ABo antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
08 Dez. 2014 18:10
- ABo
0 Beiträge seit
24 März 2026
24 März 2026
danke!
da werde ich mal schauen.
ich weiss dass es das thema hier verfehlt, aber: habt ihr euch eigentlich noch andere hilfe geholt? psychologe etc?
ein bekannter von mir hat mir dazu geraten. weil ich die bilder nicht aus dem kopf bekomme. ob das wohl die krankenkasse bezahlt?
oder erst noch weiter abwarten? ich hab das gefühl es wird irgendwie schlimmer statt besser.
nächstes we wird ganz doof. da hab ich geburtstag. freund arbeitet beide tage. am liebsten würd ich gleich von freitag auf montag springen. weil man ja auf den anruf wartet der nicht kommt.
da werde ich mal schauen.
ich weiss dass es das thema hier verfehlt, aber: habt ihr euch eigentlich noch andere hilfe geholt? psychologe etc?
ein bekannter von mir hat mir dazu geraten. weil ich die bilder nicht aus dem kopf bekomme. ob das wohl die krankenkasse bezahlt?
oder erst noch weiter abwarten? ich hab das gefühl es wird irgendwie schlimmer statt besser.
nächstes we wird ganz doof. da hab ich geburtstag. freund arbeitet beide tage. am liebsten würd ich gleich von freitag auf montag springen. weil man ja auf den anruf wartet der nicht kommt.
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Margret antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
08 Dez. 2014 20:57
- Margret
0 Beiträge seit
24 März 2026
24 März 2026
Bei pychischen Belastungen kann ein Therapeut hilfreich sein, Verordnung über den Hausarzt, dann zahlt die KK. Das Problem ist eher, einen guten zu finden und einen zeitnahen Termin zu bekommen.
Ich habe mir damals anfangs eine private Trauerbegleiterin geholt (und bezahlt) - das war mehr wert, als alles andere und gut investiertes Geld. Ich weiss nicht, wo ich ohne diese Frau geblieben wäre. Danach war ich in einer Trauergruppe.
Wie sollte es denn besser werden, nach so kurzer Zeit! Trauer braucht viel Zeit und viel Ruhe! Hab Geduld mit Dir. Die Jahreszeit, die bevorstehenden Festtage, das kommt alles hinzu. Es dauert...
Ich habe mir damals anfangs eine private Trauerbegleiterin geholt (und bezahlt) - das war mehr wert, als alles andere und gut investiertes Geld. Ich weiss nicht, wo ich ohne diese Frau geblieben wäre. Danach war ich in einer Trauergruppe.
Wie sollte es denn besser werden, nach so kurzer Zeit! Trauer braucht viel Zeit und viel Ruhe! Hab Geduld mit Dir. Die Jahreszeit, die bevorstehenden Festtage, das kommt alles hinzu. Es dauert...
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gast antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
08 Dez. 2014 22:34
- gast
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24 März 2026
24 März 2026
Hallo ABo,
man braucht - in Deutschland - keine Überweisung mehr vom Arzt, sondern die "psychologischen Psychotherapeuten" (und nur die, das ist ein geschützter Titel) können direkt mit der Krankenkasse abrechnen. Die ersten paar Gespräche (ca. 5) zahlt die Kasse ohne nachzufragen. Während dieser Probesitzungen kann man auch den Therapeuten wechseln und sollte das auch tun, falls einem etwas nicht vertrauenswürdig erscheint (Man geht ja auch nicht dreimal zu einem Arzt bei dem man sich schon beim ersten Mal nicht wohl gefühlt hat).
Wenn man mehr Gespräche braucht, muß ein Antrag gestellt werden und man muss "krank" sein, denn sonst ist die Krankenkasse nicht zuständig - Trauer ist keine Krankheit ! - Depression oder Schlafstörung z.B. dagegen schon. Das kann dann der oder die Psychotherapeut/in feststellen und die entsprechende Begründung schreiben. Wenn man dann mehr Stunden bewilligt bekommen hat, kann man den Therapeuten nicht mehr wechseln - das sollte man wissen.
Wenn man nicht "krank genug" ist, damit es die Krankenkasse zahlt, kann man sich auch an eine psychologische Beratungsstelle wenden. Dort läuft die Finanzierung nicht über die KK. In der Regel haben diese Beratungsstellen einen kirchlichen Träger (z.B. Caritas) und werden zum Teil aus Kirchensteuern finanziert. Man muss aber in der Regel etwas dazuzahlen, kann man am Telefon schon fragen, wie das gehandhabt wird. Dort sind meist auch die Wartezeiten nicht ganz so lang wie bei den niedergelassenen Therapeuten. (Auch wenn man selbst in keiner Kirche ist, kann man dort hingehen).
Wenn man ganz dringend ein Gespräch braucht, kann man auch bei der Telefonseelsorge anrufen. Das sind keine Psychologen, aber geschulte Laien, die ein offenes Ohr und Gesprächserfahrung haben, und das kostet gar nichts und ist rund um die Uhr, auch mal nachts möglich.
Du fragst "oder erst noch weiter abwarten? ich hab das gefühl es wird irgendwie schlimmer statt besser. "
Es kann nicht schaden, sich bei einem/r Psychologen/in auf eine Warteliste setzen zu lassen, weil Du dort ja auch warten musst. Also da Du sowieso warten mußt, machst Du nichts falsch, wenn Du auf einer Warteliste abwartest. Wenn Du dann in ein paar Monaten einen Psychotermin bekommst und ihn dann nicht mehr brauchst, ist er schnell abgesagt. Falls es Dir bis dahin nicht besser oder noch schlechter geht, wirst Du dann froh sein, Dich schon jetzt in die Warteschleife begeben zu haben.
Und manchmal ist es schon eine Erleichterung zu wissen, dass man einen Termin bekommen wird. Die Psyche hat sich dann sozusagen schon auf den Weg gemacht und ist froh darüber.
Mit der Entscheidung, ob Du den Termin tatsächlich wahrnimmst oder nicht, kannst Du Dir dann noch ein bißchen Zeit lassen und sehen, wie Du in der Zwischenzeit allein bzw. mit Selbsthilfemaßnahmen (Lesen, Trauerforum, Kerze anzünden, Tagebuch schreiben etc.) zurecht kommst.
Meiner Erfahrung nach kommt die Trauer in Wellen, die einen auch mal in ein tiefes Tal führen, aber irgendwann geht es auch wieder aufwärts. Und langfristig gesehen geben uns die tiefen Täler echten Tiefgang, alles wird tiefer, auch die Dankbarkeit, die Liebe, die Lebensfreude, die Beziehungen, das ganze Innenleben wird reicher, wir werden menschlicher und unsere Tage kostbarer.
Alles Liebe
Karina
man braucht - in Deutschland - keine Überweisung mehr vom Arzt, sondern die "psychologischen Psychotherapeuten" (und nur die, das ist ein geschützter Titel) können direkt mit der Krankenkasse abrechnen. Die ersten paar Gespräche (ca. 5) zahlt die Kasse ohne nachzufragen. Während dieser Probesitzungen kann man auch den Therapeuten wechseln und sollte das auch tun, falls einem etwas nicht vertrauenswürdig erscheint (Man geht ja auch nicht dreimal zu einem Arzt bei dem man sich schon beim ersten Mal nicht wohl gefühlt hat).
Wenn man mehr Gespräche braucht, muß ein Antrag gestellt werden und man muss "krank" sein, denn sonst ist die Krankenkasse nicht zuständig - Trauer ist keine Krankheit ! - Depression oder Schlafstörung z.B. dagegen schon. Das kann dann der oder die Psychotherapeut/in feststellen und die entsprechende Begründung schreiben. Wenn man dann mehr Stunden bewilligt bekommen hat, kann man den Therapeuten nicht mehr wechseln - das sollte man wissen.
Wenn man nicht "krank genug" ist, damit es die Krankenkasse zahlt, kann man sich auch an eine psychologische Beratungsstelle wenden. Dort läuft die Finanzierung nicht über die KK. In der Regel haben diese Beratungsstellen einen kirchlichen Träger (z.B. Caritas) und werden zum Teil aus Kirchensteuern finanziert. Man muss aber in der Regel etwas dazuzahlen, kann man am Telefon schon fragen, wie das gehandhabt wird. Dort sind meist auch die Wartezeiten nicht ganz so lang wie bei den niedergelassenen Therapeuten. (Auch wenn man selbst in keiner Kirche ist, kann man dort hingehen).
Wenn man ganz dringend ein Gespräch braucht, kann man auch bei der Telefonseelsorge anrufen. Das sind keine Psychologen, aber geschulte Laien, die ein offenes Ohr und Gesprächserfahrung haben, und das kostet gar nichts und ist rund um die Uhr, auch mal nachts möglich.
Du fragst "oder erst noch weiter abwarten? ich hab das gefühl es wird irgendwie schlimmer statt besser. "
Es kann nicht schaden, sich bei einem/r Psychologen/in auf eine Warteliste setzen zu lassen, weil Du dort ja auch warten musst. Also da Du sowieso warten mußt, machst Du nichts falsch, wenn Du auf einer Warteliste abwartest. Wenn Du dann in ein paar Monaten einen Psychotermin bekommst und ihn dann nicht mehr brauchst, ist er schnell abgesagt. Falls es Dir bis dahin nicht besser oder noch schlechter geht, wirst Du dann froh sein, Dich schon jetzt in die Warteschleife begeben zu haben.
Und manchmal ist es schon eine Erleichterung zu wissen, dass man einen Termin bekommen wird. Die Psyche hat sich dann sozusagen schon auf den Weg gemacht und ist froh darüber.
Mit der Entscheidung, ob Du den Termin tatsächlich wahrnimmst oder nicht, kannst Du Dir dann noch ein bißchen Zeit lassen und sehen, wie Du in der Zwischenzeit allein bzw. mit Selbsthilfemaßnahmen (Lesen, Trauerforum, Kerze anzünden, Tagebuch schreiben etc.) zurecht kommst.
Meiner Erfahrung nach kommt die Trauer in Wellen, die einen auch mal in ein tiefes Tal führen, aber irgendwann geht es auch wieder aufwärts. Und langfristig gesehen geben uns die tiefen Täler echten Tiefgang, alles wird tiefer, auch die Dankbarkeit, die Liebe, die Lebensfreude, die Beziehungen, das ganze Innenleben wird reicher, wir werden menschlicher und unsere Tage kostbarer.
Alles Liebe
Karina
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AngelaR antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
09 Dez. 2014 01:16
- AngelaR
0 Beiträge seit
24 März 2026
24 März 2026
Liebe Anne,
Karina hat recht, es gibt aber auch in Krankenhäusern entweder Seelsorge oder psychoonkologischen Dienst, und da denke ich kann Jeder hingehen, der im Zusammenhang mit der Krankheit Hilfe braucht. Auch Angehörige. In der Regel gibt es ein erstes Gespräch und da wird geschaut inwieweit das Krankenhaus Hilfe geben kann. Da sind zum Beispiel Gruppentreffen jede Woche und es wird eine angeleitete Tiefenentspannung durchgeführt. Die Erstgespräche bekommt man sehr schnell!
Ich denke bei Dir ist es dringend und Du solltest das versuchen. Karina hat Recht, einen Psychologen zu suchen ist manchmal auch deprimierend, weil die Chemie nicht immer gleich stimmt. Das wäre Schritt 2 für mich, Du solltest jetzt schnell Hilfe bekommen!
Und dann langfristig eine/n passenden Psychologen suchen. Und auch wechseln, weil es ist wichtig, dass man sich verstanden fühlt!
Alles Liebe
Angela
Karina hat recht, es gibt aber auch in Krankenhäusern entweder Seelsorge oder psychoonkologischen Dienst, und da denke ich kann Jeder hingehen, der im Zusammenhang mit der Krankheit Hilfe braucht. Auch Angehörige. In der Regel gibt es ein erstes Gespräch und da wird geschaut inwieweit das Krankenhaus Hilfe geben kann. Da sind zum Beispiel Gruppentreffen jede Woche und es wird eine angeleitete Tiefenentspannung durchgeführt. Die Erstgespräche bekommt man sehr schnell!
Ich denke bei Dir ist es dringend und Du solltest das versuchen. Karina hat Recht, einen Psychologen zu suchen ist manchmal auch deprimierend, weil die Chemie nicht immer gleich stimmt. Das wäre Schritt 2 für mich, Du solltest jetzt schnell Hilfe bekommen!
Und dann langfristig eine/n passenden Psychologen suchen. Und auch wechseln, weil es ist wichtig, dass man sich verstanden fühlt!
Alles Liebe
Angela
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ABo antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
13 Dez. 2014 11:20
- ABo
0 Beiträge seit
24 März 2026
24 März 2026
vielen vielen dank für eure beiträge, das ist total nett von euch!!!
ich wohne ja leider hier auf dem dorf, eine psychologischen psychotherapeuten gibt es hier leider nicht, ich habe schon geschaut, aber einen psychologen, der aber lt. internet eine warteliste hat von 6 monaten.
ich muss jetzt also mal suchen, da muss es doch irgendwo jemanden geben bei dem ich ein paar stunden nehmen kann. das werde ich mal in angriff nehmen. auch ein bekannter hat mir eine adresse gegeben.
neulich nacht habe ich wieder von meiner mama geträumt. und zwar war es so, wie wir eigentlich dachten es kommt. wir waren spazieren, die sonne hat geschienen, ich hab sie eingehakt im arm gehabt, und sie lief an krücken, weil sie ja gerade die rücken- op hatte....
ich wünsche euch ein ganz schönes wochenende, heute scheint hier die sonne, vielleicht vertreibt sie ein wenig die trüben gedanken.
lg anne
ich wohne ja leider hier auf dem dorf, eine psychologischen psychotherapeuten gibt es hier leider nicht, ich habe schon geschaut, aber einen psychologen, der aber lt. internet eine warteliste hat von 6 monaten.
ich muss jetzt also mal suchen, da muss es doch irgendwo jemanden geben bei dem ich ein paar stunden nehmen kann. das werde ich mal in angriff nehmen. auch ein bekannter hat mir eine adresse gegeben.
neulich nacht habe ich wieder von meiner mama geträumt. und zwar war es so, wie wir eigentlich dachten es kommt. wir waren spazieren, die sonne hat geschienen, ich hab sie eingehakt im arm gehabt, und sie lief an krücken, weil sie ja gerade die rücken- op hatte....
ich wünsche euch ein ganz schönes wochenende, heute scheint hier die sonne, vielleicht vertreibt sie ein wenig die trüben gedanken.
lg anne
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