nur sagen , das es mir genauso geht. Ihr seid nicht allein und ich bin's auch nicht.
Liebe Grüße
Margit
Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ihr mir aus dem Herzen sprecht.
Mit geht es genauso und im Moment noch ein bißchen schlechter.
Bin so traurig im Augenblick und muß auch andauernd mit den Tränen kämpfen. An manchen Tagen gehe ich nicht weg, weil ich so verheult aussehe.
Meine Werte sind gut und es gäbe eigentlich Grund zur Freude.
Der ewige Gedanke, was ist wenn es wieder losgeht?
Und wie sehr werden die Kinder und Enkel uns vermissen.
Das tut mir so leid. Mein Mann ist ja auch an Krebs erkrankt.
Normalerweise bin ich gar nicht so pinzig aber im Augenblick denke ich soviel. Weihnachten naht und meine Transplantation war auch im November. Ob's das ist. Keine Ahnung.
Wollte eigentlich nur sagen , das es mir genauso geht. Ihr seid nicht allein und ich bin's auch nicht.
Liebe Grüße
Margit
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Diddlmaus antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 08:52
- Diddlmaus
-
1299 Beiträge seit
21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
Ojaaaaa!!!
Ihr habt so treffend formuliert, was ich auch fühle.
Ich bin oft so unglaublich wehmütig, weil mein Sohn schon7 Jahre alt ist, weil ich keine weiteren Kinder mehr haben kann.
Auf der anderen Seite bin ich aber furchtbar erleichtert, DASS er schon 7 Jahre alt ist. Ich würd so oft die Zeit gern anhalten, wril es gerade so schön ist. Und dann wieder packt mich die Panik, dass ich nicht lange genug leben könnte um ihn begleiten zu können. Dann kann mir die Zeit wieder nicht schnell genug vergehen....
Auch setz ich mich unter Druck, meine Zeit ausschliesslich meinem Sohn zu widmen, solange ich noch kann. Dabei überfordere ich mich fast täglich, weil ich mehr Ruhe brauchen würde...ich habe den inneren Drang ihm soviel wie möglich von mir zu geben, solange ich die Möglichkeit hab. Dabei fühl ich mich oft ausgelutscht wie eine Zitrone.
Nicht nur was meinen Sohn betrifft ergeht es mir so, sondern allgemein mit dem Leben. Festhalten geht nicht. Also muss ich geniessen, erleben....dann kommen Tage und Wochen von Alltag. Ich zuhause, der Haushalt....Zeitverschwendung???
Dann eird gereist, erlebt - und ich bin überfordert, weil ich kräftemässig nicht mithalten kann.
Den Drang spür ich zu jeder Zeit, immer. Die Uhr tickt. Das Herz schlägt. Mein Mutterherz hört nicht auf zu weinen, auch wenn das Gesicht lächelt. Irgendwann werd ich sein Herz brechen müssen und ihn verlassen. Das wird auch im günstigsten Verlauf viel zu Früh sein....
ich versuche Erinnerungen zu konservieren, Mutterliebe zu speichern sozusagen. Ich lieb ihn so und stosse so oft an meine Grenzen, werde so oft tieftraurig, weil ich mich nicht so verhalte wie ich möchte. Weil ich nicht kann, weil ich keine Kraft mehr hab....
Diese Zerrissenheit ist ein Dauerkonflikt, der mürbe macht. Es gibt keine Lösung dafür. Für mich aber wenigstens die Hoffnung, dass mein Sohn auch nach meinem Tod noch irgendwas von mir spüren wird!!!!
Ihr habt so treffend formuliert, was ich auch fühle.
Ich bin oft so unglaublich wehmütig, weil mein Sohn schon7 Jahre alt ist, weil ich keine weiteren Kinder mehr haben kann.
Auf der anderen Seite bin ich aber furchtbar erleichtert, DASS er schon 7 Jahre alt ist. Ich würd so oft die Zeit gern anhalten, wril es gerade so schön ist. Und dann wieder packt mich die Panik, dass ich nicht lange genug leben könnte um ihn begleiten zu können. Dann kann mir die Zeit wieder nicht schnell genug vergehen....
Auch setz ich mich unter Druck, meine Zeit ausschliesslich meinem Sohn zu widmen, solange ich noch kann. Dabei überfordere ich mich fast täglich, weil ich mehr Ruhe brauchen würde...ich habe den inneren Drang ihm soviel wie möglich von mir zu geben, solange ich die Möglichkeit hab. Dabei fühl ich mich oft ausgelutscht wie eine Zitrone.
Nicht nur was meinen Sohn betrifft ergeht es mir so, sondern allgemein mit dem Leben. Festhalten geht nicht. Also muss ich geniessen, erleben....dann kommen Tage und Wochen von Alltag. Ich zuhause, der Haushalt....Zeitverschwendung???
Dann eird gereist, erlebt - und ich bin überfordert, weil ich kräftemässig nicht mithalten kann.
Den Drang spür ich zu jeder Zeit, immer. Die Uhr tickt. Das Herz schlägt. Mein Mutterherz hört nicht auf zu weinen, auch wenn das Gesicht lächelt. Irgendwann werd ich sein Herz brechen müssen und ihn verlassen. Das wird auch im günstigsten Verlauf viel zu Früh sein....
ich versuche Erinnerungen zu konservieren, Mutterliebe zu speichern sozusagen. Ich lieb ihn so und stosse so oft an meine Grenzen, werde so oft tieftraurig, weil ich mich nicht so verhalte wie ich möchte. Weil ich nicht kann, weil ich keine Kraft mehr hab....
Diese Zerrissenheit ist ein Dauerkonflikt, der mürbe macht. Es gibt keine Lösung dafür. Für mich aber wenigstens die Hoffnung, dass mein Sohn auch nach meinem Tod noch irgendwas von mir spüren wird!!!!
"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
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Monalisa antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 09:26
- Monalisa
0 Beiträge seit
25 März 2026
25 März 2026
Und wenn wir zuviel geben????????
Schaffen sie es dann wenn sie alleine sind und wir nicht mehr da???? Alle schaffen es, aber es wird seeeehr weh tun.
Was ist richtig??????
Es geht mir auch bei meinen großen Kindern so. Da ist auch noch eine unsichtbare Nabelschnur .
Die Enkel, je mehr wir geben um so mehr werden sie uns vermissen.
das ist alles so eine schei..........




Schaffen sie es dann wenn sie alleine sind und wir nicht mehr da???? Alle schaffen es, aber es wird seeeehr weh tun.
Was ist richtig??????
Es geht mir auch bei meinen großen Kindern so. Da ist auch noch eine unsichtbare Nabelschnur .
Die Enkel, je mehr wir geben um so mehr werden sie uns vermissen.
das ist alles so eine schei..........
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Diddlmaus antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 10:31
- Diddlmaus
-
1299 Beiträge seit
21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
Monalisa:
Die ersten Wochen nach der Diagnose war das auch mein Gedanke. Klingt absurd, aber ich wollte mich ein abnabeln, damit es für ihn weniger schmerzhaft wird, wenn ich weg bin...
Ich bin aber entschieden der Meinung, dass es in dieser Hinsicht "kein Zuviel" geben kann.
Wir können es den zuküntigen Hinterbliebenen nicht einfacher machen, indem wir uns zu Lebzeiten "weniger liebenswert" machen. Der Schmerz wird enorm sein. Aber sie werden auch daran wachsen und unsere geschenkte Liebe wird die Gehhilfe in ein neue Zukunft sein....
und darum werd ich meinen Kleinen bis zur totalen Erschöpfung lieben. Das heisst aber auch, dass ich mich an ihm reiben muss, ihm Grenzen zeigen muss. Masslos ist nur meine Liebe, nicht aber meine Nerven
Und falls Du das vielleicht gemeint hast: ich will ihn mit meiner Liebe nicht an mich binden, nicht mehr abhängig machen als es naturgegeben der Fall ist. Ich ermutige ihn, selbständig zu sein, unabhängiger zu werden, eigene Wege zu gehen. Ich fördere und fordere dieses sehr. Denn noch kann er all das erlernen mit mir als Halt im Hintergrund und den wärmenden Armen zum Einkuscheln wenn er in der "bösen" Welt stolpert.
Sozusagen "Training für den Ernstfall", natürlich ohne dass er sich dessen bewusst ist...
Die ersten Wochen nach der Diagnose war das auch mein Gedanke. Klingt absurd, aber ich wollte mich ein abnabeln, damit es für ihn weniger schmerzhaft wird, wenn ich weg bin...
Ich bin aber entschieden der Meinung, dass es in dieser Hinsicht "kein Zuviel" geben kann.
Wir können es den zuküntigen Hinterbliebenen nicht einfacher machen, indem wir uns zu Lebzeiten "weniger liebenswert" machen. Der Schmerz wird enorm sein. Aber sie werden auch daran wachsen und unsere geschenkte Liebe wird die Gehhilfe in ein neue Zukunft sein....
und darum werd ich meinen Kleinen bis zur totalen Erschöpfung lieben. Das heisst aber auch, dass ich mich an ihm reiben muss, ihm Grenzen zeigen muss. Masslos ist nur meine Liebe, nicht aber meine Nerven
Und falls Du das vielleicht gemeint hast: ich will ihn mit meiner Liebe nicht an mich binden, nicht mehr abhängig machen als es naturgegeben der Fall ist. Ich ermutige ihn, selbständig zu sein, unabhängiger zu werden, eigene Wege zu gehen. Ich fördere und fordere dieses sehr. Denn noch kann er all das erlernen mit mir als Halt im Hintergrund und den wärmenden Armen zum Einkuscheln wenn er in der "bösen" Welt stolpert.
Sozusagen "Training für den Ernstfall", natürlich ohne dass er sich dessen bewusst ist...
"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
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